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Rechtsnews

Wie gut sind die Volkswagen Rechtsanwälte?

Die Automobilbranche steht Kopf. Insbesondere um den Konzern
Volkswagen gab es in den letzten Tagen einigen Aufruhr. Eine Untersuchung der kalifornischen
Umweltbehörde EPA hatte ergeben, dass die Abgaswerte von Dieselfahrzeugen
erheblich über den zugelassenen Werten lagen. Die Umweltbehörde kritisierte in einer
sechsseitigen Klageschrift gegen Volkswagen und seinen Tochterkonzern Audi insbesondere
die in Kauf genommene erhebliche Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung. Dieser
Vorwurf hat Gewicht, nachdem sich nach und nach ergab, dass die verdächtigen
Werte bei rund 11 Millionen weltweit verkauften Volkswagen-Automobilen auftreten.

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Welche Folgen hat der Volkswagen-Abgasskandal?

Volkswagen versucht nun, die Ursache für den kapitalen
Fehler aufzuklären, der Konzernchef Martin Winterkorn entschuldigte sich
bereits in einer offiziellen Videobotschaft. Doch dazu könnte es längst zu spät
sein: Die ersten Anfragen der EPA erfolgten bereits anderthalb Jahre zuvor und
der Konzern reagierte nicht. Erst nach Erhalt der Klageschrift gab Volkswagen
zu, eine Software verwendet zu haben, um die Emissionsergebnisse zu verfälschen.
Der Skandal hat weitreichende Folgen: Die Aktie von Volkswagen fiel um ein
Drittel ihres Wertes. Viel schlimmer sind jedoch der Imageschaden und das
verlorene Vertrauen der Kunden in die versprochene Verlässlichkeit und Markenqualität.
Außerdem kann sich Volkswagen auf weltweite Klagen und Strafgelder in Milliardenhöhe
einstellen. Eine groß angelegte Rückrufaktion liegt ebenfalls im Bereich des
Möglichen.

Kann man Schadensersatzansprüche gegen Volkswagen durchsetzen?

Aus diesem Grund hat
sich der Konzern der Unterstützung der bekannten US-amerikanischen Anwaltskanzlei
Kirkland & Ellis LLP versichert, wie eine VW-Sprecherin der
Nachrichtenagentur Bloomberg mitteilte. Die Kanzlei ist für ihre gute Arbeit in
den Bereichen des gewerblichen Rechtsschutzes, des Steuerrechts und der nationalen
und internationalen Rechtsstreitigkeiten bekannt. Der prominenteste Fall der
Kanzlei war der sogenannte Deepwater-Prozess, in dem wegen einer Explosion auf
der gleichnamigen Bohrinsel Vorwürfe gegen den BP-Ölkonzern verhandelt wurden. Besonders
brisant war dabei, dass der Unfall verehrende Folgen für die Umwelt nach sich
zog. Trotz seiner hochqualifizierten Verteidiger und der Strategie, einen Teil
der Schuld auf beteiligte Geschäftspartner zu übertragen, musste der Konzern
letztlich die Schadensersatzforderungen der Geschädigten in vollem Maße tragen.
Auch sonst hat sich die Kanzlei durch die Vertretung zahlreicher Unternehmen
einen Namen gemacht.

Doch wie wird die Verteidigung von Volkswagen aussehen? Aufgrund
ihrer jahrelangen Erfahrung wird die Kanzlei wahrscheinlich nichts unversucht
lassen, um den Schaden zumindest so gering wie möglich zu halten. Bevor der
eigentliche Prozess ins Laufen kommt, müssen jedoch erst einmal umfangreiche
Untersuchungen durchgeführt werden, wie das US-Justizministerium und Generalstaatsanwaltschaft
des US-Bundessstaates New York ankündigten. Auch in Deutschland sollen
Untersuchungen durchgeführt werden. Aus diesen Gründen ist die rechtliche
Vorsorge für Volkswagen sicher der beste Schritt, ebenso, wie der Konzern
bereits Rückstellungen in Höhe von 6,5 Milliarden Euro für die
Schadensersatzforderungen angelegt hat.

Mehr zum Thema erfahren Sie außerdem im Fachbeitrag Schadenersatzklage nach Kursverlust der VW Aktie vom Rechtsanwalt Thomas Kainz aus Wien.

Weitere Artikel zu Volkswagen:

Klage gegen VW-Konzern 

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