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Rechtsnews 29.07.2023 Alex Clodo

Wie kann man seine Erbschaftsangelegenheiten regeln?

Wenn man stirbt, hinterlässt man in der Regel Vermögen, das an die Erben verteilt werden muss. Dies kann zu Konflikten, Streitigkeiten oder Unklarheiten führen, wenn man seine Erbschaftsangelegenheiten nicht rechtzeitig und klar geregelt hat. Um dies zu vermeiden, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man seinen Nachlass planen und gestalten kann. In diesem Artikel werden einige davon vorgestellt.

Was ist ein Testament? – Erbschaft sicher regeln!

Ein Testament ist eine schriftliche Erklärung, in der man festlegt, wer nach dem eigenen Tod was von dem eigenen Vermögen erben soll. Ein Testament muss handschriftlich verfasst und unterschrieben sein, um gültig zu sein. Man kann es jederzeit ändern oder widerrufen, solange man geschäftsfähig ist. Ein Testament kann auch andere Anordnungen enthalten, wie zum Beispiel die Bestimmung eines Testamentsvollstreckers, die Anweisung zur Bestattung oder die Einsetzung eines Vormunds für minderjährige Kinder.

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Wann ist ein Testament wirksam?

Ein Testament ist wirksam, wenn es den gesetzlichen Formvorschriften entspricht und wenn es den letzten Willen des Erblassers wiedergibt. Die Formvorschriften sind je nach Art des Testaments unterschiedlich. Ein eigenhändiges Testament muss vom Erblasser handschriftlich verfasst und unterschrieben sein. Ein notarielles Testament muss vom Notar beurkundet und vom Erblasser unterschrieben oder genehmigt sein. Ein mündliches Testament ist nur in Ausnahmefällen zulässig und muss vor drei Zeugen erklärt werden. Ein Testament gibt den letzten Willen des Erblassers wieder, wenn es frei von Willensmängeln wie Irrtum, Täuschung oder Zwang ist.

Kann ich ein Testament zu Hause aufbewahren?

Ja, Sie können ein Testament zu Hause aufbewahren, solange Sie sicherstellen, dass es nach deinem Tod gefunden und dem Nachlassgericht übergeben wird. Sie können es zum Beispiel in einem verschlossenen Umschlag an einem sicheren Ort verwahren oder einer Vertrauensperson übergeben. Sie sollten aber darauf achten, dass dein Testament nicht verloren geht oder zerstört wird oder dass jemand es unbefugt ändert oder vernichtet.

Was ist ein Erbvertrag?

Ein Erbvertrag ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen zwei oder mehr Personen, in der sie sich gegenseitig oder Dritten etwas von ihrem Vermögen vermachen. Ein Erbvertrag muss notariell beurkundet werden und ist bindend, das heißt, er kann nur mit Zustimmung aller Beteiligten geändert oder aufgehoben werden. Ein Erbvertrag kann sinnvoll sein, wenn man sich mit seinem Partner oder anderen Personen über die Erbfolge einigen möchte.

Was ist eine Schenkung?

Eine Schenkung ist eine unentgeltliche Übertragung von Vermögen zu Lebzeiten. Eine Schenkung kann mündlich oder schriftlich erfolgen, je nachdem, um welche Art von Vermögen es sich handelt. Eine Schenkung kann eine Möglichkeit sein, seinen Erben schon zu Lebzeiten etwas zukommen zu lassen oder Steuern zu sparen. Allerdings sollte man beachten, dass eine Schenkung unwiderruflich ist und dass der Beschenkte unter Umständen Pflichtteilsansprüche anderer Erben ausgleichen muss.

Was ist ein Pflichtteil?

Ein Pflichtteil ist ein gesetzlicher Mindestanteil am Nachlass, der bestimmten nahen Angehörigen zusteht, wenn sie vom Erblasser enterbt wurden oder weniger als ihren Pflichtteil erhalten haben. Der Pflichtteil beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils und kann nur in Geld verlangt werden. Zu den pflichtteilsberechtigten Personen gehören der Ehegatte oder eingetragene Lebenspartner, die Kinder und die Eltern des Erblassers.

Wie kann man den Pflichtteil entziehen oder reduzieren?

Der Pflichtteil ist ein starkes Instrument zum Schutz der Familie, das nur in Ausnahmefällen entzogen oder reduziert werden kann. Eine Möglichkeit ist die Anfechtung des Pflichtteilsanspruchs wegen groben Undanks oder einer schweren Straftat des Pflichtteilsberechtigten gegen den Erblasser oder einen nahen Angehörigen. Eine andere Möglichkeit ist die Anrechnung von Vorempfängen oder Auflagen auf den Pflichtteil. Schließlich kann der Pflichtteilsberechtigte auch auf seinen Pflichtteil verzichten, entweder zu Lebzeiten durch einen notariellen Vertrag oder nach dem Tod durch eine Erklärung gegenüber dem Erben.

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