Wie finde ich eine zuverlässige und preiswerte Rechtsschutzversicherung?

Rechtsschutzversicherung
Ratgeber 03.09.2023 Christian Schebitz

Krankmeldung und Krankschreibung, was 2024 wichtig ist.

Wenn Sie krank sind und nicht arbeiten können, müssen Sie sich krankmelden und eine ärztliche Bescheinigung vorlegen (Krankmeldung und Krankschreibung). Aber wie funktioniert das genau? Welche Fristen und Regeln gibt es? Was passiert, wenn Sie länger krank sind oder im Urlaub erkranken? In diesem Blogbeitrag erklären wir Ihnen die wichtigsten Aspekte rund um das Thema Krankmeldung und Krankschreibung.

Was ist eine Krankmeldung?

Mit einer Krankmeldung teilen Sie Ihrem Arbeitgeber mit, dass Sie krank sind und nicht arbeiten können. Sie müssen sich so früh wie möglich krankmelden, spätestens jedoch am ersten Tag Ihrer Arbeitsunfähigkeit. Die Krankmeldung kann telefonisch, per E-Mail oder persönlich erfolgen. Sie müssen nicht angeben, welche Krankheit Sie haben, es sei denn, es handelt sich um eine meldepflichtige oder ansteckende Krankheit.

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Was ist eine Krankmeldung?

Eine Krankschreibung ist eine ärztliche Bescheinigung über Ihre Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer. Die Krankschreibung wird auch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) oder gelber Schein genannt. Sie müssen die Krankschreibung spätestens am dritten Tag der Arbeitsunfähigkeit bei Ihrem Arbeitgeber einreichen. Wenn Ihr Arzt Ihnen eine elektronische Krankschreibung ausstellt, müssen Sie diese nicht mehr selbst weiterleiten, sondern Ihr Arzt übermittelt die Daten direkt an Ihre Krankenkasse und Ihren Arbeitgeber.

Wie lange kann ich krankgeschrieben werden?

Die Dauer der Krankschreibung hängt von der Schwere und dem Verlauf Ihrer Erkrankung ab. Ihr Arzt entscheidet, wie lange Sie arbeitsunfähig sind und ob eine Verlängerung der Krankschreibung notwendig ist. Grundsätzlich gibt es keine Höchstdauer für eine Krankschreibung, solange Ihre Arbeitsunfähigkeit medizinisch begründet ist. Allerdings kann Ihr Arbeitgeber nach sechs Wochen ununterbrochener oder wiederholter Krankschreibung eine ärztliche Untersuchung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) veranlassen, um Ihre Arbeitsunfähigkeit zu überprüfen.

Wie hoch ist das Krankengeld?

Wenn Sie krankgeschrieben sind, erhalten Sie in der Regel Lohn- oder Gehaltsfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber. Dies gilt allerdings nur für die ersten sechs Wochen der Arbeitsunfähigkeit. Danach zahlt Ihnen Ihre gesetzliche Krankenkasse ein Krankengeld in Höhe von 70 Prozent Ihres Bruttoeinkommens, höchstens jedoch 90 Prozent Ihres Nettoeinkommens. Das Krankengeld wird für maximal 78 Wochen innerhalb von drei Jahren gezahlt. Wenn Sie privat versichert sind oder eine private Zusatzversicherung abgeschlossen haben, können Sie je nach Tarif ein höheres oder niedrigeres Krankengeld erhalten.

Muss ich mich bei Arbeitslosigkeit Krank melden?

Wenn Sie arbeitslos sind und krank werden, müssen Sie einige Dinge beachten, damit Sie Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld nicht verlieren. Sie müssen sich unverzüglich bei Ihrer Agentur für Arbeit krank melden und eine ärztliche Bescheinigung über Ihre Arbeitsunfähigkeit vorlegen. Die Krankmeldung muss spätestens am dritten Tag nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit erfolgen. Wenn Sie länger als sechs Wochen krank sind, erhalten Sie kein Arbeitslosengeld mehr, sondern Krankengeld von Ihrer Krankenkasse. Sie müssen aber mit Ihrer Agentur für Arbeit in Kontakt bleiben und sie über den Verlauf Ihrer Genesung informieren. Wenn Sie wieder gesund sind, müssen Sie sich erneut arbeitslos melden und einen neuen Antrag auf Arbeitslosengeld stellen.

Was muss ich beachten, wenn ich im Urlaub krank werde?

Wenn Sie während Ihres Urlaubs krank werden, müssen Sie sich ebenfalls krankmelden und eine Krankschreibung vorlegen. Es gelten die gleichen Fristen und Regeln wie bei einer Erkrankung im Inland. Wenn Sie im Ausland erkranken, müssen Sie sich von einem Arzt vor Ort krankschreiben lassen und die Bescheinigung in deutscher oder englischer Sprache an Ihren Arbeitgeber schicken. Die Tage, an denen Sie krankgeschrieben sind, werden Ihnen nicht als Urlaubstage, sondern als Krankheitstage angerechnet.

Wo finde ich weitere Informationen zum Thema Krankmeldung und Krankschreibung?

Wenn Sie weitere Fragen zum Thema Krankmeldung und Krankschreibung haben oder einen Rechtsanwalt benötigen, können Sie sich an die folgenden Quellen wenden:

 

 

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