fbpx

Anwalt vor Ort finden

Rechtsanwälte in Ihrer Nähe

Anwalt finden

Mit einem Anwalt sprechen

Schnell am Telefon Hilfe erhalten

Anwalt anrufen

Schriftliche Frage stellen

Rechtsanwalt antwortet schriftlich

Jetzt buchen

Urteil gegen Zuhälteranführer von „Flatrate-Bordellen“ rechtskräftig

Neuester Trend im Rotlichtmilieu: Das „Flatrate-Bordell“. Freier bezahlen einen einmaligen Eintrittspreis und können dann mit so vielen Frauen im Bordell sexuellen Kontakt haben, wie sie wollen. Dies bedeutet für die dort arbeitenden Frauen eine noch größere physische Belastung als ohnehin schon. Auch im zugrundeliegenden Fall ging es um eine solche Thematik.

Freiheitsstrafe wegen Menschenhandels

Zunächst hatte das Landgericht Stuttgart die Angeklagten wegen mehrfachen banden- und gewerbsmäßig durchgeführten „schweren Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung“ und in diesem Zusammenhang aufgetretener zusätzlicher Delikte, wie Veruntreuung von Arbeitsgeld und Zuhälterei, zu mehrjährigen Feiheitsstrafen verurteilt.

30 Freier pro Tag

Die Angeklagten sind Anführer einer Bande, die Frauen aus Rumänien, welche zwischen 16 und 24 Jahre alt waren, nach Deutschland gelockt und ihnen lukrative Berufschancen versprochen hat. In Deutschland angekommen, nutzten sie die Sprachunkenntnis und die Mittellosigkeit der Frauen aus und zwangen sie zur Prostitution. Seit dem Jahr 2006 führen die Angeklagten die Bordelle, in welchen die besagten Frauen arbeiten, als „Flatrate-Bordelle. Die dort arbeitenden Prostituierten mussten täglich bis zu 30 Freier bedienen. Dies funktionierte nur, weil die Angeklagten ein System aus Strafen, Verhaltensnormen und Belohnungen entwickelt haben, dem die Frauen Folge leisten mussten. Die Angeklagten waren seit 2008 nicht mehr persönlich in den Bordellen anwesend, sondern gaben nur noch aus der Distanz ihre Anweisungen. Sie führten für die Prostituierten keinerlei Beiträge zur Sozialversicherung ab.

Urteil rechtskräftig

Gegen das Urteil des Bundesgerichtshofs legten die Angeklagten Revision ein. Die wurde allerdings vom Bundesgerichtshof als unbegründet verworfen, weshalb das Urteil rechtskräftig ist.

  • Quelle: Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs vom 9. Juli 2013; AZ: 1 StR 581/12

Beitrags-Navigation


Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .


Kompetente Rechtsberatung zu diesem Thema bieten diese ausgewählten Anwälte:

Zu diesem Thema mit einem Anwalt sprechen


15 Minuten

29
  • 15 Minuten Telefonat mit einem Anwalt
  • Antwort auf eine konkrete kurze Fragestellung zu Ihrem Thema
  • Geld-Zurück Garantie


30 Minuten 

49
  • 30 Minuten Telefonat mit einem Anwalt
  • Juristische Erläuterung des Problems & konkrete Tipps
  • Geld-Zurück Garantie
Meistgekauft

Schriftliche
Rechtsberatung

99
  • Rechtsverbindliche, schrifltiche Antwort eines Rechtsanwalts
  • Direkter online Dokumentenupload
  • Eine Rückfrage inklusive

So einfach geht's:

  1. Beratungspaket auswählen & buchen
  2. Optional – Rechtsgebiet auswählen
  3. Anwalt ruft Sie innerhalb weniger Stunden an

In Kooperation mit