Rechtsanwalt Rangun

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Rangun (offiziell: Yangon) ist die größte Stadt von Myanmar. Innerhalb der Stadtgrenzen leben rund 4,4 Millionen Einwohner, im umliegenden Gebiet beinahe 6 Millionen Menschen. Bis zum Jahr 2005 war Rangun die Landeshauptstadt, danach wurde der Regierungssitz nach Pyinmana und schließlich nach Naypyidaw verlegt. Schon früh hatte sich in Ragun rund um die Shwedagon-Pagode eine Siedlung entwickelt. 1755 wurde es schließlich aufgrund von Erbschaftsstreitigkeiten zur alternativen Hauptstadt und erhielt den Namen Yangon. Der Name der Stadt wurde im Zuge der britischen Kolonialisierung ab 1824 in Rangun geändert. Ranguns Bedeutung wuchs nicht zuletzt durch den Status als kommerzielles Zentrum der Kolonie. Nach der Errichtung des Militärstaates 1988 wurde der ursprüngliche Name wieder etabliert. Im Jahr 2007 wurde Rangun zum Schauplatz zahlreicher Proteste gegen die Regierung von Myanmar, die sich schließlich zur Ausübung von Reformen bewegen ließ.

Die Stadt ist ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum, sie beherbergt unter anderem den wichtigsten Seehafen von Birmar, eine große Anzahl von Fabriken sowie Erdölraffinerien. Es gibt es zahlreiche Universitäten, die zusätzlich zu den Touristen auch Studenten in die Stadt locken. Beliebte Sehenswürdigkeiten sind das Nationalmuseum für Kunst und Archäologie und die Nationalbibliothek. Rangun verfügt über zahlreiche Pagoden, darunter die Weltfriedens-Pagode zu Ehren Buddhas, die Botahtaung-Pagode, die Sule-Pagode sowie die Shwedagon-Pagode. Letztere stellt das religiöse Zentrum Myanmars dar. Bemerkenswert sind außerdem die aus der Zeit als britische Kolonie stammenden Kolonialbauten in der Altstadt Ranguns. Der internationale Flughafen Yangon International Airport befindet sich in einem Vorort der Stadt und ermöglicht zahlreiche Flugverbindungen ins Ausland. Aufgrund der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung der Stadt entwickelt sich auch die Infrastruktur immer weiter.