Rechtsanwalt Mumbai

    Rechtsanwälte in Mumbai und Umgebung

    Mumbai, ehemals Bombay, ist die boomende Wirtschaftsmetropole Indiens und mit 18 Millionen EinwohnerInnen zudem eine der größten Städte der Welt.

    Geschichte & Kultur

    Mumbai nahm seinen Anfang auf sieben Inseln entlang der Küste am Arabischen Meer. Die von Fischern bewohnte Region erlebte wechselnde Herrscher. Ab 1384 gehörte ein Teil zum Sultanat Gujarat bis Anfang des 16. Jahrhunderts die Portugiesen das Küstengebiet eroberten. 1661 ging das Küstengebiet als Mitgift der portugiesischen Prinzessin Katharina von Braganza an ihren Ehemann, den englischen Thronfolger Karl II. Dieser verpachtete wenige Jahre später das ehemalige Bombay an die Britische Ostindien-Kompanie. Eine Handelsniederlassung wurde gegründet und der Aufstieg der Stadt zum Handelszentrum begann.

    1911 besuchten König George V. und Königin Mary von England Bombay. Ihnen zu Ehren wurde kurz darauf das „Gateway of India“ (dt. Tor nach Indien) gebaut, ein imposanter Torbogen am Hafen und bis heute Wahrzeichen der Stadt. Im Fort-Viertel haben sich sämtliche Banken und großen Geschäfte Bombays niedergelassen. Am Nordrand des Viertels erhebt sich zudem der Chhatrapati Shivaji Terminus, einer der geschäftigsten Bahnhöfe der Welt. Weiter nördlich von Fort schließt sich die Altstadt mit ihren zahlreichen Basaren an.

    Wirtschaft & Infrastruktur

    Der Großraum Mumbai erwirtschaftet über dreißig Prozent des indischen Steueraufkommens. Neben dem Status als Wirtschafts-, Handels- und Finanzzentrum des Landes zeichnet er sich auch als Hochburg der indischen „Bollywood“-Industrie aus. Der acht Quadratkilometer große Hafen hat sich zu einem der bedeutendsten Umschlagplätze am arabischen Meer entwickelt. In den kommenden Jahren sollen 50 Milliarden US Dollar in die Stadtentwicklung Mumbais investiert werden.

    Anders als in Kalkutta und Delhi gibt es in Mumbai keine U-Bahn. Für die Bevölkerung Mumbais sind Busse und Vorortzüge die wichtigsten Verkehrsmittel. Den Hafen von Mumbai verlassen in regelmäßigen Abständen Fährschiffe. Sie verbinden die Stadt mit dem auf der anderen Seite liegenden Ufer und einigen dazwischenliegenden Inseln.