Rechtsnews 23.06.2008 Christian Schebitz

Schutz vor Immobilienverkäufen durch Banken

Häuslebauer und Eigenheimbesitzer, die durch den Bau ihrer eigenen vier Wände Schulden haben und durch den zunehmenden Verkauf von Immobilienkrediten durch Banken verunsichert sind, können aufatmen. Nach der Einigung von Experten von SPD und CDU dürfen Schuldner nun auf eine Verschärfung der Regeln gegen den Verkauf von Immobilienkrediten durch Banken hoffen. Hintergrund dieses Gesetzespakets, das in der laufenden Woche vom Bundestag verabschiedet werden soll, war der Sanierungskurs einiger deutscher Banken, die milliardenschwere Kredite, besonders Immobilienkredite, verkauft hatten. Dies ist in der Bankenwelt eigentlich nicht unüblich und im Regelfall bemerkt der Kunde davon nichts. Schwierig wird ein solcher Verkauf dann, wenn der Kunde ein neues Darlehen braucht, weil die Laufzeit seines alten Kredits zu Ende geht. Ein Finanzinvestor hat in der Regel gar kein Interesse, den Kreditvertrag über längere Zeit fortzuführen. In manchen Fällen hatten Verkäufe von Immobilienkrediten jedoch noch schwerwiegendere Konsequenzen. Die Kreditnehmer hatten es plötzlich mit neuen Gläubigern zu tun, von denen einige schwarze Schafe die erworbenen Kreditpakete nicht verwalten, sondern schnell profitabel verwerten wollen. Glaubt man Medienberichten, sind die Methoden dieser Gläubiger nicht immer ganz einwandfrei. Im schlimmsten Fall forcieren sie einen rasche Zwangsversteigerung des Bauobjekts, indem sie behaupten, der Wert des finanzierten Objekts sei auf Grund von veränderten Konstellationen am Immobilienmarkt gefallen. In Folge dessen werden vom Kunden werden neue Sicherheiten verlangt. Da er diese in der Regel nicht vorlegen kann, wird das Darlehen gekündigt und die Zwangsvollstreckung vollzogen. Das neue Maßnahmenpaket soll diesem Vorgehen einen Riegel vorschieben. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries verspricht:

„Wir machen es den Banken schwerer.”

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Zwar meint sie:

„Wer seine Raten ordentlich zahlt, hatte auch bislang nichts zu befürchten.”

Aber die Realität spricht da eine andere Sprache, glaubt man betroffenen Kreditnehmern und deren Rechtsanwälten: Nach ihren Angaben treiben Kreditaufkäufer auch pünktliche und ordentliche Zahler in die Zwangsvollstreckung – mit raffinierten Methoden. Zukünftige Eigenheimbesitzer sollten sich also von vornherein ein Kreditinstitut suchen, das einen Verkauf zumindest von nicht notleidenden Darlehen ausschließt. Dann klappt´s auch mit dem Häusle bauen. Quellen und Links:

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