Seit dem 1. Januar 2005 (Gesetz Nr. 2002-304 vom 7. März 2002) kann der Familienname des Vaters, der Mutter oder beider Namen sowohl ehelichen als auch nichtehelichen Kindern übertragen werden. Die Eltern können bei der Geburt durch gemeinsamen Antrag beim Standesamt wählen zwischen dem Namen des Vaters, dem der Mutter oder ihrer beider Namen, […]
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Das Messgerät Poliscan Speed wurde 2010 zum standardisierten Messverfahren, ohne dass jedoch näher bekannt ist, weshalb. Schließlich räumten selbst die befassten Obergerichte ein, dass die Messwertgewinnung nicht bekannt ist, da Betriebsgeheimnis.(s. dazu auch meine Beiträge aus 2009 und 2010). Nun stellen plötzlich mehrere Sachverständige unabhängig voneinander fest, dass es seit längerem Zuordnungsfehler aufgrund des verwendeten […]
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Die Einräumung gelegentlichen Cannabiskonsums und des Besitzes von 200g Haschisch für den Eigenbedarf kann ohne Hinzutreten weiterer Umstände nicht die Annahme begründen, dass eine Einnahme von Betäubungsmitteln vorliegt, wenn die Anknüpfungspunkte im Zeitpunkt der Anordnung zur Beibringung eines ärztlichen Gutachtens zweieinhalb Jahre zurückliegen, so der Verwaltungsgerichtshof Kassel mit Beschluss vom 29. November 2010, Az. 2 […]
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Oft kommt es erst nach dem Auszug des Mieters zu Streitigkeiten mit dem Vermieter. Beliebte Streitpunkte sind hier die Schönheitsreparaturen und die Mietkaution. Schönheitsreparaturen Ob der Vermieter gegen den Mieter dann einen Anspruch auf Durchführung der sogenannten Schönheitsreparaturen hat, kommt auf die entsprechende Regelung im Mietvertrag an. Grundsätzlich hat der Vermieter keinen Anspruch gegen den […]
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Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) muss eine Bank, die im Rahmen eines Beratungsvertrages Fondsanteile empfiehlt, darauf hinweisen, dass sie Rückvergütungen von der Fondsgesellschaft erhält. Tut sie dies schuldhaft nicht, kann der Anleger regelmäßig Schadensersatzansprüche geltend machen. Dem Versuch einer Bank, sich mit formalen Argumenten dieser Haftung zu entziehen, hat das Oberlandesgericht Stuttgart (OLG Stuttgart) […]
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Das Bundessozialgericht hat am 18.01.2011 entschieden (Az.: B 4 AS 108/10 R), dass Bezieher von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II, die privat krankenversichert sein müssen, von dem Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende die Übernahme der Beiträge zur privaten Krankenversicherung in voller Höhe verlangen können. Durch die Gesundheitsreform wurden die privaten Krankenversicherer mit […]
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Zwischen den Beteiligten steht in Streit, ob und in welchem Umfang die Antragsgegnerin den Antragsteller über das Ergebnis der jährlichen Leistungsbeurteilung der Mitarbeiter informieren muss. Der Antragsteller ist Betriebsrat bei der Antragsgegnerin. Die Mitarbeiter im Betrieb der Antragsgegnerin müssen sich einer jährlichen Leistungsbeurteilung unterziehen, von deren Ergebnis u.a. der jeweilige Zeitpunkt einer etwaigen leistungsbezogenen Umstufung […]
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Die Parteien streiten um die Rechtswirksamkeit der Befristung ihres Arbeitsvertrages. Die Klägerin trat ab 25.11.2005 in die Dienste der Beklagten. Zwischen den Parteien wurde zunächst am 24.11.2005 ein befristeter Arbeitsvertrag geschlossen. Es wurden am 23.05.2006, 11.12.2006, 22.06.2007 und am 13.06.2008 weitere Verträge geschlossen und jeweils innerhalb der jeweiligen Befristung, zuletzt bis zum 30.06.2009 verlängert. Die […]
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Aus dem Tatbestand: Das BAG hatte über eine Nichtzulassungsbeschwerde der Revision zu entscheiden. Die Parteien stritten über Vergütungsansprüche. Dabei haben die Vorinstanzen die Klage abgewiesen und das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg hat die Revision nicht zugelassen. Der Beschwerdeführer ist der Meinung, dass das LAG die Revision zu unrecht nicht zugelassen hat. Aus den Gründen: Der Beschwerdeführer […]
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Ein erfahrener Anleger muss nicht richtig über Risiken einer Anlage informiert werden – so glauben es die Bankberater gerne. Das ist ein teuer Irrglaube für die Bank, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am 08.12.2010. Ein Kunde muss über Risiken zutreffend unterrichtet werden. Das gilt auch für sehr erfahrene Anleger, urteilten die Richter in der Bankenmetropole. […]
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Berufsunfähigkeitsversicherung: Grundsätzlich sehr genaue stundenplanartige Angaben zu den einzelnen Tätigkeiten erforderlich, aber es gibt eine wichtige Ausnahme. Bei einer Auseinandersetzung mit dem Versicherer ist es für den Berufsunfähigen regelmäßig schwierig, wie er eine für das Gericht hinreichend konkrete Tätigkeitsbeschreibung erstellen soll. Dabei reicht es grundsätzlich nicht aus, einen Berufstyp und die Arbeitszeit anzugeben. Es reicht […]
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Bekanntlich weist ein „Montagsauto“ zahlreiche verschiedene Mängel auf und verbringt mehr Zeit in der Werkstatt als auf der Straße. So erging es auch einem Mercedes ML 280 CDI-Käufer, dessen Fahrzeug alles andere als dem „Premium-Anspruch“ des Herstellers Mercedes Benz genügte. Außergerichtlich konnte der Käufer nichts erreichen. Aber das Berufungsgericht wies Mercedes darauf hin, dass ein […]
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