Welches ist der beste Anwaltskostenrechner (RVG-Rechner) 2026?
Berechnen Sie in Sekunden Ihre voraussichtlichen Anwaltskosten, Gerichtskosten und das vollständige Prozesskostenrisiko – aktuell nach RVG Stand 1. Juni 2025 (KostBRÄG 2025).
Der kostenlose RVG-Rechner zum Berechnen von Anwaltskosten ermittelt auf Basis Ihres Streitwerts die gesetzlichen Regelgebühren
für Zivilrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht und Verwaltungsrecht – inklusive Kostenrisiko bei Prozessverlust.
Falls Sie Ihren Streitwert noch nicht kennen, können Sie diesen leicht mit unserem Streitwert-Rechner ermitteln.
FAQ zum RVG-Rechner
Was ist ein RVG-Rechner?
Ein RVG-Rechner berechnet die voraussichtlichen gesetzlichen Anwaltskosten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, kurz RVG. Grundlage der Berechnung sind vor allem der Streitwert, die Art der Tätigkeit und die jeweilige Verfahrensphase. Der Rechner bietet eine erste Orientierung, ersetzt aber keine individuelle Prüfung durch einen Rechtsanwalt.
Was bedeutet RVG?
RVG steht für Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Es regelt, welche Gebühren Rechtsanwälte für bestimmte Tätigkeiten gesetzlich abrechnen dürfen oder müssen. Die Höhe der Gebühren hängt häufig vom Gegenstandswert oder Streitwert ab.
Was ist der Unterschied zwischen Anwaltskosten und Prozesskosten?
Anwaltskosten sind die Gebühren, die für die Tätigkeit des eigenen Rechtsanwalts entstehen. Prozesskosten umfassen darüber hinaus auch Gerichtskosten und gegebenenfalls die Kosten des gegnerischen Rechtsanwalts. Wer einen Prozess verliert, muss häufig nicht nur die eigenen Kosten, sondern auch die Kosten der Gegenseite tragen.
Was ist der Streitwert?
Der Streitwert ist der wirtschaftliche Wert einer rechtlichen Auseinandersetzung. Geht es zum Beispiel um eine Forderung von 5.000 Euro, beträgt der Streitwert in der Regel ebenfalls 5.000 Euro. Bei anderen Angelegenheiten, etwa im Familienrecht, Arbeitsrecht oder Mietrecht, kann der Streitwert nach besonderen Regeln bestimmt werden.
Warum ist der Streitwert für die Anwaltskosten wichtig?
Die gesetzlichen Anwaltsgebühren richten sich in vielen Fällen nach dem Streitwert. Je höher der Streitwert, desto höher fallen regelmäßig auch die Anwalts- und Gerichtskosten aus. Deshalb ist der Streitwert einer der wichtigsten Faktoren bei der Kostenberechnung.
Was kostet ein Anwalt bei einem Streitwert von 5.000 Euro?
Die Kosten hängen davon ab, ob der Anwalt außergerichtlich tätig wird, einen Prozess führt, einen Vergleich schließt oder mehrere Verfahrensschritte übernimmt. Ein RVG-Rechner kann Ihnen für einen Streitwert von 5.000 Euro eine erste Orientierung geben. Die tatsächlichen Kosten können je nach Fallgestaltung abweichen.
Berechnet der RVG-Rechner auch Gerichtskosten?
Je nach Ausgestaltung kann ein RVG-Rechner neben den Anwaltskosten auch Gerichtskosten und das gesamte Prozesskostenrisiko darstellen. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen den eigenen Anwaltskosten, den Gerichtskosten und den möglichen Kosten der Gegenseite.
Wer zahlt die Anwaltskosten?
Außergerichtlich trägt grundsätzlich jeder zunächst seine eigenen Anwaltskosten. In bestimmten Fällen kann ein Anspruch auf Erstattung bestehen, zum Beispiel bei Verzug oder Schadensersatzansprüchen. In einem Gerichtsverfahren trägt in der Regel die unterliegende Partei die Kosten des Rechtsstreits, also auch die notwendigen Anwaltskosten der Gegenseite.
Muss ich die gegnerischen Anwaltskosten zahlen, wenn ich verliere?
Ja, in vielen gerichtlichen Verfahren muss die unterlegene Partei die notwendigen Kosten der Gegenseite übernehmen. Dazu gehören regelmäßig auch die gesetzlichen Anwaltskosten des gegnerischen Rechtsanwalts. Bei teilweisem Obsiegen und Unterliegen werden die Kosten häufig anteilig verteilt.
Was kostet eine außergerichtliche Beratung?
Für eine reine Erstberatung bei Verbrauchern gelten besondere Regeln. Die Kosten können von der konkreten Vereinbarung, dem Umfang der Beratung und der Tätigkeit des Rechtsanwalts abhängen. Viele Anwälte bieten eine Erstberatung zu einem festen Preis an. Bei rechtsanwalt.com können Sie alternativ auch eine schnelle Ersteinschätzung oder eine telefonische Beratung nutzen.
Was ist eine Geschäftsgebühr?
Die Geschäftsgebühr entsteht typischerweise bei außergerichtlicher Tätigkeit eines Rechtsanwalts, zum Beispiel bei der Prüfung eines Falls, der Korrespondenz mit der Gegenseite oder der außergerichtlichen Geltendmachung von Ansprüchen. Die Höhe richtet sich nach dem RVG und dem Gegenstandswert.
Was ist eine Verfahrensgebühr?
Die Verfahrensgebühr entsteht, wenn ein Rechtsanwalt ein gerichtliches Verfahren betreibt oder in einem solchen Verfahren tätig wird. Sie gehört zu den zentralen Gebühren im gerichtlichen Verfahren.
Was ist eine Terminsgebühr?
Eine Terminsgebühr entsteht häufig, wenn der Rechtsanwalt an einem Gerichtstermin, einer mündlichen Verhandlung oder bestimmten Besprechungen zur Erledigung des Verfahrens teilnimmt. Sie kommt zur Verfahrensgebühr hinzu.
Was ist eine Einigungsgebühr?
Eine Einigungsgebühr kann entstehen, wenn durch anwaltliche Mitwirkung ein Vergleich oder eine Einigung zwischen den Parteien zustande kommt. Sie soll den zusätzlichen Aufwand und den Beitrag zur Streitbeilegung vergüten.
Warum können die tatsächlichen Kosten von der Berechnung abweichen?
Ein RVG-Rechner kann nur mit den eingegebenen Daten arbeiten. Die tatsächlichen Kosten können abweichen, wenn der Streitwert anders festgesetzt wird, mehrere Beteiligte vorhanden sind, besondere Gebühren entstehen, ein Vergleich geschlossen wird, mehrere Instanzen durchlaufen werden oder eine Honorarvereinbarung getroffen wurde.
Kann ein Anwalt höhere Gebühren verlangen als im RVG vorgesehen?
Ja, ein Rechtsanwalt kann mit seinem Mandanten eine Honorarvereinbarung treffen, zum Beispiel ein Stundenhonorar oder ein Pauschalhonorar. Ohne besondere Vereinbarung gelten grundsätzlich die gesetzlichen Gebühren nach dem RVG.
Ist die Berechnung verbindlich?
Nein. Die Berechnung ist eine unverbindliche Orientierung. Sie ersetzt keine individuelle Prüfung des Einzelfalls. Verbindliche Auskunft zu den voraussichtlichen Kosten kann Ihnen ein Rechtsanwalt nach Prüfung Ihres konkreten Falls geben.
Was bedeutet Prozesskostenrisiko?
Das Prozesskostenrisiko beschreibt die möglichen Gesamtkosten eines Gerichtsverfahrens. Dazu gehören die eigenen Anwaltskosten, die Gerichtskosten und im Fall des Unterliegens auch die gegnerischen Anwaltskosten. Es zeigt also, welches finanzielle Risiko mit einem Prozess verbunden sein kann.
Lohnt sich ein Gerichtsverfahren bei niedrigen Streitwerten?
Das hängt vom Einzelfall ab. Bei niedrigen Streitwerten können die Kosten im Verhältnis zum möglichen Gewinn hoch sein. Deshalb ist es sinnvoll, vorab das Kostenrisiko zu berechnen und rechtlich prüfen zu lassen, ob eine außergerichtliche Lösung, ein Vergleich oder ein gerichtliches Vorgehen sinnvoll ist.
Was passiert, wenn ich den Prozess nur teilweise gewinne?
Wenn beide Seiten teilweise gewinnen und teilweise verlieren, werden die Kosten häufig entsprechend dem Verhältnis des Obsiegens und Unterliegens aufgeteilt. Wer zum Beispiel nur zur Hälfte Erfolg hat, muss unter Umständen auch einen Teil der eigenen und gegnerischen Kosten tragen.
Übernimmt meine Rechtsschutzversicherung die Kosten?
Das hängt von Ihrem Versicherungsvertrag, dem Rechtsgebiet, dem Zeitpunkt des Versicherungsfalls und der Deckungszusage ab. Vor einer Beauftragung sollte geklärt werden, ob die Rechtsschutzversicherung die Kosten übernimmt. Ein Anwalt kann für Sie auch eine Deckungsanfrage stellen.
Was ist der Unterschied zwischen Erstberatung und Vertretung?
Bei einer Erstberatung erhalten Sie eine erste rechtliche Einschätzung zu Ihrem Anliegen. Eine Vertretung geht darüber hinaus: Der Anwalt wird dann aktiv für Sie tätig, schreibt die Gegenseite an, verhandelt oder führt ein gerichtliches Verfahren.
Wann sollte ich nach der Kostenberechnung einen Anwalt fragen?
Sie sollten anwaltlichen Rat einholen, wenn der Streitwert hoch ist, Fristen laufen, ein Gerichtsverfahren droht, Sie unsicher über Ihre Erfolgsaussichten sind oder eine falsche Entscheidung erhebliche finanzielle Folgen haben kann. Eine frühe Einschätzung kann helfen, unnötige Kosten zu vermeiden.
Kann ich nach der Berechnung direkt eine rechtliche Einschätzung erhalten?
Ja. Nach der Berechnung der möglichen Kosten ist der nächste sinnvolle Schritt oft eine rechtliche Ersteinschätzung. So erfahren Sie nicht nur, was ein Verfahren kosten kann, sondern auch, ob sich ein Vorgehen voraussichtlich lohnt und welche Alternativen bestehen.
Was ist sinnvoller: RVG-Rechner oder Rechtsberatung?
Der RVG-Rechner beantwortet die Kostenfrage. Eine Rechtsberatung beantwortet die Frage, ob Ihr Anspruch besteht, welche Risiken vorliegen und welches Vorgehen sinnvoll ist. Ideal ist daher die Kombination: zuerst Kostenrisiko berechnen, anschließend den Fall rechtlich einschätzen lassen.
Warum sollte ich vor einem Prozess das Kostenrisiko berechnen?
Ein Prozess kann teurer werden als erwartet. Wer vorher die möglichen Kosten kennt, kann besser entscheiden, ob sich ein gerichtliches Vorgehen lohnt, ob ein Vergleich sinnvoll ist oder ob zunächst eine außergerichtliche Lösung versucht werden sollte.
Hinweise zur Berechnung
Die Ergebnisse dieses RVG-Rechners basieren auf den gesetzlichen Regelgebühren gemäß § 13 RVG (Stand:
1. Juni 2025) und dienen als Orientierungswerte. Individuelle Honorarvereinbarungen, Gebührenerhöhungen durch besondere Schwierigkeit oder Umfang sowie abweichende Gerichtsentscheidungen zum Streitwert können zu abweichenden Kosten führen. Für Unternehmen können höhere Erstberatungssätze gelten.
Ihr Rechtsanwalt erstellt Ihnen auf Anfrage eine verbindliche Kostenschätzung für Ihren konkreten Fall.