Rechtsanwalt Italien

  • Dr. Markus Wenter

  • Avv. Frederico Maggiani

  • Luca Ghedina, Rom

  • Massimo Fontana Ros

  • Matteo Figini - Mailand

  • Dr. Rudolf Benedikter

  • Sabine Feller, LL.M. - München

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  • Luca Ghedina, Turin

  • Corinna Marzi

  • Luca Ghedina, Mailand

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  • R.A. Avv.Dr. Peter Linser

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  • Matteo Figini - Rom

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  • Flaviano Fernando D'Ubaldo

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  • Florian Bünger LL.M.

  • Mattia Dalla Costa

  • Paola della Campa

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  • Peter Comandini

  • Dr. Hans-Magnus Egger

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  • Dr. Sophia Tovazzi

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  • Dr. Stephan Grigolli

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  • Eva Knickenberg-Giardina

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  • Dr. Harald Leitgeb

  • Felix Hofer

  • Sabine Feller, LL.M. - Rom

  • Dr. Esther Pomella

  • Valentina Loner

  • Lisa Julien

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  • Dr. Ulrike Christine Walter

Rechtsanwalt in Italien

Italien ist ein Staat im Süden Europas, dessen Gebiet sich über die Apenninhalbinsel, die Po-Ebene, einen Teil der südlichen Alpen sowie die Inseln Sardinien und Sizilien erstreckt. Italien hat rund 60,7 Millionen Einwohner, die Wirtschaft des Landes ist eine der zehn stärksten Volkswirtschaften der Welt. Die Hauptstadt Italiens ist Rom.

Das heutige Gebiet Italiens war in der Antike das Stammland des römischen Reiches. Die lateinische Sprache, aus der sich im Verlaufe von Jahrhunderten die heutigen italienischen Dialekte entwickelten, wurde nach ganz Europa exportiert und so sind unter anderem das Französische, das Spanische, das Portugiesische und das Rumänische eng mit dem Italienischen verwandt.

Als das römische Reich zerfiel, wurde die italienische Halbinsel mehrfach von fremden Mächten überfallen und dabei teilweise eingenommen. Im fünften und sechsten Jahrhundert kam es zum Einfall von Goten bzw. Langobarden, im neunten Jahrhundert eroberten die Araber Sizilien und Teile des heutigen Süditaliens. Im elften Jahrhundert eroberten die Normannen Süditalien. Am Übergang vom Mittelalter zur Renaissance entstanden mit Mailand, Florenz, Neapel, dem Königreich Neapel und dem Kirchenstaat fünf Mächte, die sich die Vorherrschaft in Italien teilten. Ab dem 16. Jahrhundert stand Italien dann zunächst wieder unter fremder Vorherrschaft, zunächst Spaniens, später unter Napoleon Frankreichs und nach dem Wiener Kongress unter der Vorherrschaft des Kaiserreichs Österreich. Im 19. Jahrhundert kam es im Rahmen des Risorgimento zur Vereinigung der auf dem Gebiet Italiens bestehenden Staaten zu einem einheitlichen Nationalstaat. Im ersten Weltkrieg wechselte Italien 1915 die Seiten und konnte so nach dem Krieg Gebietsgewinne verbuchen, in den frühen 1920-er Jahren war Italien eine Keimzelle des Faschismus. Auch im zweiten Weltkrieg stand Italien zunächst an der Seite Deutschlands. 1943 wurde Benito Mussolini, der faschistische Führer Italiens, jedoch gestürzt und Italien wurde durch die US-Armee erobert. In den 1950er-Jahren war Italien Gründungsmitglied der Europäischen Union.

Die Wirtschaft Italiens wird heute vom Dienstleistungssektor dominiert, wobei der Tourismus hier eine größere Rolle spielt als in manch anderem Land; rund 40 Millionen Ausländer besuchen Italien pro Jahr als Urlauber. Zu den größten italienischen Firmen zählen der Erdölkonzern Eni, der Autombilhersteller FIAT (zu dem auch Ferrari gehört), sowie die Banken Unicredit und Intesa Sanpaolo. Traditionell teilt sich Italien in einen gut entwickelten, wirtschaftsstarken Norden und einen eher rückständigen Süden. Seit 2002 ist Italien Teil des Euro-Währungsraumes.

Die größten Flughäfen Italiens befinden sich in Rom, Mailand, Venedig und auf Sizilien. Das Schienennetz Italiens hat eine Länge von rund 20.000 Kilometern, das Straßennetz eine Länge von über 180.000 Kilometern, davon etwa 6.600 Kilometer Autobahn. 

Rechtsanwälte in Italien

Nach Angaben der Consiglio Nazionale Forense, der italienischen Rechtsanwaltskammer, sind in Italien rund 200.000 Rechtsanwälte tätig. Diese sind in der Regel Freiberufler und befugt, Ihre Mandanten in rechtlichen Belangen sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich zu vertreten.

Um in Italien Rechtsanwalt zu werden, ist ein fünfjähriges Studium der Rechtswissenschaften vonnöten. Dieses gliedert sich auf in ein dreijähriges Grundstudium und eine zweijährige Spezialisierungsphase, in welcher der Student entscheiden kann, ob er nach Abschluss seines Studiums als Rechtsanwalt, Notar oder Richter tätig werden will. Den Weg zum Rechtsanwalt können Italiener nach Erlangen des allgemeinen Abiturs bzw. eines Fachabiturs beispielsweise an den Universitäten von Rom, Neapel, Turin, Florenz, Bologna etc. beschreiten.

Nach vollendetem Jurastudium verlangt die Consiglio Nazionale Forense ein zweijähriges Praktikum bei einem Anwalt, bevor sie die Zulassung als Rechtsanwalt erteilt. Verkürzt werden kann dieses Praktikum durch den parallelen Besuch einer Anwaltsschule. Nach dieser Phase muss sich der Anwaltsanwärter noch einer schriftlichen und mündlichen Prüfung unterziehen, bevor er in die Anwaltschaft aufgenommen wird und sich als Rechtsanwalt in Italien niederlassen darf.

Wer an den höchsten Gerichten in Italien antreten möchte, muss zusätzlich noch mindestens 12 Jahre Berufserfahrung vorweisen können oder eine gesonderte Prüfung absolvieren.