Dallas

Dallas hat ungefähr 1,2 Millionen Einwohner und ist damit die drittgrößte Stadt in Texas sowie die neuntgrößte Stadt der USA. Sie gehört zu den insgesamt elf Weltstädten der Vereinigten Staaten. Die heutige Wirtschaft ist besonders durch den Computer-, Telekommunikations-, Transport- sowie Finanzdienstleistungssektor geprägt. Im politischen Bereich unterhält Dallas unter anderem Städtepartnerschaften mit Riga, Kirkuk, Dijon, Sarajevo, Taipeh sowie Saratow. Bekanntheit erlangte die Stadt unter anderem auch durch die gleichnamige Fernsehserie.

Wirtschaftliche Besonderheiten in Dallas

Während die Wirtschaft in der Vergangenheit insbesondere durch die Baumwoll- und die Ölindustrie gekennzeichnet war, liegt in der heutigen Zeit der Fokus eher auf der High-Tech-Branche. Dallas bildet das zweitgrößte Zentrum der Computerspielentwicklungsbranche in den USA. Bekannte Unternehmen, die sich in den USA niedergelassen haben, sind unter anderem das Chemieunternehmen Celanese, die Kaufhauskette Neiman Marcus und das Unternehmen Regus, welches virtuelle Büros anbietet.

Politik und Kultur in Dallas

Rund um Dallas herrscht politischer Rechtskonservatismus und mitunter sind die Einflüsse des Wilden Westens erkennbar. Obwohl die Stadt als konservativ gilt, gibt es in Dallas eine vielseitige Theater- sowie Kunstszene. Rund um den Bezirk Cedar Springs Road hat sich die Schwulenszene etabliert. Der Arts District in Dallas beherbergt vielfältige kulturelle Institutionen, unter anderem das Dallas Museum of Art, das Marton H. Meyerson Symphony Center oder die Dallas Opera. Überregionale Bekanntheit genießen zum Beispiel die Kunsthalle Dallas Contemporary und das Meadows Museum, in welchem spanische Kunstwerke betrachtet werden können. Im Bereich der Musik ist der Stadtteil Deep Ellum von Bedeutung, denn vor Jahrzehnten bildete sich hier ein wichtiges Jazz- und Blueszentrum heraus.

In der Innenstadt befinden sich einige hohe Bauwerke, unter anderem der Wolkenkratzer Bank of America Plaza, der 281 Meter misst. Ein weiteres wichtiges Gebäude in der Stadt stellt das Majestic Theatre dar, welches als erstes Gebäude in Dallas im Jahr 1977 unter Denkmalschutz gestellt wurde.  

Rechtsanwälte in Dallas

Im Vergleich zum deutschen Rechtssystem gibt es im amerikanischen Bereich einige Besonderheiten. So übernimmt das Gericht in Dallas bei einem Gerichtsverfahren lediglich eine Art Überwachungsfunktion. Die Parteien sind allein für die Vorbereitung sowie für den Ablauf der einzelnen gerichtlichen Schritte verantwortlich. Die Kosten für einen Gerichtsprozess muss jede Partei selbst übernehmen. Eine Berufung so wie sie in Deutschland üblich ist, gibt es in Dallas nicht. Die Anwaltskosten sind in den Vereinigten Staaten relativ hoch und eine spezifische Anwaltsgebührenordnung existiert dort nicht. Im Regelfall orientiert sich das Honorar entweder am Arbeitsaufwand, der sich nach den Stunden richtet, oder aber am Erfolg. Über die Kosten sollten sich Anwalt und Mandant bereits im Vorfeld einigen.