Rechtsanwalt Immobilienrecht und Maklerrecht in Polen

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Rechtsanwalt zum Immobilienrecht und Maklerrecht in Polen

Immobilienrecht

Zum Immobilienrecht gehören sämtliche Rechtsverhältnisse, die im Zusammenhang mit dem Erwerb, der Belastung und der Veräußerung von Grundstücken, aber auch deren Verwaltung stehen. Das Immobilienrecht umfasst zahlreiche untergliederte Rechtsgebiete, wie beispielsweise das öffentliche und private Baurecht, Architektenrecht, Vergaberecht, Kaufvertragsrecht, das Immobiliarsachenrecht, worunter auch Hypothek und Grundschuld fallen, Mietvertrag und Pachtvertrag, Wohnungseigentumsrecht und das Marklerrecht gehören.

So wie der Bau eines Hauses ist auch der Kauf einer bereits vorhandenen oder noch zu errichtenden Immobilie, ob zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage, ob vom Bauträger oder von privat, stets ein Geschäft von erheblicher, wirtschaftlicher Bedeutung für alle Beteiligten. Rechtliche Beratung ist für alle Beteiligten unverzichtbar.

Auch wenn der Kauf einer Immobilie von Gesetzes wegen notariell beurkundet werden muss, heißt dies nicht, dass der Vertrag ausgewogen ist und die Interessen beider Parteien ausreichend berücksichtigt sind. Oft werden Immobilien unter Vorgabe unzutreffender Ertragsberechnungen, nicht erzielbarer Steuervorteil und nicht abgesicherter Mietgarantien verkauft (Stichwort: Immobilienbetrug / Schrottimmobilien). Diese Punkte prüft kein Notar, er muss sie nicht hinterfragen. Nicht nur hier lohnt es sich also, vorab einen Rechtsanwalt mit der Prüfung der Angelegenheit zu beauftragen.

Maklerrecht

Während der Makler nicht selten der Auffassung ist, dass ihn sein Gegenüber um seinen wohlverdienten Provisionsanspruch bringen will, fühlt sich der Maklerkunde häufig „über den Tisch gezogen“ und beanstandet das angebliche Missverhältnis zwischen Leistung und Entgelt (Maklercourtage). Die Maklerprovision, welche maßgeblich die Höhe der Erwerbsnebenkosten beim Kauf einer Immobilie beeinflusst, beträgt in Deutschland – abhängig vom Bundesland – zwischen circa drei und sieben Prozent der Kaufpreissumme. Teilweise wird die Provision zwischen Verkäufer und Käufer geteilt. Häufig ist sie auch als reine Käuferprovision ausgestaltet.

Da die Rechtslage oft hier nicht eindeutig ist, ist bei derartigen Fallgestaltungen häufig Verhandlungsgeschick gefragt, um die streitigen Fragen gleichwohl noch einer Lösung zuzuführen. Ein Rechtsanwalt für Maklerrecht berät Sie deshalb gerne bei Fragen, die den Abschluss und die Abwicklung eines Maklervertrages betreffen, damit sowohl Sie als Makler, als auch Sie als Kunde keine vermeidbaren Überraschungen erleben.

Über rechtsanwalt.com oder www.anwalt.com finden Sie ganz einfach den passenden Rechtsanwalt für Probleme aus dem Immobilienrecht und Maklerrecht.

Rechtsanwälte in Polen

In Polen gibt es zwei Anwaltsberufe, den des Rechtsanwalts und den des Rechtsberaters, die sich heutzutage hinsichtlich ihrer Ausbildung und Tätigkeitsbereiche kaum noch voneinander unterscheiden. Es ist möglich, dass ein Jurist sowohl Rechtsanwalt als auch Rechtsberater ist. Der Unterschied zwischen den beiden Bezeichnungen bezieht sich hauptsächlich auf das Auftrags- und Angestelltenverhältnis: Rechtsanwälte in Polen arbeiten auf selbstständiger Basis, Rechtsberater können hingegen auch angestellt sein. Beiden Typen von Anwälten steht es zu, Mandanten vor Gericht zu vertreten.

Die Anwaltschaft in Polen ist in Rechtsanwaltskammern organisiert. Zusätzlich gibt es den höchsten Anwaltsrat, der dafür zuständig ist, Juristen auf Landesebene zu vertreten.

Voraussetzungen für den Anwaltsberuf in Polen

Grundvoraussetzung für den Rechtsanwaltsberuf ist in Polen die allgemeine Hochschulreife, die dem deutschen Abitur entspricht. Das Studium dauert fünf Jahre und wird mit dem Magistertitel abgeschlossen. Die juristischen Hauptrechtsgebiete  des polnischen Rechts, die an den Universitäten gelehrt werden, sind Öffentliches Recht,  einschließlich Wirtschafts- und Europarecht, Strafrecht und Privatrecht. Viele Bereiche im Studium werden von den Universitäten und Studenten frei gestaltet.

Dem Studium schließt sich eine etwa dreijährige Anwaltsausbildung an, die sich vom Referendariat in Deutschland vor allem darin unterscheidet, dass sie fast ausschließlich bei einem polnischen Anwalt stattfindet und keine Stationen bei Behörden abgearbeitet werden. Allerdings ist der Zugang zu einem Ausbildungsplatz schwierig und auch Absolventen, die die Aufnahmeprüfung für eine juristische Vereinigung bestehen, bekommen nicht zwingend eine Stelle.

Anzahl der Rechtsanwälte in Polen

Die Anzahl der Rechtsanwälte in Polen ist relativ gering, sodass die Löhne ziemlich hoch sind und Anwälte häufig mehr verdienen als Richter und Notare. Eine Spezialisierung zum Fachanwalt, wie es in Deutschland möglich ist, gibt es in Polen nicht. Jeder Rechtsberater und Rechtsanwalt darf Mandanten in erster und zweiter Instanz sowie vor dem Obersten Gericht vertreten.