Schritte zur erfolgreichen Kanzleiwebseite

Webseite planen

Schritte zur erfolgreichen Kanzleiwebseite

Webseite planen

Wofür eine Kanzleiwebseite?

Früher verteilte man Visitenkarten. Heute verteilt man Visitenkarten – aber mit der Emailadresse und vor allen der URL zur Kanzleiwebseite darauf. Gerne noch mit einem QR-Code, welcher die gesamten Kontaktinformationen per Foto in die Kontaktdatenbank des Mandanten lädt. Kaum zu glauben, aber es gibt immer noch Kanzleien, die keine Webseite haben. Oder eine stiefmütterlich behandelte.

Klar ist, ohne Webseite kann kaum ein Berufsträger mehr erfolgreich Mandaten akquirieren. Weil jeder erst mal die Suchmaschinen befragt, egal wonach er sucht. Klar, die Zeiten in denen man mit vielen passenden Stichworten auf die erste Seite der Suchmaschinen gekommen ist, sind vorbei. Heute gelangt man entweder durch die Veröffentlichung von wertvollen und aktuellen Inhalten dorthin, oder durch bezahlte Bannerwerbung. Worauf es bei eine Kanzleiwebseite ankommt, lesen Sie im Folgenden.

Die passende URL/Domain

Meist gibt der Kanzleiname die URL vor. Beispielsweise nach dem Schema www.Kanzleiname.de. Oder auch www.spezialgebiet.de. Letzteres hat den immensen Vorteil, dass bereits in der ersten Information, welche Suchmaschinen und Menschen wahrnehmen, das wichtigste Stichwort enthalten ist. Es könnte sogar von Vorteil sein mehrere Webseiten für die jeweilige Spezialisierung vorzuhalten. Das Ranking (also die Reihenfolge in den Suchergebnissen) wird davon häufig stark profitieren. Insbesondere wenn auf dieser Seite sinnvolle Artikel und RAe mit dem entsprechenden Schwerpunkt erwähnt werden. Diese konzeptionelle Frage nach der passenden URL müssen Sie für sich klären. Es ist auch eine Frage es Aufwandes. Wenn man sich z.B. dem Dieselskandal widmen möchte, wäre es von Vorteil www. Dieselskandal.de zu reservieren und mit Leben zu füllen.

Gliederung und Überschriften

Je lesbarer und logischer Sie Ihre Webseite gliedern, desto länger werden sich User, also auch Suchmaschinen damit befassen. Überschriften, die man im Web von h1-h6 gliedert, helfen dabei die Relevanz zu erkennen und das Richtige zu finden. Beginnen Sie am besten genau damit! Achten Sie darauf, dass die relevanten Stichworte bereits in den Überschriften auftauchen. Auch das verbessert das Ranking automatisch.

Inhalte die gelesen werden

Texte, welche auf einem Monitor gelesen werden, sollten in einfachen, kurzen Sätzen verpackt sein. Optimal ist eine Zeilenlänge von 55-ma. 65 Zeichen/Zeile. Das kann man gut mit einer Blickspanne erfassen.
Besonders wichtig ist natürlich die Relevanz des Inhaltes. Fragen Sie sich stets, wonach Ihr Mandant denn suchen, welche Phrasen er in Google oder Bing eingeben würde, um Ihren Inhalt zu finden. Diese Worte bauen Sie in die Texte ein, gerne auch mehrfach. Aber bitte nur im für Menschen erträglichen Maß.

Texte – weniger ist mehr

Die Länge von Texten sollte zwischen 500 und ca. 1.400 Worten liegen. So jedenfalls soll das Optimum sein, wie Fachleute behaupten. Man sollte sich, insbesondere als Jurist, die Mühe machen die Inhalte so zu „übersetzen“, dass auch Laien verstehen, worum es geht. Sie beeindrucken nur Kollegen mit tiefschürfenden Diskussionen. Wenn ihr potentieller Mandant ihren Stil verständlich empfindet, wird er Ihnen zugeneigter sein. Juristisch Fachtermini dürfen durchaus verwendet werden, denn der Inhalt soll ja auch dazu gefunden und verlinkt werden. Aber übertreiben Sie es nicht damit.

Die wichtigsten Begriffe schreiben Sie kursiv oder fett. Das bewerten Suchmaschinen ebenfalls.

Das Design der Kanzleiwebseite

Heutzutage müssen Sie keinen Designer mehr beauftragen. Es gibt tolle Baukästen, mit denen man sich die Webseite zusammenklicken kann. Für sehr wenig Geld und trotzdem professionell. Beispielsweise für WordPress, dass ich Ihnen, aus vielerlei Hinsicht, für die Erstellung und Pflege Ihrer Webseite empfehle. Suchen Sie sich dafür ein „Template“ aus, welches zu Ihrem Stil passt. Die gibt es fertig für wenig Geld zu kaufen (wenn Ihnen kein serienmäßiges entsprechen sollte). Lassen Sie aber Individualität zu. Angelehnt, an ihr – hoffentlich vorhandenes – Kanzleilogo (Sollten Sie noch keines haben, so können Sie das in wenigen Minuten ändern. Lesen Sie dazu einfach den folgenden Artikel:

Lassen Sie Bilder sprechen, ggf. authentische Fotos von Ihren Kanzleiräumen – aber bitte mit Ihrem Team darauf und von einem Profi angefertigt. Sonst wirkt es schnell dilettantisch. Und diesen Eindruck sollten Sie nicht mit sich und Ihrer Kanzlei in Verbindung bringen. Gerne in einer angenehmen Arbeitssituation fotografiert.

Gliedern Sie die Webseite klar und einfach. Veröffentlichen Sie nur etwas, was Mandanten gerne lesen (nicht Juristen). Die Farben müssen sich in gewissen Farbräumen aufhalten, damit sie harmonieren. Weniger Farben sind besser als viele.

Stellen Sie nicht Ihre Arbeit, sondern die Anforderungen Ihrer Rechtsuchenden in den Mittelpunkt. Wenn Sie diese Punkte berücksichtigen, haben Sie einen wichtigen Schritt gemacht.

Links auf und von Ihrer Webseite

Das Web lebt von Links, denn damit werden Inhalte gefunden. Nicht umsonst sind die Anzahl von Links, welche auf eine Webseite zeigen, auch ein Gradmesser für das spätere Ranking. Also verlinken Sie ihre Inhalte untereinander. Verlinken Sie auch mal auf andere Webseiten (alles andere wäre unnatürlich). Vielleicht auf die „Gesetze-im-Internet“? Oder auf weiterführende Inhalte! Sorgen Sie dafür, dass auch Ihre Webseite Links von außen erhält. Fragen Sie einfach zufriedene Mandanten.

Bilder sprechen mehr…

Reichern Sie Ihre Inhalte möglichst häufig mit Grafiken, Statistiken oder Fotos an. Letztere gibt es auf diversen Seiten frei von Rechten zum download (z.B.unsplash.com, pexels.com, shutterstock.com). Benennen Sie diese Bilder stets, versehen Sie diese auch mit einer Beschreibung dessen, was man drauf sieht, denn auch Sehbehinderte kommen auf Ihre Webseite. All das belohnt Google mit besserem Ranking!

Was noch auf Ihre Webseite gehören könnte

  • Stellen Sie ein Rechtsprodukt auf Ihre Webseite. Wie sie eines erstellen lesen Sie in unserem Anwaltsblog.
  • Einen RVG Rechner
  • Musterfälle, die Sie erfolgreich bearbeitet haben
  • Zitate von zufriedenen Mandanten
  • Aktuelles aus Ihrer Arbeit (lieber regelmäßig oder gar nicht)
  • Formulare, Texte und wertvolles zum Download
  • Was Ihnen noch alles wichtig erscheint

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