Beschaffungskriminalität Als Beschaffungskriminalität bezeichnet man rechtswidrige Handlungen, die dem Erwerb oder der Finanzierung von Betäubungsmitteln oder Drogen dienen. Man unterscheidet dabei zwischen direkter und indirekter Beschaffungskriminalität. Erstere bezeichnet den direkten Erwerb von Betäubungsmitteln, wie etwa durch den Einbruch in eine Apotheke, aber auch den Verkauf von Drogen, um den eigenen Konsum zu finanzieren. Zweitere hingegen […]
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Bereitstellungszinsen Bereitstellungszinsen werden fällig, sofern ein Darlehen in Teilbeträgen ausgezahlt wird, der gesamte Darlehensbetrag aber für den Darlehensnehmer bereits bewilligt und bereitgestellt ist. Dies ist häufig bei der Immobilienfinanzierung der Fall, wenn der Kaufpreis nicht sofort im Ganzen fällig wird. In diesen Fällen wird in der Regel zunächst ein bereitstellungszinsfreier Zeitraum von 6 bis 12 […]
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Beratungshilfe Die Beratungshilfe stellt für Personen mit geringem Einkommen eine Möglichkeit dar, eine kostenlose Rechtsberatung zu erhalten. Für weiterführende Kosten wie etwa für eine gerichtliche Einigung muss jedoch die Prozesskostenhilfe beantragt werden, im Zuge derer die Prozesskosten übernommen werden. Der Antrag kann sowohl in mündlicher als auch in schriftlicher Form gestellt werden und muss innerhalb […]
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Beleihungswert Der Beleihungswert stellt den Wert einer Kreditsicherheit dar. Dieser wird vor der Vergabe eines Kredits oder Darlehens durch den Kreditgeber ermittelt und beschreibt den Wert, der höchstwahrscheinlich zu jedem beliebigen Zeitpunkt nach Vergabe des Kredits oder Darlehens realisiert werden kann. Eine große Rolle spielt der Beleihungswert im Immobiliengeschäft, da der Kauf einer Immobilie im […]
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Beleihungsgrenze Die Beleihungsgrenze ist ein prozentualer Abschlag vom Beleihungswert einer Kreditsicherheit. In diesem werden individuelle Wertschwankungsgefahren, Verwertungsrisiken und die Liquidierbarkeit eingerechnet. Das heißt, sie gibt die Obergrenze an, bis zu welcher Kreditinstitute Objekte beleihen dürfen. Der Beleihungswert ist die Grundlage für die Festlegung der Beleihungsgrenze. Im Realkreditgeschäft von Pfandbriefbanken liegt die Beleihungsgrenze bei 60 Prozent […]
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Beglaubigung, öffentliche Die öffentliche Beglaubigung ist in §§ 39, 40 BeurkG geregelt. Ist durch Gesetz die öffentliche Beglaubigung für eine Erklärung vorgesehen, so muss diese schriftlich abgefasst werden. Anschließend muss ein Notar die Unterschrift des Erklärenden beglaubigen, § 129 BGB. Es wird allerdings nur bestätigt, dass die Unterschrift in Gegenwart eines Notars getätigt wurde und […]
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