Nachehelicher Unterhalt + steuerliche Nachteile – ohne Ende für Zahler?
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Diskussion
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Hallo zusammen,
ich bin die neue Ehefrau des zum Unterhalt verpflichteten Mannes, der seit Jahren nun treu die ganzen Zahlungen an die Kinder und Exfrau leistet.
Wir sind seit 5 Jahren zusammen (2,5 Jahre davon glücklich verheiratet) und wir beide konnten nicht absehen in welche Misere wir geraten sind, also mein Mann mit der finanziellen Situation und wir miteinander als Ehepaar. Finanziell gesehen ist die Ehe leider eine desaströse und noch immer sehr perspektivlose Entscheidung gewesen; klar ich habe ihn nicht wegen des Geldes geheiratet.
Fakten: Die Exfrau hatte durch eine Therapie ihr angebliches Missbrauchstrauma wiederentdeckt und fand ihren Mann so unterträglich , dass sie ihn Mann 2019 aus dem Haus rauswarf, bedrohte ihn wg und schürte Angst/Loyalitätskonflikte wg der Kinder. Mein Mann musste mühsam bei Freunden leben, fand eine kleine Wohnung (in der wir jetzt auch leben … Wir lernten uns NAHC der Trennung kenne, nur als Hinweis, und ich bin nicht schuld am Scheitern deren Ehe.
Von meinem Mann war die Ehe mit der Exfrau leider von laaanger Dauer (auf dem Papier mehr als 20 Jahre grad so)… 4 Kinder, davon 2 noch minderjährig 16 +15 Jahre, davon gibt die Exfrau an der 16 j. sei zu 50% behindert (was wohl den lebenslangen Unterhalt absichern soll) und sie hat seit unserer Heirat 2022 auf krank gemacht (alle sind immer kurz vorm Sterben, Drama etc.) und bekommt nun scheinbar Krankengeld seit mind. 2024, die genauen Zahlen aktuell weiß mein Mann auch nicht, weil er aktuell keinen Anwalt hat. Plus hatte er in den Jahren der Ehe viel Druck als Alleinverdiener für 6 köpfige Familie gehabt und sie hat das Geld verprasst, bei der Scheidung musste er dann auf seine Kosten das gemeinsame Bankkonto ausgleichen, dafür nahm er auf seine Kosten einen Kredit auf. Weil eben seine Exfrau/damals noch-Frau nicht gut mit Geld umgehen konnte/es immer noch nicht kann (mit nun 50 J.!!!) machte sie ihm Angst, dass sie nicht genug Geld zum Essen und Leben haben würde (trotz des Geldes und alles was sie hatte, was mein Mann ihr seit der Trennung ja ordnungsgemäß gab, sodass er leichtgläubig einen Kredit FÜR SIE aufnahm, mit einer schriftl. Vereinbarung dass sie diesen zurückzahlen würde, monatlich, was sie auch 2 Jahre tat.
Dann kam ich ins Spiel, unsere Beziehung wurde öffentlich, und damit dass wir heiraten wollten, sobald die Scheidung durch ist. Wo vorher die Kinder (aus meiner Sicht durhc Mutter mit ihrer Ofer-Mentalität) gegen den Vater aufgehetzt waren und ihn in 2 längeren Phasen von ins. fast 2 Jahren nicht sehen wollten, drückte sie nun plötzlich die 2 jüngeren Kinder uns auf, so oft wie möglich zu sehen. Wo wir uns erst aufeinander einstellen mussten als Ehepaar, ich auch einen Sohn und schwierige Verhältnisse hatte. Letztlich waren die Kinder wie gezwungen, ich machte klar dass bei uns kein Hotel Stiefmama wäre, und die Kinder/Teenager kommen nicht mehr zum Umgang, nur zu Feiern etc.
Die Exfrau fing nun an zu äußern keine Lust mehr auf die Arbeit die sie endlich nach der Ausbildung bekam zu haben. Interessanterweise ist sie dann nun seit geraumer Zeit krank, nicht arbeitsfähig und bekommt Krankengeld oder Rente, genaue Zahlen hat mein Mann aktuell nicht bekommen, obwohl sie in der Pflicht ist, genau wie auch die Zeugnisse der Kinder zu zeigen/schicken, aber die Kinder und Ex empfinden sowas als Druck und sind dann ‚verstört‘. Mein Mann ist leider zu lange zu zögerlich gewesen und wollte sich sein bisschen an Beziehung zu seinen Kids nicht kaputt machen… dafür darf er weiter schön zahlen.
Der Trennungsunterhalt war schon viel, plus Kindesunterhalt, der Ki-Unterhalt wurde letztes Jahr tituliert. Und die Exfrau auch seit 1,5 Jahren in Insolvenz gegangen, sprich mein Mann hat zusätzlich zu den hohen Unterhaltkosten für Ex&Kids (knapp 2000 € JEDEN Monat! zusätzlich die Schuldenraten für die Ex zu zahlen. Aus Sicht der 1. Anwältin auf unbestimmte Zeit. Seine erste Anwältin fand ich empörend unfreundlich und auch unprofessionell. Sie wirkte dem Ganzen nicht gewachsne und ahtte wohl auch keine Lust auf den Fall, vorab musste mein Mann unterschreiben dass er ihr den 3fach höheren Satz zahlt, weil er es gewagt hatte zuviel/e ine längere Mail zu schreiben und emotional wurde. (Das Unterhalt Thema ist nunmal emotional? Ich denke ein Anwalt sollte drüber stehen können? Bitte korrigiert mich?. Mein Mann ist sehr höflich ein Gentleman und selbst wenn er emotional wird hat er sich im griff, auch schriftlich.
Da ich selbst vorher eine Gewaltehe hatte und 10 Gerichtstermine die mein Exmann angezettelt hatte, und ich 4 Anwälte ausprobierte und nach den ersten 2 bei einer guten Anwältin für mich war/habe gewonnen, kann ich denk ich beurteilen wie man miteinander als Mandant und Anwalt sein sollte. Wir waren dann mit meinem mann bei dieser Anwältin, die bei mir aber ein anderes Thema ja hatte, nun mit Unterhalt konfrontiert und der komplizierte Fall: sie machte uns noch weniger Hoffnungen für ein Ende als die 1. Anwältin!
Wir haben nun eine Rechtschutzvers. die auch einen Rückzieher gemacht hat und bezahlen scheinbar umsonst, mein Mann ist mutlos und muss sich aber beraten lassen, wegen der Anpassungen und weil die Ex immer mehr fordert, nun auch wg der Anlage U für die Steuererkl. was sie vorher gemacht hatte, nun soll mein Mann auch ihren Mitgliedsbeitrag zahlen etc.
Und mein Mann bleibt also auf allen Kosten sitzen, wir haben die 3 fache A…Karte gezogen, wir haben KEINE Steuerlichen Vorteile sondern Nachteile, er muss mir rechnerisch/theoretisch auch 177€ Unterhalt zahlen/ plus wenn ich mehr arbeiten würde, würde ich für 3,,5€/std arbeiten was ich nun erstmal lasse!
Steuerberater können wir uns nicht leisten, Lohnsteuerhilfeverein ist teuer für uns, umziehen können wir vergessen, hab mich dran gewöhnt, mein Sohn ist aufgrund der Optionslosigkeit zu seinem Vater gezogen, immerhin lieben mein Mann& ich uns und könne uns über kleine Dinge freuen. Aber als nun erwachsene, endlich selbstbest. Frau zu sehen, dass wir nicht nur eigentlich keinen Urlaub machen können (auch nicht Low-Budget) sondern schon durch das normale Leben so knapp leben und eigentlich arm sind (wir gehen zum Foodsharing! Er ist Schulleiter und trägt löchrige Hosen!), also dass wir in die Schulden kommen und dass jedem egal ist… ich kann das nicht verstehen wieso es solche unfairen Gesetze gibt? Es muss doch irgendeine Möglichkeit geben der Exfrau auch einen Riegel vorzuschieben! Sie sol/darf ja leben, und klar die Kinder sollen versorgt sein, aber wir müssen auch leben dürfen! Wir leben sehr sparsam, genügsam etc.
Das Finanzthema ist aber ein Triggerthema und echte Belastung. Auf Jahre scheint es ungeklärt zu sein und eine Bürde. Mein Mann ist auch erschöpft, darf aber seine Arbeitszeit nur reduzieren wenn er wirklich Burnout haben würde, nicht vorbeugend. Er ist total unter Druck. Die Exfrau wollte unbedingt unabhängig sein und zapft aber Geld ab wie ein Blutsauger wo das System ihr Recht gibt, und sie betrachtet sich aber als Opfer…
Wenn sie sich wenigstens gut um die Kinder kümmern würde. Die Kinder sehen nicht gut ernährt oder versorgt aus, die Kleidung ist sehr abgerissen, man sieht die Schuhe etc. Und es gibt nur Fertiggerichte, weshalb die Kinder ständig krank sind, einer auch nicht beschulbar ist, wie auch, bei so einer Mutter… eigentlich macht sie alle krank und zieht alle mit in diesen Abgrund, auf eine Art.Aber dass wir nun zusammen so schlecht dastehen, obwohl mein Mann langjährig Vollzeit arbeitet (er verdient offiziell zu gut…) und ich in Teilzeit, und trotzdem kommen wir nun langsam aber sicher in die Schulden… und die Gesetze erlauben das alles so!? Ich bin wirklich verzweifelt!
Ich würde das alles ganz anders gehandhabt haben als mein Mann, ich bin da kämpferischer bzw lasse mich nicht einschüchtern, ich bin gut darin Unterstützer zu finden und hilfreiche DInge, bzw Lösungen um mich aus der Situation herauszuholen und das Beste draus zu machen. Hier muss ich aber stillhalten, ich kann ja nur meinen Mann ermutigen versuchen, er ist aber ziemlich unschlüssig und meint es bringt ja eh alles nichts. Wir sind auch gläubig, er meint wenigstens steht er am Ende seines Lebens vor seinem Schöpfer als der Aufrichtige Mann dar der er sein wollte; das finde ich natürlich gut. Ich schätze das auch. Ich lebe auch nach diesen Werten. Gleichzeitig gibt es einen Unterschied zur Nachsicht und sich Ausnutzen lassen oder aus Angst sich nicht zu wehren.
Sieht eine Person hier irgend eine Möglichkeit wie mein Mann eine einigermaßen zufriedenstellende Lösung bekommen könnte? Also dass ein Ende der Unterhaltszahlungen bald kommt und wir auch mehr Geld in der Tasche und zum Leben haben können? Also sieht jmd hier eine juristische Möglichkeit, Lücke, idee, irgendetwas Legales?
Wäre sehr dankbar für Ermutigung in dieser Sache und wirklich konstruktive Vorschläge, DANKE!