Rechtsanwalt Moskau

Rechtsanwalt in Moskau und Umgebung

Moskau ist die Hauptstadt Russlands. Mit seinen rund 11,5 Millionen Einwohnern ist Moskau die größte Stadt des Landes und auch die größte Stadt auf dem europäischen Kontinent. Als bedeutendster infrastruktureller Knotenpunkt und wichtigster Wirtschaftsstandort Russlands kommt Moskau überragende Bedeutung für ganz Osteuropa zu. Das Wahrzeichen der Stadt, der Rote Platz mit dem Kreml ist seit 1990 Teil des UNESCO-Welterbes.

Moskau ist der am besten ausgebaute Verkehrsknotenpunkt innerhalb der Russischen Föderation. Das Fernstraßennetz des Landes weist im Raum Moskau seine größte Verdichtung auf, die Autobahnen laufen aus allen Regionen Russlands sternförmig auf das Zentrum der Stadt zu und sind durch mehrere, ringförmig um die Stadt herumführende Straßen miteinander verbunden. Die vier Flughäfen Moskau-Scheremetjewo, Flughafen Domodedowo, Moskau-Bykowo und Moskau-Wnukowo verbuchen zusammengenommen fast 64 Millionen Passagiere im Jahr. Das Moskauer U-Bahnnetz wurde 1935 in Betrieb genommen, weist eine Länge von 317 Kilometern auf und wird täglich von bis zu 9 Millionen Passagieren genutzt.

Am Standort Moskau werden 20% des russischen BIP erwirtschaftet, die Mehrzahl der großen russischen Firmen hat ihren Hauptsitz in Moskau; zu nennen sind hier vor allem Gazprom, Rosneft, die Sberbank, Lukoil und AFK Sistema. In den letzten Jahren hat sich außerdem die IT-Branche zu einem bedeutenden Faktor in der Wirtschaft Moskaus entwickelt. Nachdem das Leben in Moskau zu Beginn der 1990-er Jahre noch recht preiswert war, gehört die russische Hauptstadt heute zu den teuersten Städten der Welt; insbesondere die Immobilienpreise sind in Moskau seit 2000 geradezu explodiert, im Zentrum der Stadt sind Kaufpreise von umgerechnet 8.500€ pro Quadratmeter nicht selten.

1147 wurde Moskau erstmals urkundlich erwähnt, 1238 wurde die Stadt von den Mongolen erobert und niedergebrannt. In den folgenden Jahrhunderten gewann Moskau an Bedeutung, 1480 wurde es nach der Beendigung der Tatarenherrschaft zur Hauptstadt Russlands. Von 1712 bis 1918 war St. Petersburg die Hauptstadt des russischen Reiches, Moskau büßte seinen Status als kulturelles Zentrum und wirtschaftliches Herz des Landes aber niemals ein. 1812 brannten die Russen Moskau nieder, um die Stadt nicht dem heranrückenden Napoleon überlassen zu müssen, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl Moskaus sprunghaft an. Im zweiten Weltkrieg hatte Moskau vor allem unter Luftangriffen zu leiden, einer kompletten Einnahme durch deutsche Truppen konnte die Stadt aber entgehen.