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Und immer wieder Abofalle

21. September 2010 | erstellt von Kanzlei Schwerin

Auch im Sommer 2010 hat sich nichts an dem alten Problem der Abofalle geändert. Leider gibt es immer noch genug Verbraucher, die auf diese Abzocker hereinfallen. Damit bleibt auch das Geschäft der Abzocker erhalten.

Regelmäßig benennen Sie sich die Firmen um oder es treten neue Ableger auf den Markt. Die Masche ändert sich auch nicht. Es werden dem Verbraucher kostenlose Angebote suggeriert, die dann mit der Eingabe der persönlichen Daten und einem versteckten Vertragsschluss enden.

Kurze Zeit nach dem vermeintlich kostenlosen Download erhält man dann die Mitteilung, ein Abo abgeschlossen zu haben und wird zur Kasse gebeten.

Verbraucher müssen sich hier aber nicht sorgen. Soweit es sich tatsächlich um eine solche Abofalle handelt, müssen Sie der Zahlungsaufforderung nicht nachgekommen. Man wird zwar versuchen, Sie mit Rechnungen und Mahnungen unter Druck zu setzen. Sie sollten aber die Nerven behalten und nicht zahlen.

Selbst wenn ein vermeintliches Inkassounternehmen oder der Partneranwalt Tank sich bei Ihnen melden, ist kein Grund zur Panik gegeben.

Reagieren muss man eigentlich erst, wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid vorliegt. Soweit wird es aber nicht kommen, da die Abzocker dann ihre Geschäftsmethoden gerichtlich zu verantworten hätten.

Sollten Sie sich einer solchen Abofalle ausgesetzt sehen, gehen Sie zur Verbraucherzentrale und melden den Fall dort. Wenn es Sie beruhigt, gehen Sie ruhig auch zum Anwalt und lassen sich beraten. In der Regel kann dem ganzen Spuk mit einem Schreiben ein Ende gesetzt werden.