Rechtsanwalt Zwickau

Rechtsanwälte in Zwickau und Umgebung

Zwickau wurde 1118 erstmals urkundlich erwähnt und ist heute mit rund 92.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Sachsens. Ihre Lage an der Hohen Handelsstraße ermöglichte dem Ort ein frühes Wachstum, um 1200 erhielt Zwickau Stadtrechte, von 1290 bis 1407 war Zwickau Reichsstadt. Im 14. Jahrhundert begann in der Region Zwickau der Bergbau der die Wirtschaft der Stadt über Jahrhunderte prägen sollte.

Die evangelische Kirche St. Marien geht auf das späte 12. Jahrhundert zurück, ab dem 15. Jahrhundert wurde sie im gotischen Stil umgebaut. Das Rathaus am Hauptmarkt stammt aus dem Jahr 1404 und ist das zentrale Wahrzeichen Zwickaus. Das Robert-Schumann-Haus ist dem berühmtesten Sohn der Stadt gewidmet und beherbergt ein Museum zum Leben des Komponisten. Im 1525 erbauten Gewandhaus Zwickau finden heute Vorstellungen des Theaters Zwickau-Plauen statt.

Seit über einhundert Jahren ist Zwickau ein Zentrum des Automobilbaus in Deutschland, erst durch die August Horch & Cie. Motorwagenwerke AG, später kam Audi dazu. In DDR-Zeiten war der VEB Sachsenring für die Produktion des „Trabant“ verantwortlich, seit 1991 unterhält der Volkswagenkonzern ein Werk in Zwickau.

In Zwickau kreuzen sich mehrere Bundesstraßen, die Bundesautobahnen 4 und 72 führen ebenfalls über Zwickauer Stadtgebiet bzw. befinden sich in unmittelbarer Nähe. Zwickau ist in das Netz der S-Bahn Mitteldeutschland eingebunden, über etliche Regionalbahnlinien bestehen Anschlüsse nach Dresden, Nürnberg und Leipzig.

Rechtsanwälte in Zwickau

In Zwickau gibt es rund 100 niedergelassene Rechtsanwälte. Für sie besteht Mitgliedspflicht in der Rechtsanwaltskammer Sachsen, die ihren Sitz in Dresden hat. Bundesweit gibt es 27 regionale Anwaltskammern, die für verschiedene Bezirke zuständig sind. Die Mitgliedschaft in der jeweiligen Kammer ist für die gesamte Anwaltschaft in Deutschland Pflicht. Der Zugang zum Anwaltsberuf erfolgt über ein Jurastudium, welches mit dem 1. Staatsexamen abgeschlossen werden muss, und ein zweijähriges Rechtsreferendariat. Während des Referendariats sammeln die Anwärter in verschiedenen juristischen Stationen, beispielsweise bei Gericht und der Staatsanwaltschaft, praktische Erfahrungen und bereiten sich auf das 2. Staatsexamen vor. Nach dem Abschluss und mehreren Jahren Berufspraxis haben Rechtsanwälte in Deutschland die Möglichkeit, einen Fachanwaltstitel zu erhalten.