Autor des Beitrags

KSR | Kanzlei Siegfried Reulein


90449 Nürnberg

Zum Anwaltsprofil Nachricht senden Rückruf anfordern

Morgan Stanley P 2 Value, DEGI Europa Anlagen

8. März 2011 | erstellt von KSR | Kanzlei Siegfried Reulein

Morgan Stanley P 2 Value, DEGI Europa, Premium Management Immobilien-Anlagen:– Was können Anleger tun?

Inhaber von Anteilen offener Immobilienfonds sind verunsichert. Das gilt insbesondere für Inhaber von Anteilen an den offenen Immobilienfonds „Morgan Stanley P 2 Value“ (WKN: A0F6G8), „Premium Management Immobilien-Anlagen“ (WKN: A0ND6C) und „Degi Europa“ (WKN: 980780).

Bei der Fondsanlage „Premium Management Immobilien-Anlagen“, einem sog. Dachfonds, ist zwischenzeitlich die Rücknahme der Anteilsscheine ausgesetzt worden. Bei den anderen beiden offenen Immobilienfonds „Morgan Stanley P 2 Value“ und „DEGI Europa“ wurde nach Ausschöpfen der auf maximal 2 Jahre befristeten Aussetzungsfrist die Auseinandersetzung des Fondsvermögens beschlossen.

Anleger dieser Fonds haben sich regelmäßig für diese Anlagen entschieden, weil diese ihnen als sicher und absolut risikolos dargestellt wurden. Nun müssen sie feststellen, dass dem nicht so ist.

Banken, die diese Anteile an ihre Kunden vertrieben haben, versuchen nun die Schuld an der Situation auf die jeweilige Fondsgesellschaft und die Finanzkrise zu schieben.

Dabei verschweigen sie vielfach, dass sie selbst nicht unerheblich an dem Vertrieb dieser Anteile verdient und in der Vergangenheit erkennbare Anzeichen für den bevorstehenden Niedergang der Fonds nicht beachtet und ihren Kunden bei der Anlageberatung nicht darüber aufgeklärt haben.

Daher geht Rechtsanwalt Siegfried Reulein, der schwerpunktmäßig auf den Rechtsgebieten des Bankrechts und Kapitalanlagerechts tätig ist und geschädigte Anleger aller drei Fondsanlagen gegenüber verschiedenen Banken vertritt, davon aus, dass grundsätzlich Schadensersatzansprüche gegen die beratenden Banken erfolgreich geltend gemacht werden können.

Geschädigte Anleger sollten daher anwaltlichen Rat in Anspruch nehmen und prüfen lassen, ob in ihrem Einzelfall Schadensersatzansprüche gegen die beratende Bank erfolgreich durchgesetzt werden können.