Viele Tierschützer wird diese Nachricht erschrecken: Ein Züchter lässt seine Hühner verhungern. Insgesamt 35 000 Hühner mussten einen qualvollen Tod sterben, da der 43-jährige Hühnerzüchter aus Kingersheim bei Mülhausen kein Futter mehr kaufte. Dies war ihm laut eigener Aussage zu teuer. Nun musste sich der Züchter am 6. März 2012 vor dem Straßburger Landgericht wegen Tierquälerei verantworten.
Neun Monate Bewährungsstrafe wegen Tierquälerei
Das Urteil hieß: Neun Jahre Haftstrafe auf Bewährung. Die 35 000 Legehennen wurden in dem industriellen Zuchtbetrieb über Wochen weder gefüttert, noch gab man ihnen etwas zu trinken. Als Begründung für sein Verhalten führte der Züchter an, dass sein Futterlieferant eine Preiserhöhung durchgeführt hatte. Das Gericht beschloss zusätzlich, dass er ganze fünf Jahre nicht mehr in seinem Beruf arbeiten darf.
- Quelle: dpa
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