Wie finde ich eine zuverlässige und preiswerte Rechtsschutzversicherung?

Rechtsschutzversicherung
Rechtsnews 26.09.2012 Manuela Frank

Prostituierte erzielen gewerbliche Einkünfte

Geht die Tätigkeit als Prostituierte mit der Erzielung gewerblicher oder sonstiger Einkünfte einher? Über diese Frage musste der Bundesfinanzhof entscheiden.

1964: Prostituierte erzielen keine gewerblichen Einkünfte

Im Jahr 1964 hatte der Bundesfinanzhof diese Frage bereits beantwortet. Er urteilte, dass durch Eigenprostitution keine Erzielung gewerblicher Einkünfte erreicht wird, da Prostituierte nicht am generellen wirtschaftlichen Verkehr partizipieren. Eine selbstständige Berufstätigkeit wie sie das Einkommensteuergesetz festsetzt, liege bei der “gewerbsmäßigen Unzucht” nicht vor. Bei der Prostitution werden sonstige Einkünfte erzielt, keine gewerblichen.

Kostenlose Erst­einschätzung zu
Prostituierte erzielen gewerbliche Einkünfte erhalten

Füllen Sie das nachfolgende Formular aus, wenn es sich um eine realistische Anfrage handelt können Sie damit rechnen, dass sich bald ein Anwalt bei Ihnen meldet.

Finanzamt hat zu Recht Gewerbesteuer erhoben

In der heutigen Zeit könne man diese Beurteilung allerdings nicht mehr bestätigen, da die Tätigkeit als Prostituierte durch das Gesetz legalisiert wurde. Im Internet und auch in der Boulevardpresse werden die sexuellen Dienste der Prostituierten angepriesen und die Zielgruppe besteht aus Personen, die als Marktteilnehmer charakterisiert werden können. Dem Vorgehen des Finanzamts bei der Erhebung der Gewerbesteuer könne zugestimmt werden, da die Klägerin mit ihren sexuellen Dienstleistungen werbe und diese auch in einer Wohnung durchführe, die nur zu diesem Zweck angemietet wurde. Quelle:

  • Pressemitteilung des Bundesfinanzhofs vom 1. August 2012

Kostengünstige Rechtsberatung durch Fachanwälte

  • Verbindliche Auskunft vom Rechtsanwalt
  • Festpreis - garantiert
  • innerhalb von 24 Stunden

Beratung durch Anwalt am Telefon

Antwort auf konkrete Fragestellung.
Spezialisierter Anwalt ruft Sie zügig an.

Zur Auswahl der Anwaltshotline 15 min. zum Festpreis ab 29€
Bernhard Müller - rechtsanwalt.com
Bernhard Müller ist Rechtsanwalt für Strafrecht
und kann Sie persönlich beraten!
In Partnerschaft mit:
Bernhard Müller - Partneranwalt der Deutschen Rechtsanwaltshotline
* alle Preise inkl. 19% MwSt, ggf. zzgl. Telefongebühren auf eine deutsche Festnetznummer
29 €* 15 Min. Telefonat buchen
  • Antwort auf eine konkrete, kurze Fragestellung
  • Geld-Zurück Garantie
Meistgekauft 49 €* 30 Min. Telefonat buchen
  • Juristische Erläuterung des Problems & Handlungsempfehlung
  • Geld-Zurück Garantie
99 €* Schriftliche Rechtsberatung buchen
  • Rechtsverbindliche, schrifltiche Antwort eines Rechtsanwalts
  • Dokumentenupload
  • Eine Rückfrage inklusive