Amtshaftungsklage Verletzt ein Amtsträger eine ihm obliegende Pflicht gegenüber einem Dritten, so kann der Dritte gegen den Amtsträger nach § 839 BGB im Rahmen einer Amtshaftungsklage gegen diesen vorgehen. Liegt tatsächlich eine Pflichtverletzung des Amtsträgers vor, so ist er dem Dritten zum Schadensersatz verpflichtet. Folgende Voraussetzungen sind hierbei zu beachten: Handeln eines Amtsträgers Handeln in […]
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Änderungsrisiko Als Änderungsrisiko (auch: Prognoserisiko) bezeichnet man einen Faktor, den Versicherungen bei der Kalkulation der Versicherungsmittel mit einbeziehen. Dadurch steigen die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel und können auf unerwartete Zusatzkosten angewendet werden und diese abdecken. Die Kosten entstehen beispielsweise, wenn unvorhersehbare Einflüsse auftreten oder es zu technischen Neuerungen, Änderungen in der Rechtsprechung, Veränderungen des Preisniveaus […]
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Anfechtung Mit dem Begriff der Anfechtung wird ein Recht bezeichnet, durch das ein unter mangelhaften Umständen geschlossenes Geschäft in Frage gestellt oder beendet werden kann. Es können sowohl Willenserklärungen als auch Arbeitsverträge angefochten werden. Die Anfechtung von Willenserklärungen ist in §§ 119 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt. Zum einen kann eine Willenserklärung angefochten werden, wenn […]
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Angebot Als Angebot bezeichnet man die Willenserklärung eines Anbieters, die in einem Vertragsverhältnis münden soll. Meist findet ein Angebot als Reaktion auf eine Kundenanfrage statt. Dabei werden die Bedingungen wie der Preis und die Lieferbedingungen bereits festgelegt. Der Vertragsschluss findet durch die Zustimmung des Verbrauchers statt. Man unterscheidet zwischen mündlichen und schriftlichen Angeboten. Während schriftliche […]
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Anlagerisiko Das Risiko einer Geldanlage trägt in der Regel der Anleger. Je nach Anlagetyp ist dies geringer (z.B. Tagesgeld, Spareinlagen) oder höher (Devisen, Derivate). Bei Spareinlagen, Bundesanleihen, Tagesgeld u.a. besteht überdies ein Schutz über die Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken. Bei dem Kauf von Aktien, Fonds, Derivaten u.a. trägt nur der Anleger das Risiko […]
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Annahme Die Annahme ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung, die auf Abschluss eines Vertrages gerichtet ist. Sie kommt durch einfache Zustimmung zustande. Das Angebot muss bereits so formuliert sein, dass der Annehmende nur noch mit „ja“ antworten muss, damit der Vertrag zu den vereinbarten Bedingungen zustande kommt. Eine verspätete oder abändernde Annahme gilt nach § 150 […]
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