Rechtsnews 21.02.2015 Christian R.

Keine Einsicht in Protokolle des BER

Die Entwicklungen rund um den noch nicht fertiggestellten Berliner Flughafen werden seit Jahren aufmerksam von der Öffentlichkeit verfolgt. Ein Journalist, der vor einiger Zeit die Herausgabe der Sitzungsprotokolle der Aufsichtsratssitzungen des BER kurz vor dem erstmaligen Platzen des Eröffnungstermins verlangte, musste nun jedoch eine gerichtliche Schlappe einstecken.

Konkret ging es dem betreffenden Journalisten um die beiden letzten Sitzungen des BER-Aufsichtsrats, bevor zum ersten Mal bekannt wurde, dass der ursprünglich anvisierte Termin zur Eröffnung des Flughafens nicht eingehalten werden konnte. Mitglieder des Aufsichtsrates der  Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) sind Vertreter des Bundes, der Länder Brandenburg und Berlin sowie Vertreter von Arbeitnehmerverbänden.

Hat ein Journalist Anspruch auf Herausgabe von Aufsichtsratsakten?

Sowohl in der ersten Instanz, vor dem Verwaltungsgericht Berlin, als auch in zweiter Instanz, vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, konnte sich der Journalist nicht mit seinem Ansinnen durchsetzen. Eine zentrale Rolle im Urteil des Oberverwaltungsgerichts spielte das Berliner Pressegesetz. Dieses billigt Journalisten einen Anspruch auf Erteilung von Antworten auf konkrete Fragen; dass sich aus dem Gesetz auch ein Anspruch auf die Herausgabe von Akten ergibt, wurde gerichtlich verneint, sodass der Journalist leer ausgehen musste.

Unsicher bei einer Rechtsfrage? Holen Sie sich jetzt eine schnelle Einschätzung – ab 29,99 €.

★★★★★ Seit 2004 Millionen beratene und zufriedene Kunden
Was passt zu Ihnen?
Wenn Sie lieber direkt sprechen möchten.
Telefonisch
Für alle, die direkt mit einem Anwalt sprechen möchten
Anruf innerhalb ca. 4 Stunden
ab 34,99 *
  • 15 / 30 / 45 Min wählbar
  • Persönlich & lösungsorientiert
  • Wenn Reden wichtig ist
Anwalt telefonisch anfragen
Ideal, wenn Sie sofort persönlich sprechen möchten.
Wenn Sie schnell und günstig eine erste Orientierung brauchen.
✦ Empfohlen
LexBot
KI-Ersteinschätzung zur Rechtsfrage
⚡ Antwort in ca. 2 Minuten ⚡
ab 29,99 *
Ideal für erste, rechtliche Orientierung
  • PDF-Antwort in 5 klaren Kapiteln
  • Rechtliche Einordnung & nächste Schritte
  • Optional: Doku-Check & Anwaltstelefon
KI-Ersteinschätzung starten →
Keine Wartezeit  ·  Keine versteckten Kosten  ·  Sofort online starten
★★★★★ 4,8 / 5 Sterne
LexBot Prüfprotokoll gem. EU AI Act Geprüft gem.
EU AI-Act
Der schnellste Weg zu einer ersten Einschätzung.
Wenn Sie eine schriftliche Antwort wünschen.
Schriftlich
Für komplexere Fälle mit anwaltlicher Ausarbeitung
Antwort in ca. 1 Werktag
99,99 *
  • Schriftliche anwaltliche Ausarbeitung
  • Upload eines Dokuments möglich
  • Eine Rückfrage inklusive
Schriftliche Antwort erhalten
Für Fälle, bei denen Sie eine ausführliche Antwort benötigen.
*alle Preise inkl. MwSt.  ·  LexBot® ist als Marke geschützt und beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) registriert.

Quellen: 

  • Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28.01.2015 – OVG 12 B 21.13 –
  • Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom 13.11.2013 – VG 2 K 293.12 und VG 2 K 41.13 – 

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Erfolgreiche Klage gegen Flughafenausbau 

Ausgleichszahlung bei Flugannullierung? 

Sollte Ihnen dieser Beitrag geholfen haben, so können Sie uns etwas zurückgeben in dem Sie uns bei Google bewerten.

Kostengünstige Rechtsberatung durch Fachanwälte

  • Verbindliche Auskunft vom Rechtsanwalt
  • Festpreis - garantiert
  • innerhalb von 24 Stunden

Beratung durch Anwalt am Telefon

Antwort auf konkrete Fragestellung.
Spezialisierter Anwalt ruft Sie zügig an.

Zur Auswahl der Anwaltshotline 15 min. zum Festpreis ab 29€