Rechtsanwalt Insolvenzrecht und Sanierungsrecht in Polen

  • Natalia Zaleska-Weglarz

    ul. Braci Gierymskich 156 p. 6119 51-640 Breslau Wroclaw Polen
    Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Inkasso, Insolvenzrecht, Zwangsvollstreckungsrecht (ausländische Vollstrechungstitel),
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Rechtsanwalt zum Insolvenzrecht und Sanierungsrecht in Polen

Insolvenzrecht

Ein Rechtsanwalt für Insolvenzrecht kennt sich aus mit Insolvenz und Zahlungsunfähigkeit und bietet z.B. Unternehmern Unterstützung. Generell beschäftigt sich ein Rechtsanwalt für Insolvenzrecht mit den Bedingungen und Folgen für das Verfahren, das seinen Lauf nimmt, wenn eine natürliche oder juristische Person nicht mehr zahlungsfähig ist.

Ganz egal, ob Sie Gläubiger sind und auf ausstehende Zahlungen warten oder Sie als Schuldner mit dem Gerichtsvollzieher konfrontiert sind, sollten Sie auf die sachkundige Unterstützung durch einen Rechtsanwalt setzen, der sich auf das Insolvenzrecht spezialisiert hat. Ein Insolvenzrecht Rechtsanwalt hilft Ihnen bei allen Fragen bezüglich des Insolvenzrecht – von der Grundschuld über die Hypothek, der Insolvenzanfechtung bis hin zu Angelegenheiten wie Planverfahren oder Schuldenregulierung.

Ein Insolvenzrecht Rechtsanwalt leistet auch praktische Ratschläge und Tipps zur Vermeidung der Privatinsolvenz oder, wenn möglich, Hilfe bei der Kompromissfindung mit den Gläubigern. Der enge Kontakt zu einem Insolvenzrecht Rechtsanwalt ist besonders dann wichtig, wenn Ihnen der Staatsanwalt einen Insolvenzdelikt, die Verletzung der Buchführungspflicht oder der Bilanzierungspflicht oder sogar Untreue vorwirft.

In jedem Fall ist es besser auf das Wissen und die Erfahrungen eines fachkundigen Insolvenzrecht Rechtsanwalt zu vertrauen als eine solche Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen. Ein Insolvenzrecht Rechtsanwalt kann Ihnen sagen, worauf in Ihrem konkreten Fall zu achten ist.

Sanierungsrecht

Bevor Sie als Laie im Bereich Sanierungsrecht juristisch zur Tat schreiten, empfiehlt es sich, Kontakt zu einem Rechtsanwalt, der sich auf das Sanierungsrecht spezialisiert hat, aufzunehmen. Solch ein Rechtsanwalt unterstützt Sie in sämtlichen Fragen, die mit einer (drohenden) Insolvenz in Verbindung stehen. Er verhandelt in Sachen Insolvenz mit dem Insolvenzverwalter. Der Rechtsanwalt für Sanierungsrecht kann die geeignete Strategie im Falle der Insolvenzeröffnung wählen.

Wen betrifft das Sanierungsrecht?

Gemeinsam mit Ihrem Sanierungsrecht Rechtsanwalt können Sie auch einen durchdachten Insolvenzplan ausarbeiten, womit der Insolvenzverwalter und die Gläubiger überzeugt werden können. Ein Schuldner wird nach geltendem Sanierungsrecht dann als insolvent bezeichnet, wenn er nicht in der Lage ist, den fälligen Zahlungspflichten nachzukommen; also Zahlungsunfähigkeit besteht. Insolvenz bedeutet nicht, dass die Geschäftsidee als Ganzes oder etwa bei einer Privatinsolvenz der Mensch als selbstverantwortliches Individuum gescheitert ist. Eine Insolvenz kann mit Unterstützung eines Rechtsanwalt für Sanierungsrecht auch eine Chance für eine Neustrukturierung oder gar einen Neustart sein. Mit dem Rechtsbeistand eines Rechtsanwalts für Sanierungsrecht muss ein Insolvenzverfahren z.B. für einen Unternehmer nicht das endgültige Aus bedeuten.

Kernelement des Sanierungsrecht ist die Insolvenzordnung. Diese ist das Regelwerk des Sanierungsrechts. Die Insolvenzordnung hat zum Zweck, dass die Gläubiger des insolventen Schuldners zufrieden gestellt werden. Nach dem Insolvenzverfahren wird der Verwertungserlös nach Abzug der Kosten für das Verfahren, also die Gerichtskosten und Verwalterkosten sowie weiteren Kosten (z.B. für den Rechtsanwalt), an die Gläubiger ausgekehrt. Das zuständige Insolvenzgericht bestimmt einen geeigneten und geschäftskundigen Insolvenzverwalter. Dieser verwaltet das zur Insolvenzmasse gehörende Vermögen und verfügt darüber. Ein fachkundiger Rechtsanwalt für Sanierungsrecht kann dem Schuldner helfen, in positiver Weise auf den Insolvenzverwalter einzuwirken.

Rechtsanwälte in Polen

In Polen gibt es zwei Anwaltsberufe, den des Rechtsanwalts und den des Rechtsberaters, die sich heutzutage hinsichtlich ihrer Ausbildung und Tätigkeitsbereiche kaum noch voneinander unterscheiden. Es ist möglich, dass ein Jurist sowohl Rechtsanwalt als auch Rechtsberater ist. Der Unterschied zwischen den beiden Bezeichnungen bezieht sich hauptsächlich auf das Auftrags- und Angestelltenverhältnis: Rechtsanwälte in Polen arbeiten auf selbstständiger Basis, Rechtsberater können hingegen auch angestellt sein. Beiden Typen von Anwälten steht es zu, Mandanten vor Gericht zu vertreten.

Die Anwaltschaft in Polen ist in Rechtsanwaltskammern organisiert. Zusätzlich gibt es den höchsten Anwaltsrat, der dafür zuständig ist, Juristen auf Landesebene zu vertreten.

Voraussetzungen für den Anwaltsberuf in Polen

Grundvoraussetzung für den Rechtsanwaltsberuf ist in Polen die allgemeine Hochschulreife, die dem deutschen Abitur entspricht. Das Studium dauert fünf Jahre und wird mit dem Magistertitel abgeschlossen. Die juristischen Hauptrechtsgebiete  des polnischen Rechts, die an den Universitäten gelehrt werden, sind Öffentliches Recht,  einschließlich Wirtschafts- und Europarecht, Strafrecht und Privatrecht. Viele Bereiche im Studium werden von den Universitäten und Studenten frei gestaltet.

Dem Studium schließt sich eine etwa dreijährige Anwaltsausbildung an, die sich vom Referendariat in Deutschland vor allem darin unterscheidet, dass sie fast ausschließlich bei einem polnischen Anwalt stattfindet und keine Stationen bei Behörden abgearbeitet werden. Allerdings ist der Zugang zu einem Ausbildungsplatz schwierig und auch Absolventen, die die Aufnahmeprüfung für eine juristische Vereinigung bestehen, bekommen nicht zwingend eine Stelle.

Anzahl der Rechtsanwälte in Polen

Die Anzahl der Rechtsanwälte in Polen ist relativ gering, sodass die Löhne ziemlich hoch sind und Anwälte häufig mehr verdienen als Richter und Notare. Eine Spezialisierung zum Fachanwalt, wie es in Deutschland möglich ist, gibt es in Polen nicht. Jeder Rechtsberater und Rechtsanwalt darf Mandanten in erster und zweiter Instanz sowie vor dem Obersten Gericht vertreten.