Hackerangriff auf Spielzeughersteller mit weitreichenden Folgen

©iStock/shironosov

Schlechte Nachrichten für alle Käufer der
Spielzeugprodukte von VTech: die Datenbank des Unternehmens wurde gehackt. Rund
fünf Millionen Nutzerkonten sind betroffen, darunter 200.000 Kinder.

Was tun bei Hackerangriffen?

Unbekannte haben sich Zugang zum System des Spielzeugherstellers
verschafft und dabei E-Mail-Adressen, Passwörter sowie Postanschriften
erbeutet. Auch an die Vornamen und die Geburtstage der Kinder konnten die Unbekannten
gelangen, wodurch auf deren Adresse geschlossen werden kann. Grund für diesen
erfolgreichen Hackangriff ist ein massives Sicherheitsproblem, wie der
Hersteller zugab. Die Passwörter wurden nur ungenügend gesichert und die
Datenübertragung sei nicht über eine SSL-Verschlüsselung erfolgt.  

Keine Ausweis- und
Kreditkartendaten von VTech gehackt

Der Hackerangriff fand bereits am 14. November
statt, er wurde jedoch erst am 24. November entdeckt. Durch den Download von
E-Books und Lernspielen konnten die Unbekannten auf den firmeneigenen App-Store
zugreifen. Ein kleiner Trost für die Betroffenen: die Ausweis- und die
Kreditkartendaten konnten nicht erbeutet werden.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Hongkong,
allerdings treibt es auch in Europa Handel. Seit 1992 gibt es im
baden-württembergischen Filderstadt eine Niederlassung. Die Firma vertreibt
neben Spielzeug auch Lerncomputerspiele, unter anderem auch Storio-Lerntablets.

Kunden können über die Webseite Have I Been Pwned?
prüfen, ob ihre Daten erbeutet wurden. 

Wie Sie sich vor falschen Angeboten im Netz schützten können, erfahren Sie hier:

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