Bonität Die Bonität (lat. Bonitas: Vortrefflichkeit) bezeichnet die Kreditwürdigkeit einer einzelnen Person, eines Unternehmens oder Staates. Eine hohe Bonität gibt dem Kreditgeber Sicherheit, dass er den Geldbetrag zurückerhält, sodass die Fremdkapitalzinsen sinken. Ist sie hingegen niedrig, werden höhere Zinsen als Ausgleich für das Sicherheitsrisiko verlangt. Die Bonitätsprüfung wird in den meisten Fällen von Kreditinstituten durchgeführt, bei Unternehmen in […]
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Bindungsfrist Manche Bausparverträge geben dem Bausparer Anspruch auf Wohnbauprämien oder Arbeitnehmersparzulagen. Um diese staatlichen Zuschüsse zu erhalten, müssen gewisse Bedingungen erfüllt werden. Darunter fällt auch die Bindungsfrist. Grundsätzlich beträgt die gesetzliche Bindungsfrist sieben Jahre. Der Anspruch auf staatliche Prämien verfällt, falls Bindungsfrist nicht eingehalten wird. Ein Todesfall oder Arbeitslosigkeit des Bausparers bilden Ausnahmen. Wohnbauprämie Bei […]
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Bilanzgewinn Als Bilanzgewinn bezeichnet man das Jahresergebnis eines Unternehmens oder einer Aktiengesellschaft unter der Berücksichtigung der Verwendung eines Teilbetrages. In § 268 des Handelsgesetzbuches (HGB) ist geregelt, dass der Jahresüberschuss in diesem Fall als Bilanzgewinn bezeichnet werden muss. Innerhalb der Bilanz müssen die Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Abschreibungen aufgeführt werden. […]
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Bilanz Die Bilanz (lat.: bilanx „Doppelwaage“) stellt das Vermögen (Aktiva) und Schulden (Passiva) in Kontenform gegenüber. Sie ist Gegenstand des Jahresabschlusses und weiterer Stichtagsanalysen eines Unternehmens. Die Bilanz erfüllt im Wesentlichen drei Funktionen: die Dokumentationsfunktion, die Gewinnermittlungsfunktion und die Informationsfunktion. Die Dokumentationsfunktion gibt Auskunft über das vorhandene Vermögen eines Unternehmens. Bei der Gewinnermittlung wird das […]
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Bezugsrecht Erhöht eine Aktiengesellschaft ihr Kapital, hat ein Altaktionär ein Anrecht auf neue (junge) Aktien. Als Altaktionär werden Personen bezeichnet, die schon vor der Kapitalerhöhung Aktien besaßen. Ab einer Kapitalerhöhung von über zehn Prozent ist Gewährung von Bezugsrecht gesetzlich verpflichtend. Eine Kapitalerhöhung vermindert den Wert von Aktien. Doch aufgrund des Bezugsrechts werden bestehende Aktionäre davor […]
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Bewertungszahl (BWZ) Der Zuteilungszeitpunkt (Auszahlung) eines Bausparvertrags wird mit der Bewertungszahl festgelegt. Jede Bausparkasse errechnet den Zeitpunkt unterschiedlich und die Kalkulation ist für den Bausparer nicht nachvollziehbar. Jeder Bausparvertrag beinhaltet eine Mindestbausparsumme, welche erreicht werden muss bevor der Bausparvertrag zugeteilt wird. Dieses Verfahren nennt sich Mindestbewertungszahl. Bausparkassen müssen garantieren, dass das Bewertungsverfahren alle Bausparkunden gleich […]
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