Rechtsanwalt Baurecht und Architektenrecht in den USA

Rechtsanwalt zum Baurecht und Architektenrecht in den USA

Das private Baurecht regelt – im Gegensatz zum öffentlichen Baurecht, welches die Ordnung und Förderung der baulichen Nutzung regelt – die vertraglichen und rechtlichen Beziehungen zwischen den privaten Baubeteiligten.

Baurecht

Das private Baurecht regelt die Rechtsbeziehungen der an der Planung und Durchführung eines Bauvorhabens Beteiligten, also insbesondere des Bauherrn zum Bauunternehmer, aber auch die Rechtsbeziehungen der am Bau Beteiligten zu Dritten (zum Beispiel Handwerker). Die wichtigsten Rechtsgrundlagen des privaten Baurechts finden sich insbesondere in den §§ 631 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) sowie in der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB). Streitigkeiten aus dem Bereich privates Baurecht, also vor allem aus den Vertragsbeziehungen mehrerer Baubeteiligter werden regelmäßig vor den ordentlichen Gerichten (Landgericht, Oberlandesgericht, Bundesgerichtshof) ausgetragen, auch aber vor vereinbarten privaten Schiedsgerichten.

Ein Rechtsanwalt für Baurecht und Architektenrecht übernimmt für Sie beispielsweise Konzeption, Prüfung und Vertragsmanagement bei Bauwerkverträgen nach BGB und VOB/B, Architektenvertrag und Ingenieurvertrag, Generalunternehmervertrag et cetera. Darüber hinaus ist er Ihr Ansprechpartner für die außergerichtliche und gerichtliche Vertretung von Baubeteiligten im Zusammenhang mit der Sicherung bauvertraglicher Ansprüche (etwa im Rahmen eines selbständigen Beweisverfahrens), der Erstellung eines Privatgutachtens, in gerichtlichen Verfahren bei Gewährleistungsprozess und Nacherfüllungsprozess, Verfahren (Klage und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung) zur Erwirkung und Eintragung einer Bauhandwerkersicherungshypothek, des Erlasses einer einstweiligen Verfügung in Bausachen, der Stellung einer Schutzschrift, im Rahmen eines Schiedsverfahrens in Bausachen und jeglichen anderen gerichtlichen Verfahren in Bausachen, wie Werklohnklagen.

Außerdem beantwortet ein Rechtsanwalt für Baurecht und Architektenrecht Fragen zu Haftung bei Baumangel, Bauverzögerung, Gewährleistung, Vertragsstrafe, Schadenersatz et cetera und bei der Nachtragsprüfung und der Nachtragsabwicklung.

Architektenrecht

Das Architektenrecht ist das Berufsrecht der Architekten und Ingenieure. Als Teil des Baurechts gibt das Architektenrecht die Rechte und Pflichten der Architekten gegenüber dem Auftraggeber vor. Schwerpunkt von Rechtstreitigkeiten im Architektenrecht sind Honorarforderungen des Architekten sowie Haftungsfragen wegen Planungsfehler und/oder Bauüberwachungsfehler des Architekten.

Am bekanntesten ist die HOAI, die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure, die allerdings – wie der Name sagt – nur das Honorar regelt, und zwar, was oft nicht bekannt ist oder missachtet wird, als bindende Vorschrift. Die eigentliche Berufstätigkeit der Architekten richtet sich meist nach dem Werkvertragsrecht des BGB bzw. dem individuellen Architektenvertrag zwischen dem Architekt und dem Bauherrn.

Ein Rechtsanwalt für Baurecht und Architektenrecht vertritt sowohl Architekten wie auch Bauherrn in allen Fragen des Architektenrechts, also von der Vertragsgestaltung über Honorarfragen bis zu Haftungsfragen (Baumängel, Bausummenüberschreitung, Bauzeitüberschreitung), die auf Seiten des Architekten in der Regel mit dessen Versicherung abgestimmt werden.

Über rechtsanwalt.com oder www.anwalt.com finden Sie ganz einfach den passenden Anwalt für Ihr Rechtsproblem.

Rechtsanwälte in den USA

Um an einer Universität in den USA studieren zu können, müssen die Bewerber einen Highschool Abschluss vorweisen. Zudem müssen sie sich einem Eignungstest unterziehen und auf ein Empfehlungsschreiben ihres Lehrers hoffen. Zunächst absolvieren die Studierenden ihr Bachelorstudium, auf welches dann das Jura-Studium als Aufbaustudium folgt. Dieses Aufbaustudium dauert drei Jahre und wird mit der Erlangung des Juris Doctor beendet. Nach ihrem Studium müssen die Absolventen eine Zulassungsprüfung bestehen, um als Anwalt arbeiten zu dürfen.

Die einzelnen Bundesstaaten in den Vereinigten Staaten besitzen eigene Rechtssysteme. In den USA kann ein Anwalt seine Klienten generell lediglich vor den Gerichten des Bundesstaates vertreten, in welchem er von der Anwaltskammer zugelassen ist. Um vor den Bundesgerichten auftreten zu können, benötigt der Anwalt allerdings eine spezielle Zulassung. Anders als in Deutschland gibt es in den USA keinen Anwaltszwang. Auch eine Gebührenordnung ist in den USA nicht vorhanden. Häufig vereinbaren Rechtsanwälte in den USA Stundenlöhne zwischen 100 und 500 Dollar. Ein weiterer Unterschied zum deutschen System ist die Tatsache, dass in den USA jede Partei ihre Kosten für den Rechtsanwalt selbst trägt, auch wenn sie das Verfahren für sich entschieden hat. Inhaftierte können einen Pflichtverteidiger bestellen, wenn sie mittellos sind.