Rechtsanwalt Verwaltungsrecht in Solingen

Rechtsanwalt für Verwaltungsrecht in Solingen

Das Verwaltungsrecht als Teil des öffentlichen Rechts bezeichnet das Recht der Exekutive eines Staats, betrifft also die Symbiose zwischen dem Bürger und der Regierung mit ihren Verwaltungsbehörden und Beliehenen aus dem Bereich des Privatrechts. Für einige seiner Bereiche existieren sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene Gesetze. Der Bürger untersteht hierbei besonderem Rechtsschutz gegenüber einer Amtspflichtsverletzung oder Willkür vonseiten des Staats. Nichtsdestotrotz fällt es durch die große Komplexität unserer Bürokratie oft schwer, den Überblick über die eigenen Rechte bzw. die staatlichen Pflichten zu behalten, daher empfiehlt sich ein Rechtsanwalt in allen Fragen des Verwaltungsrechts als kompetenter Berater.

Das Verwaltungsrecht: Vielschichtig und umfassend

Des Weiteren besteht das Verwaltungsrecht aus zwei Teilen: Im allgemeinen Verwaltungsrecht sind die für alle Verwaltungsinstitutionen geltenden Grundlagen und Tätigkeiten geregelt. Diese sind nicht nur die Organisation der Administrative, sondern auch der Ablauf des Verwaltungsverfahrens einschließlich aller Handlungsmittel, nämlich Verwaltungsakt, Rechtsverordnung, Satzung und öffentlich-rechtlicher Vertrag, und die Verwaltungsvollstreckung in Form von Zwangsgeld, Ersatzvornahmen oder unmittelbarem Zwang. Das besondere Verwaltungsrecht hingegen betrifft fachspezifische Tätigkeiten besonderer Behörden und umfasst somit unter anderem das Ordnungsrecht oder Polizeirecht, das Baurecht, das Schulrecht, das Sozialrecht, das Steuerrecht und das Verkehrsrecht, außerdem das Kommunalrecht, das Beamtenrecht, das Umweltrecht und das Wirtschaftsaufsichtsrecht. Die staatliche Hoheitsgewalt begegnet uns demnach in allen Alltagsbereichen, sei es bei der Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung, einer Baugenehmigung, eines Studienplatzes, der Erlaubnis zur Ausübung eines Gewerbes, oder der Leistungsverwaltung (BAföG, Arbeitslosengeld).

Wie macht man seine Rechte gegenüber dem Staat geltend?

Obwohl die staatliche Verwaltung nach den Grundsätzen des Vorrangs und Vorbehalts des Gesetzes und der Verhältnismäßigkeit ihrer Maßnahmen handelt, ist eine den Lebensumständen angebrachte Behandlung des einzelnen Bürgers nicht immer garantiert. Deshalb ist es zuweilen notwendig, sich rechtlich gegen die Staatsgewalt oder Dritte zu wehren. Hierbei hilft Ihnen ein erfahrener Rechtsanwalt, die nötigen Schritte in der Auseinandersetzung mit den Behörden vorzunehmen. Dazu gehört zunächst die Feststellung einer juristischen Grundlage für einen Leistungsanspruch, Erstattungsanspruch oder Amtshaftungsanspruch und die Identifikation des jeweilig richtigen Ansprechpartners. Außerdem achtet der Rechtsanwalt auf die korrekte Einhaltung aller Fristen, bevor der Verwaltungsakt bestandskräftig wird, und beantragt bei Bedarf ein Eilverfahren. Auch vom Ausfüllen von Formularen und der Konfrontation mit Sachbearbeitern über die Einleitung eines Widerspruchsverfahrens gegen einen amtlichen Bescheid bis hin zur Anfechtungsklage, Verpflichtungsklage, Leistungsklage, Feststellungsklage oder Untätigkeitsklage vor dem Verwaltungsgericht ist juristischer Beistand durch einen Rechtsanwalt ratsam.

Rechtsanwälte in Solingen

In Solingen gibt es zahlreiche Rechtsanwälte, die sich auf bestimmte Rechtsgebiete spezialisiert haben. Durch die Aneignung spezifischer Kenntnisse in einem Rechtsbereich können die Anwälte ihre Mandanten bestmöglich vertreten und ihnen eine umfassende Rechtsberatung bieten. Durch eine Zusatzausbildung und eine mindestens dreijährige Berufserfahrung können Anwälte den Status eines Fachanwaltes erlangen. Diese müssen ihre Kenntnisse zudem durch jährliche Fortbildungen vertiefen und auch nachweisen.

Die Vergütung der Rechtsanwälte ist im Gesetz vorgeschrieben. Die Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes außer Acht lassend, kann die Höhe der Vergütung auch mit dem Rechtsanwalt persönlich vereinbart werden. In einem zivilrechtlichen Verfahren richtet sich die Höhe der Anwaltsgebühr nach dem Wert des Konfliktgegenstandes. Je höher der Streitwert, desto höher ist in der Regel auch die zu entrichtende Gebühr. Im Falle eines Prozesses vor Gericht muss in der Regel die unterlegene Partei für die Kosten aufkommen.  Bei geringem Einkommen ist es Rechtssuchenden gestattet, Beratungs- sowie Prozesskostenhilfe zu beantragen.