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Ratgeber zum Thema Urlaubsanspruch

Verfasst am 20. Juli 2020

Definition "Urlaubsanspruch"
Ein Urlaubsanspruch entsteht, wenn ein Arbeitnehmer länger als einen Monat in einem Unternehmen beschäftigt ist.
http://www.istockphoto.com/Andrzej Burak

Was ist Urlaubsanspruch?

Jeder Arbeitnehmer in Deutschland hat einen Anspruch auf Urlaub. Der gesetzliche Mindestanspruch wird im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) geregelt, die genauen Regelungen sind im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag enthalten.

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Der gesetzliche Mindestanspruch beträgt 24 Werktage. Sonn- und Feiertage sind dabei innerhalb der Urlaubszeit nicht eingerechnet. Samstage werden hingegen mit eingerechnet, sodass sich für Arbeitnehmer mit einer Fünftagewoche lediglich ein Anspruch von 20 Tagen ergibt. Im Regelfall gewähren die Arbeitgeber jedoch mehr Urlaubstage, um die Erholung der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Aliquoter Urlaubsanspruch in der Probezeit und bei Kündigung

Der Anspruch auf Urlaub entsteht, sobald ein Arbeitsverhältnis offiziell beginnt. Dazu gehört auch die Probezeit, in der pro Monat ein Anspruch auf ein Zwölftel des Jahresurlaubs geltend gemacht werden kann (aliquoter Urlaubanspruch). Nach dem Ablauf von sechs Monaten hat der Arbeitnehmer ein Anrecht auf den vollen Umfang. Der Urlaubsanspruch bleibt auch bei einer Kündigung bestehen. In einem solchen Fall muss der Arbeitgeber den Resturlaub entweder gewähren oder einen finanziellen Ausgleich anbieten. Bei weiteren Fragen zur Urlaubsregelung stehen Ihnen die Rechtsanwälte bei der telefonischen Rechtsberatung gerne zur Verfügung.

Urlaubsanspruch für Auszubildende und Schwerbehinderte

Unterschiedliche Arbeitnehmer können einen unterschiedlich hohen Anspruch auf Urlaub haben. So steht etwa Auszubildenden abhängig von ihrem Alter mehr Urlaub zu. Ist der Auszubildende unter 16 Jahren, hat er einen Anspruch auf 25 Tage. Mit steigendem Alter verringert sich der Urlaubsanspruch immer weiter bis nach Abschluss des 18. Lebensjahrs der gesetzliche Mindestanspruch gültig wird. Auch Schwerbehinderte haben einen Anspruch auf mehr Urlaub. Ihnen stehen fünf weitere Tage zur Erholung zu.

Urlaubsanspruch bei Teilzeit und Minijobs

Für Teilzeitbeschäftigte gelten die gleichen Regelungen wie für Vollzeitbeschäftigte; hierzu ein Beispiel: Ist der tarifvertragliche Urlaub auf 25 Arbeitstage bei einer fünf Tage Arbeitswoche festgelegt, und arbeitet der Teilzeitbeschäftigte an zwei Tagen pro Woche, dann beträgt die Urlaubsdauer zehn Arbeitstage, denn 25 : 5 * 2 = 10. Arbeitnehmer in Teilzeit müssen für die Dauer der ihnen zustehenden Urlaubstage von der Arbeit freigestellt werden.

Auch geringfügig Beschäftigte (Minijobber) haben Anspruch auf Urlaub. Die Urlaubsdauer berechnet sich aus der Zahl der individuellen Arbeitstage pro Woche. Beispiel: Arbeitet der Minijobber an drei Arbeitstagen pro Woche, beträgt der jährliche Urlaubsanspruch zwölf Arbeitstage, denn:  24 Tage Mindesturlaub : 6 Werktage * 3 Arbeitstage = 12 Arbeitstage Urlaubsanspruch.

Unterschiedlicher Urlaubsanspruch im selben Unternehmen

Ansonsten gilt für alle Arbeitnehmer der gesetzliche Mindestanspruch. Dieser ist ab dem Erreichen der Volljährigkeit vom Alter unabhängig. Dennoch sind firmeninterne Regelungen, die älteren Mitarbeitern etwa mehr Urlaub zugestehen, erlaubt. Lediglich bei Tarifverträgen etwa im öffentlichen Dienst dürfen keine altersbedingten Unterschiede gemacht werden. Auch ist es rechtlich einwandfrei, wenn Mitarbeiter mit demselben Tätigkeitsgebiet über unterschiedlich viele Urlaubstage verfügen. Sofern der Arbeitgeber mindestens 24 Tage gewährt, gibt es keine Einschränkung.

Wie wirkt sich die Mutterschutz-Zeit auf den Urlaubsanspruch aus?

Der Mutterschutz, der Müttern kurz vor und nach der Geburt eines Kindes zusteht, ändert nichts am Urlaubsanspruch. Die Zeit des Mutterschutzes wird als normale Arbeitszeit gewertet, wodurch sich die Anzahl der Ihnen zustehenden Urlaubstage nicht verringert. Dies gilt sowohl für die Zeit, in der Mütter wegen eines Beschäftigungsverbotes nicht arbeiten gehen dürfen als auch für die Mutterschutzfristen. Rechtliche Grundlage hierfür ist Paragraph 24 des Mutterschutzgesetz (MuSchG).

Kurzarbeit und Urlaubsanspruch

Auch Angestellte in Kurzarbeit haben einen Urlaubsanspruch. Wie hoch dieser ausfällt und ob die Urlaubstage aufgrund von konjunkturbedingter Kurzarbeit gekürzt werden dürfen, ist derzeit noch unklar. Der europäische Gerichtshof urteilte in einigen Fällen zugunsten der Arbeitgeber und entschied, dass dieser den Urlaub bei Kurzarbeit streichen bzw. reduzieren darf. Dem deutschen Bundesurlaubsgesetz kann dies jedoch nicht entnommen werden.

Benötigen Sie rechtliche Hilfe bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche? Auf rechtsanwalt.com finden Sie kompetente Anwälte in Ihrer Nähe.

Urlaubsanspruch bei Arbeitsplatzwechsel

Der Arbeitgeber ist bei einem Ausscheiden des Arbeitnehmers verpflichtet, diesem eine Bescheinigung über den bereits gewährten oder abgegoltenen Urlaub des Kalenderjahres zu erteilen. Hintergrund ist, dass der Arbeitnehmer bei einem Arbeitsplatzwechsel bei jedem einzelnen Arbeitgeber mehr Urlaubsansprüche erwerben könnte als ihm gesetzlich zustehen. Dies dient der Verhinderung von Doppelansprüchen seitens des Arbeitnehmers (siehe dazu § 6 BUrlG).

Übertragung des Urlaubsanspruchs ins Folgejahr

Der Arbeitnehmer muss den Urlaubsanspruch nach dem Gesetz grundsätzlich während des Urlaubsjahrs oder des Übertragungszeitraums, also bis zum 31. März des Folgejahres, geltend machen.

Eine Übertragung bis zum 31.03. des Folgejahres ist bei dringenden betrieblichen oder in der Person des Arbeitnehmers liegenden Gründen möglich. Ansonsten verfällt der nicht rechtzeitig genommene Urlaub. Wenn Arbeitnehmer erst in der zweiten Jahreshälfte in das Unternehmen eingetreten sind und aus diesem Grund noch keinen vollen Urlaubsanspruch erworben haben, so ist eine Übertragung dieses Alturlaubs auf das gesamte nächste Urlaubsjahr zulässig.

Urlaubsabgeltung

Grundsätzlich soll Urlaub in Form von freier Zeit genutzt werden. In bestimmten Ausnahmefällen, die gesetzlich geregelt sind, gibt es einen Anspruch auf Abgeltung des Urlaubs. Dieser Abgeltungsanspruch erfolgt in Form einer Geldzahlung anstelle der Freizeitgewährung. Für den Fall, dass der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden kann, ist eine Abgeltung vorgesehen (§ 7 Abs. 4 BUrlG).

Urlaubsabgeltungsansprüche sind vererblich

Der Europäische Gerichtshof hat 2014 entschieden, dass der Urlaubsabgeltungsanspruch bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Tod des Arbeitnehmers vererbt werden kann. Das Bundesarbeitsgericht wird seine Rechtsprechung zur Vererblichkeit des Abgeltungsanspruchs, welche bisher gegenteilig war, daher anpassen.

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Top-Fragen zum Thema Urlaubsanspruch für Arbeitnehmer

1. Wie hoch ist mein Urlaubsanspruch?

Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt 24 Werktage. In den meisten Tarifverträgen und Branchen sind jedoch bis zu 30 Urlaubstage üblich. Häufig ist der höhere Urlaubsanspruch im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag festgelegt. 

2. Wie viel Urlaub bekomme ich während der Ausbildung?

Auszubildende (Azubis) haben einen höheren Urlaubanspruch als andere Arbeitnehmer. Der genaue Umfang ist vom Alter abhängig. So können unter 16-Jährige mit einer Fünftagewoche über mindestens 25 Urlaubstage verfügen. Unter 17 Jahren wird die Anzahl auf 23 und unter 18 Jahren auf 21 Tage verringert. Ausschlaggebend ist dabei immer das Alter zu Beginn des Kalenderjahres. 

3. Gibt es besondere Regelungen für ältere Arbeitnehmer oder Schwerbehinderte?

Generell haben ältere Arbeitnehmer keinen gesetzlichen Anspruch auf mehr Urlaubstage. Dennoch gewähren einige Unternehmen ihren Mitarbeitern ab einem bestimmten Alter zusätzlichen Urlaub. In einem solchen Fall liegt keine Diskriminierung der jüngeren Arbeitnehmer vor. Schwerbehinderte haben hingegen einen gesetzlich festgelegten Anspruch auf mehr Urlaub. So stehen Ihnen bei einer Fünftagewoche zusätzlich zu den gesetzlich festgelegten 20 Tagen fünf weitere Tage zu. Sie sind schwerbehindert und Ihr Arbeitgeber verweigert Ihnen den Zusatzurlaub? Holen Sie sich hier rechtlichen Beistand.

4. Besteht ein Urlaubsanspruch während der Probezeit?

Der volle Urlaubsanspruch besteht erst, wenn das Arbeitsverhältnis für mindestens sechs Monate besteht. Dennoch haben Sie bereits vorher und auch während der Probezeit einen Anspruch auf 1/12 des Jahresurlaubs pro Monat. Auch bei einer vorzeitigen Kündigung bleibt der Urlaubsanspruch bestehen und muss gewährt oder ausgezahlt werden. Weitere Fragen zum genauen Umfang Ihres Urlaubsanspruchs während der Probezeit beantworten unsere Rechtsanwälte gerne. 

5. Kann mein Urlaubsanspruch verfallen?

Der Urlaubsanspruch besteht in jedem Fall. Dennoch können die Urlaubstage auch verfallen, wenn das Kalenderjahr endet. In einigen Fällen besteht dennoch die Möglichkeit, den Urlaub mit in das nächste Jahr zu nehmen. Dazu müssen besondere persönliche oder betriebsbedingte Gründe angegeben werden, die eine zeitnahe Einlösung des Urlaubs unmöglich gemacht haben. Wenn Sie unsicher sind, welche Gründe Sie für eine Verschiebung des Urlaubs in das nächste Jahr angeben können, helfen unsere Rechtsanwälte von der telefonischen Rechtsberatung gerne weiter. 

Top-Tipps zum Thema Urlaubsanspruch für Arbeitnehmer

1. So setzen Sie Ihren Urlaubsanspruch durch.

Egal, was Ihr Arbeitgeber behauptet – Ihnen stehen nach dem Gesetz bis zu 24 Werktage Urlaub zu. Dabei ist unerheblich, ob im Arbeitsvertrag eine andere Zahl vereinbart wurde, da das Bundesurlaubsgesetz in solchen Fällen stets Vorrang hat. Um Ihre Urlaubstage sicher durchzusetzen, sollten Sie sich jedoch von einem Rechtsanwalt bei der telefonischen Rechtsberatung beraten lassen. 

2. Der Urlaubsanspruch entsteht bereits während der Probezeit.

Der Anspruch auf Urlaub entsteht bereits während der Probezeit. Nach jedem Monat des Arbeitsverhältnisses haben Sie ein Anrecht auf ein Zwölftel Ihres Jahresurlaubs. Demnach können Sie auf Basis des gesetzlichen Mindestanspruchs bereits nach dem ersten Monat über fast anderthalb Urlaubstage verfügen. Sie sind unsicher, wie viel Urlaub Ihnen während der Probezeit tatsächlich zusteht? Unsere Rechtsanwälte beraten Sie gerne.

3. Der Anspruch auf Urlaub bleibt auch bei einer Kündigung bestehen.

Auch im Fall einer Kündigung bleibt der Urlaubsanspruch vorhanden. Wurde das Arbeitsverhältnis innerhalb der ersten Jahreshälfte beendet, besteht für jeden Monat des Arbeitsverhältnisses ein sogenannter aliquoter Urlaubsanspruch auf ein Zwölftel des Jahresurlaubs. Wurde das Verhältnis hingegen erst nach dem 30.06. aufgelöst, können Sie auf Ihren gesamten Urlaub bestehen. Die einzige Ausnahme bildet dabei eine gesonderte Regelung im Arbeitsvertrag. Demnach steht Ihnen im Kündigungsfall nur der gesetzliche Mindestanspruch zu, weitere Urlaubstage werden nicht gewährt. Lassen Sie Ihren Arbeitsvertrag hier auf eine solche Klausel überprüfen.


Top-Fragen zum Thema Urlaubsanspruch für Arbeitgeber

1. Wie errechne ich den Urlaubsanspruch meiner Mitarbeiter?

Nach dem Bundesurlaubsgesetz hat jeder Arbeitnehmer einen Anspruch auf 24 Werktage Urlaub. Da sich das jedoch auf eine Sechs-Tage-Woche bezieht, müssen Sie Mitarbeitern, die von Montag bis Freitag arbeiten, nur 20 Werktage Urlaub gewähren. Lediglich Jugendliche und Schwerbehinderte haben einen höheren Anspruch. Bei Unsicherheiten zum Urlaubsanspruch Ihrer Mitarbeiter berät Sie einer unserer Rechtsanwälte gerne. 

2. Wie viel Urlaub muss ich meinen Mitarbeitern tatsächlich gewähren?

Der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch gilt für alle Arbeitnehmer. Entsprechende Regelungen im Arbeitsvertrag, nach denen weniger Urlaub gewährt wird, sind ungültig. Auch ein finanzieller Ausgleich anstelle von Urlaubstagen ist gesetzeswidrig. Sie sind somit verpflichtet, Ihren Mitarbeitern den Mindestanspruch zu gewähren. Dabei sollten Sie darauf achten, dass dieser bei Auszubildenden unter 18 Jahren und Schwerbehinderten höher als bei anderen Arbeitnehmern ausfällt. Lassen Sie den Arbeitsvertrag für Ihre Mitarbeiter hier auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben prüfen. 

3. Kann der Urlaubanspruch ausgezahlt werden?

Nein, der Urlaubanspruch darf nicht ausgezahlt werden. Jeder Arbeitnehmer hat ein Anrecht auf den gesetzlichen Mindesturlaubsanspruch von 24 Tagen. Ein finanzieller Ausgleich für die Freizeit darf nicht gewährt werden. Eine Ausnahme bildet der Resturlaub, der nach einer Kündigung besteht. Kann dieser nicht gewährt werden, muss eine Abgeltung in finanzieller Form erfolgen. Für die Berechnung wird das durchschnittliche Bruttogehalt eines Arbeitstages mit den übrigen Urlaubstagen multipliziert. Weiterführende Informationen zum Abgeltungsanspruch erhalten Sie bei der telefonischen Rechtsberatung

4. Darf ich Arbeitnehmern ab 50 mehr Urlaub gewähren?

An sich sollte jeder Mitarbeiter in einem Unternehmen gleich behandelt werden, da sonst Vorwürfe der Diskriminierung drohen. Beim Urlaubsanspruch ist die Lage jedoch etwas anders. Solange jedem Arbeitnehmer der Mindestanspruch gewährt wird, werden die gesetzlichen Auflagen erfüllt. Darüber hinaus liegt es in Ihrem Ermessen, mehr Urlaubstage zu vergeben. So ist es zulässig, Mitarbeitern mit denselben Aufgabengebieten und Arbeitszeiten unterschiedlich viele Urlaubstage zu gewähren. Auch ist es gestattet, ältere Mitarbeiter zu entlasten und Ihnen mehr Erholungsurlaub zuzusprechen. Eine Ausnahme bilden jedoch Tarifverträge, in denen der Urlaubsanspruch nicht nach dem Alter gestaffelt werden darf. Weitere Fragen dazu beantworten unsere kompetenten Rechtsanwälte Ihnen gerne. 

5. Hat mein Mitarbeiter auch bei Arbeitsunfähigkeit Anspruch auf Urlaub?

Auch im Fall einer Arbeitsunfähigkeit bleibt der Urlaubsanspruch bestehen. Wenn das Arbeitsverhältnis beendet wird, bevor der Arbeitnehmer an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt, verfügt er über einen Abgeltungsanspruch. Dieser bezieht sich jedoch nur auf den gesetzlichen Mindesturlaub, der zusätzlich gewährte Urlaub kann mithilfe einer Vertragsklausel von der Regelung ausgenommen werden. Hinzu kommt, dass der Urlaubsanspruch fünfzehn Monate nach Jahresende verfällt. Lassen Sie sich weitere Fragen zu dem Thema von einem unserer fachkundigen Rechtsanwälte beantworten. 

Top-Tipps zum Thema Urlaubsanspruch für Arbeitgeber

1. Gewähren Sie mehr Urlaub.

Auf den ersten Blick scheint es lohnenswerter, seine Mitarbeiter mit dem gesetzlichen Mindesturlaub abzuspeisen. Dennoch sollten Sie bedenken, dass sich die Arbeitsmoral Ihrer Untergebenen durch die Aussicht auf ein paar zusätzliche Urlaubstage erhöhen kann. Gerade ältere Arbeitnehmer sind besonders dankbar für etwas mehr Ruhezeit, nach der die Produktivität wieder ansteigt. Lassen Sie sich von einem unserer Rechtsanwälte beraten, welche Anzahl von Urlaubstagen sich für Sie lohnt und wie die gesetzlichen Voraussetzungen aussehen. 

2. Lassen Sie die Arbeitsverträge überprüfen.

In Bezug auf den Urlaubsanspruch Ihrer Mitarbeiter kann es sich lohnen, den Arbeitsvertrag überprüfen und anpassen zu lassen. Durch eine entsprechende Klausel können Sie etwa im Kündigungsfall verhindern, zu viel Resturlaub geben zu müssen. Wurde das Arbeitsverhältnis nach dem 30.06. beendet, sind Sie in der Regel dazu verpflichtet, den gesamten Jahresurlaub zu gewähren. Durch eine gesonderte Regelung können Sie den Urlaubsanspruch jedoch auf den gesetzlichen Mindesturlaub reduzieren und zumindest einige Urlaubstage sparen. Bei der Online-Rechtsberatung prüft ein kundiger Rechtsanwalt Ihren Arbeitsvertrag und gibt Ihnen wichtige Tipps und Ratschläge. 

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