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Die Rechtsgrundlage für alternative Energien


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Die Rechtsgrundlage für alternative Energien

8. Februar 2016 | erstellt von Die Rechtsgrundlage für alternative Energien

Alternative Energie basiert auf dem Erhalt und der Nutzung erneuerbarer natürlicher Ressourcen.

Der Einsatz erneuerbarer Energien erfordert Umweltfreundlichkeit, Einfachheit und größtmögliche Zugänglichkeit. Ein guter Kraftstoff ist so wichtig für den Menschen wie gutes Essen. Die in diesem Bereich erzielten Gewinne sind daher enorm.

Für die nachhaltige Entwicklung von alternativen Energiequellen in der Ukraine gelten die folgenden Gesetze: Das Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Ukraine (Artikel 338j); «Über alternative Energiequellen»; «Über alternative Kraftstoffquellen»; «Über öffentlich-private Partnerschaft»; «Über Energieeinsparung»; «Über die Erden der Energieobjekte und rechtliche Regelung der Sonderzonen von Energieanlagen»; «das Steuergesetzbuch der Ukraine»; «der Zollkodex der Ukraine».

Diese Gesetze definieren die rechtliche, wirtschaftliche und organisatorische Basis der Nutzung regenerativer Energiequellen. Sie sollen die Grundlage für eine stärkere Verwendung und höhere Investitionsattraktivität bilden.

Auf den Export oder Import von Maschinen, Geräten und Materialien, die im Bereich der alternativen Energien verwendet werden, werden in der Ukraine keine Zollgebühren erhoben (Artikel 282 der Zollkodex der Ukraine).

Alternative feste Brennstoffe sind Produkte aus Abfällen aus der Landwirtschaft (Pflanzen und Vieh), Forstwirtschaft und der dazugehörigen Technologiebranche. Aus den Abfällen werden Pellets, Briketts, Holz und Holzkohle hergestellt, die als Brennstoffe verwendet werden können. Auch aus dem organischen Teil von Industrie- und Hausmüll werden Pellets und Briketts gemacht (Artikel 5-1 des Gesetzes «Über alternative Kraftstoffquellen»).

In der Ukraine gibt es viele Abbaustätten für Torf und große Gebiete für den Anbau von Energiepflanzen. Eine Genehmigung für Torfabbau kann ohne Auktion erlangt werden.

Eine lukrative Möglichkeit im Bereich der alternativen Energien ist der Abschluss eines Vertrages über eine öffentlich-private Partnerschaft mit den lokalen Behörden.

Der 338. Artikel (j) des Assoziierungsabkommens zwischen der Europäischen Union und der Ukraine regelt die Zusammenarbeit von Ländern in dem Bereich der Entwicklung erneuerbarer Energien und alternativer Kraftstoffe. Er adressiert zudem rechtliche und regulatorische Fragen bezüglich der Standardisierung und Zertifizierung sowie der technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung.   

Ich verfüge über umfangreiche Erfahrung in der Unternehmensorganisation auf dem Gebiet der alternativen Energien und stehe Ihnen als Ansprechpartner gerne zur Verfügumg.

Tatjana Loginova