Rechtsanwalt Philippinen

Rechtsanwälte auf den Philippinen

Die Philippinen sind ein südostasiatischer Inselstaat, dessen Gebiet sich auf insgesamt 7107 Inseln verteilt. Mit einer Bevölkerungszahl von rund 100 Millionen Menschen gehören die Philippinen (amtlich: Republik der Philippinen) zu den größten Ländern der Erde. Hauptstadt der Philippinen ist die auf der Hauptinsel Luzon gelegene Millionenstadt Manila.

Ein besonderes Merkmal der Philippinen ist die Heterogenität der auf den Inseln lebenden Ethnien und der im Lande gesprochenen Sprachen. Die am weitesten verbreitete Religion auf den Philippinen ist das Christentum, dem etwa 90% der im Lande lebenden Menschen angehören. 5% aller Philippiner hängen dem Islam an, weitere 5% anderen Religionen.

Bedingt durch die Verteilung des Staatsgebietes auf zahlreiche Inseln spielt der Schiffsverkehr und in den letzten Jahren auch zunehmend der Flugverkehr die dominanten Rolle im Verkehrswesen der Philippinen.

Auch wenn heutzutage der Dienstleistungssektor die wirtschaftliche Lage auf den Philippinen dominiert und rund 58% zum BIP des Landes beiträgt, spielen die Industrie und vor allem die Landwirtschaft nach wie vor für breite Bevölkerungsschichten eine große Rolle: Rund ein Drittel aller Bewohner des Landes sind in der Landwirtschaft tätig. Die wichtigsten Erzeugnisse der philippinischen Industrie sind Elektrotechnik- und Halbleiterprodukte, diese haben in nicht unerheblichem Ausmaß Anteil am Exportvolumen des Landes. Starke Wachstumsraten verzeichnet auf den Philippinen auch der Tourismus, pro Jahr besuchen rund 5 Millionen Ausländer die Philippinen, Tendenz steigend.

Die ersten Spuren moderner Menschen auf den Philippinen sind rund 67.000 Jahre alt. Zwischen 3.000 und 2.500 v.Chr. wanderten von Taiwan aus austronesische Stämme ein, die die Vorfahren der heutigen großen Bevölkerungsmehrheit sind. Um das Jahr 1300 n.Chr. herum erreichte der Islam die südlichen Philippinen wo er auch heute noch am weitesten verbreitet ist. Als erste Europäer erreichten die Spanier im 16. Jahrhundert die Philippinen, 1565 wurde die Inselgruppe der Philippinen Teil der Kolonie Neuspanien. Die Herrschaft der Spanier brachte die bis heute andauernde Dominanz des Christentums mit sich und dauerte, von einer kurzen britischen Episode zwischen 1762 und 1764 abgesehen, bis 1898 an. Die Philippinische Revolution 1896 bis 1898 fiel mit dem Spanisch-Amerikanischen Krieg zusammen, das Ergebnis desselben war, dass Spanien seinen Machtanspruch über die Philippinen an die USA abtreten musste. Die 1899 ausgerufene erste Philippinische Republik wurde zunächst von den USA bekämpft, wobei etwa 20% aller Einwohner des Landes getötet wurden. Erst nach zwischenzeitlicher japanischer Besatzung und dem Ende des zweiten Weltkrieges wurden die Philippinen am 4. Juli 1946 offiziell unabhängig.