Ausweisung eines türkischen Straftäters

Verfasst von Manuela Frank am 26. Februar 2013

Im zugrundeliegenden Fall geht es um einen 25-jährigen türkischstämmigen Staatsangehörigen, der straffällig geworden ist. Im August des Jahres 2007 tötete er den angeblichen Ex-Freund seiner damaligen Freundin aus Eifersucht auf brutalste Weise. Im März 2008 wurde er vom Landgericht sowohl wegen Mordes als auch wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer zehnjährigen Jugendstrafe verurteilt, welche er momentan absitzt. Im Mai 2009 wurde der Kläger ausgewiesen und ihm wurde zudem die Abschiebung in die Türkei angedroht.

Kostenlose Erstberatung beantragen

Ihre Daten werden, streng vertraulich, nur an einen einzigen Rechtsanwalt übermittelt.

image

Strafttäter zieht Klage zurück

Gegen die Ausweisung sowie die Abschiebungsandrohung richtete der Straftäter seine Klage. Diese blieb allerdings erfolglos. Während des Revisionsverfahrens nahm der Kläger dann diese Klage wieder zurück. Dennoch forderte er, dass das Einreise- und Aufenthaltsverbot, welches mit der Ausweisung verbunden ist, auf sieben Jahre befristet wird.

Ausweisung für zehn Jahre

Das Bundesverwaltungsgericht entschied, dass die Ausweisung auf zehn Jahre befristet wird. Der Kläger ist zwar in Deutschland geboren und auch aufgewachsen, allerdings stellt er noch immer eine große Gefahr für das Leben der Mitmenschen dar. 

  • Quelle: Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Dezember 2012, Az: 1 C 14.12

Beitrags-Navigation

Zu diesem Thema mit einem Anwalt sprechen!

29*

15 Minuten

    • 15 Minuten Telefonat mit einem Anwalt
    • Antwort auf eine konkrete kurze Fragestellung

Jetzt buchen

49*

30 Minuten

meistgekauft

    • 30 Minuten Telefonat mit einem Anwalt
    • Juristische Erläuterung des Problems & Handlungsempfehlung

Jetzt buchen

69*

45 Minuten

    • 45 Minuten Telefonat mit einem Anwalt
    • Diskussion eines komplexeren Problems und konkrete Tipps

Jetzt buchen

Haben Sie eine Frage zu diesem Thema und suchen die passende Rechtsberatung?

Anwalt anrufen