Rechtsanwalt Sapporo

    Rechtsanwälte in Sapporo und Umgebung

    Sapporo ist eine japanische Stadt mit rund 1,9 Millionen Einwohnern. Während die Stadt damit im landesweiten Vergleich an fünfter Stelle steht, ist sie auf Hokkaido, der nördlichsten der vier japanischen Hauptinseln, die größte Stadt.

    Sapporo ist der wichtigste infrastrukturelle Knotenpunkt auf Hokkaido. Mehrere über das Stadtgebiet verlaufende Autobahnen verbinden die Stadt mit den anderen großen Städten der Insel, etwa mit Asahikawa oder Hakodate. Auch der Bahnhof Sapporo hat für den Fernverkehr in Hokkaido zentrale Bedeutung; er liegt an der Hakodate-Hauptlinie, die von Hakodate nach Asahikawa führt. Mit dem Okadama-Flughafen, der in der Stadt liegt und dem etwa 50 bis 60 Autominuten südlich liegenden Flughafen Neu-Chitose verfügt Sapporo über hervorragende Luftverkehrsanbindungen. Seit 1971 gibt es zudem ein leistungsfähiges U-Bahnnetz in Sapporo.

    Die Wirtschaft in Sapporo wird heute vom Dienstleistungssektor dominiert, woran auch der Tourismus einen erheblichen Anteil hat. Ein besonderer Anziehungspunkt für Gäste aus dem In- und Ausland ist das alljährlich stattfindende Schneefestival, bei dem unter anderem kunstvoll gemachte Eisskulpturen ausgestellt werden. Die in Sapporo ansässigen Industriebetriebe sind vor allem in den Branchen des Maschinenbaus, der Stahlproduktion und der Papierherstellung tätig. Mit  Hokkaido International Airlines hat die 1998 gegründete erste Billigfluglinie Japans ihren Sitz in Sapporo.

    Sapporo wurde als Stadt erst 1869 gegründet, zuvor existierten auf dem Gebiet Siedlungen der indigenen Ainu-Volksgruppe. Die Anlage der neuen Stadt erfolgte im Schachbrettmuster, Sapporo diente zunächst als Sitz der Kolonialverwaltung Hokkaido. Eine große Rolle bei der Entwicklung Sapporos spielte Horace Capron, ein Amerikaner, der auf Einladung Japans in Sapporo wirkte. Die Stadt wuchs kontinuerlich, wichtige Entwicklungsschritte waren der Anschluss an das Eisenbahnnetz in den 1880er Jahren sowie die Einführung der Straßenbahn im Jahr 1918. Gegen Ende des zweiten Weltkrieges musste Sapporo im Zuge von Bombardements und Kampfhandlungen am Boden umfangreiche Zerstörungen hinnehmen, konnte sich nach dem Krieg aber schnell wieder erholen. Seit den 1950er Jahren ist Sapporo die größte Stadt in Hokkaido.

    Rechtsanwälte in Sapporo

    Der Weg zum Beruf Rechtsanwalt in Japan führt über ein Studium der Rechtswissenschaften. Die Hürden für den Eintritt in das Studium sind sehr hoch, in der Regel führen die Universitäten anspruchsvolle Aufnahmetests durch. Wer das Jurastudium nach vier Jahren erfolgreich abschließt, muss, um als Rechtsanwalt in Japan arbeiten zu können, die Nationale Anwaltsprüfung bestehen und im Anschluss ein Jahr lang als Praktikant in einer Kanzlei arbeiten. Die Erteilung der Berufserlaubnis für Rechtsanwälte in Japan erfolgt durch den Obersten Gerichtshof Japans. In Sapporo hat sich eine große Zahl an Rechtsanwälten niedergelassen, sodass ein umfangreiches Angebot an rechtlicher Beratung gewährleistet ist.