Die rumänische Justiz hat gegen den italienischen Süßwarenhersteller Ferrero Ermittlungen eingeleitet. Ferrero wird vorgeworfen, bei der Herstellung des „Überraschungseis“ Kinder unter sklavereiähnlichen Bedingungen einzusetzen.
Kinderarbeit bei der Herstellung des „Ü-Ei“?
Die britische Boulevardzeitung „The Sun“ berichtet, dass in einem rumänischen Zulieferbetrieb von Ferrero Kinder bis zu 13 Stunden am Tag an der Herstellung des Überraschungseis beteiligt waren. Sogar von Kinderhandel soll die Rede gewesen sein. Im Detail handelt es sich dabei um zwei Kinder im Alter von sechs und elf Jahren, deren Mutter in besagtem Betrieb arbeitet. Angeblich haben die Kinder Spielzeug in die charakteristischen, gelben Plastikkapseln gefüllt, welche schließlich in den Schokoladeneiern landen.
Schulrektorin widerspricht den Vorwürfen
Die Rektorin der Schule, welche die Kinder besuchen, sagte jedoch aus, dass die Kinder regelmäßig in der Schule bzw. dem Kindergarten anwesend waren. Eine Arbeitsdauer von 13 Stunden am Tag sei demnach auszuschließen. Die Mutter selbst sagt, das von der „Sun“ veröffentlichte Bild stelle nicht die Wirklichkeit dar. Nur sie persönlich arbeite für den Zulieferbetrieb, die Journalisten der Zeitung hätten den Kindern gesagt sich zu ihrer Mutter zu setzen. Die
Ihr gutes Recht – jetzt mit KI klären lassen.
Bisherige Ermittlungen liefern keine Hinweise auf Kinderarbeit
Ferrero hatte im Zuge der Anschuldigen Ermittlungen aufgenommen. Bisher haben diese keine Hinweise auf Kinderarbeit geliefert, jedoch andere Verstöße gegen Richtlinien und Verträge von Ferrero aufgedeckt. Aufgrund dieser Verstöße wurde die Zusammenarbeit mit dem Sublieferanten „Prolegis“ in Rumänien beendet.
Quellen:
http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/justiz-ermittelt-gegen-ferrero-sklavenarbeit-bei-der-herstellung-von-ueberraschungseiern_id_6247948.html
https://www.ferrero.de/pressemeldungen-archiv
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