Anwaltsblog 11.10.2019 Christian Schebitz

AZK 2019: Durchsetzung von Rechten gegen Internetprovider

Dr. Daniel Halmer, CEO wenigermiete.de, LexFox GmbH

Kein Verbraucher konnte bislang seine Rechte gegen die falschen Versprechen von ISP durchsetzen. Versprechen diese doch regelmäßig höhere Bandbreiten und Datenmengen, als tatsächlich zur Verfügung stehen.Das Kostenrisiko für 10€ Schaden liegt bei rund 499 €, was ein Grund dafür ist.

Die Frage ist, ob man wirklich solche kleinen Ansprüche gesetzt werden? Ja, denn das gehört zu unserem Rechtsstaat. Und nicht nur die Verbraucherschutzverbände sollten das durchsetzen, da es Systemwidrig erscheint.

Nehmen LegalTechs den Anwälten die Arbeit weg? Nein, denn die dadurch gelösten Fälle wären sonst gar nicht angegangen worden.

Picken sich LegalTechs die erfolgversprechendesn Fälle aus! Klar, weil sonst auch die guten Fälle nicht bearbeitet werden würden. Zudem liegt das Problem beim Staat.

Es braucht eine “Kleine Lösung”, LegalTech sollte ins RDG aufgenommen werden.

Die “Große Lösung” wäre eine Liberalisierung des anwaltlichen Berufsrechts. §§ 43b, 59e, 49b BRO und §27 BORA sollten abgeschafft werden!

Die visionäre Lösung: Aufhebung des Anwaltsmonopols!

  • Anwaltsmonopol ist ein quasi Berufsverbot für Nicht-Anwälte!
  • Auch in anderen Ländern gibt es außergerichtlich kein Anwaltsmonopol
  • Es gibt keine staatliche Qualitätskontrolle für Anwälte.

 

 

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