Rechtsanwalt Transportrecht in Solingen

    Rechtsanwalt für Transportrecht in Solingen

    Das Transportrecht: Grundlage für die weltweite Versorgung der Bevölkerung

    Ein wichtiger Teil des Handelsrechts ist das Transportrecht, welches sich mit der Beförderung von Gütern befasst, nicht jedoch mit dem Personentransport. Besonders in diesem Rechtsgebiet ist Beratung durch einen fachkundigen Rechtsanwalt unabkömmlich, denn neben dem Handelsgesetzbuch (HGB) und dem Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) gibt es auch auf internationaler Ebene zahlreiche Abkommen, beispielsweise das Seehandelsrecht für den Überseetransport, Regelungen zum Multimodaltransport sowie Zollrecht und Einfuhrumsatzsteuerrecht, welche das deutsche Recht überlagern und die es daher für Kunden der verladenden Wirtschaft sowie alle in der Transportbranche tätigen Unternehmer und deren Versicherungen zu beachten gilt.

    Der Frachtvertrag bestimmt den Transport durch Dritte

    Als Grundlage für ein Dienstleistungsverhältnis im Transportrecht dienen verschiedene Vertragstypen. Der Frachtvertrag gilt für den Straßentransport und Eisenbahntransport (Landfrachtrecht), Flugtransport (Luftfrachtrecht) und Binnenschifftransport (Seefrachtrecht). Er betrifft eine Vereinbarung zwischen dem Absender oder Spediteur und dem Frachtführer, welcher das Frachtgut gegen ein Entgelt an den Empfänger liefert. Ein Rechtsanwalt kann hierbei beide Vertragsparteien beispielsweise zum Frachtbrief, in welchem der Frachtlohn genau bestimmt wird, zur Geltendmachung einer ausstehenden Frachtforderung oder zur Schadensanzeige bei Güterschaden beraten. Außerdem ist kompetente Beratung für Überschneidungen mit dem Verkehrsrecht, also bei Fragen zu Lenkzeitenverordnung und Sonntagsfahrverbot oder zur Ladungssicherung bei Gefahrguttransport, für Frachtführer äußerst wichtig. Weitere Vertragsarten aus dem Transportrecht, welche allerdings besonders das Speditionsrecht betreffen, sind der Speditionsvertrag und der für Möbelspeditionen gültige Umzugsvertrag.

    Ein Rechtsanwalt klärt über besondere Pflichten und Lagerpapiere auf

    Doch nicht nur die Beförderung, sondern auch Lagerung, Stauerei und Umschlag von Gütern sind wesentlich für das Transportrecht. Die Basis für ein solches Verwahrgeschäft zwischen Einlagerer und Lagerhalter stellt der Lagervertrag dar, welcher durch Lagerschein, Rektapapier und Orderlagerschein ergänzt wird. Bezüglich dieser Dokumente, welche Kenntnisse zu Wertpapieren, Verjährungsfrist, Abtretungserklärung (Zession) und Indossament erfordern, sind Handelsunternehmen bei Streitigkeiten über Herausgabeanspruch und Eigentum auf das Wissen eines Rechtsanwalts angewiesen. Für Lagerhalter, welche Auslieferungslager, Umschlagslager und Vorratslager in Lagerhallen, Lagerräumen oder auf Freiflächen unterhalten, empfiehlt es sich aufgrund ihrer Fürsorgepflicht und Obhutspflicht bei Fragen zur Haftung und Lagerversicherung sowie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), aber auch zu juristischen Problemen, die sich aus der Lagerung eines Gefahrguts und Staplervorschriften ergeben, einen Rechtsanwalt zu konsultieren. 

    Rechtsanwälte in Solingen

    In Solingen gibt es zahlreiche Rechtsanwälte, die sich auf bestimmte Rechtsgebiete spezialisiert haben. Durch die Aneignung spezifischer Kenntnisse in einem Rechtsbereich können die Anwälte ihre Mandanten bestmöglich vertreten und ihnen eine umfassende Rechtsberatung bieten. Durch eine Zusatzausbildung und eine mindestens dreijährige Berufserfahrung können Anwälte den Status eines Fachanwaltes erlangen. Diese müssen ihre Kenntnisse zudem durch jährliche Fortbildungen vertiefen und auch nachweisen.

    Die Vergütung der Rechtsanwälte ist im Gesetz vorgeschrieben. Die Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes außer Acht lassend, kann die Höhe der Vergütung auch mit dem Rechtsanwalt persönlich vereinbart werden. In einem zivilrechtlichen Verfahren richtet sich die Höhe der Anwaltsgebühr nach dem Wert des Konfliktgegenstandes. Je höher der Streitwert, desto höher ist in der Regel auch die zu entrichtende Gebühr. Im Falle eines Prozesses vor Gericht muss in der Regel die unterlegene Partei für die Kosten aufkommen.  Bei geringem Einkommen ist es Rechtssuchenden gestattet, Beratungs- sowie Prozesskostenhilfe zu beantragen.