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Liechtenstein

Quelle: istockphoto.com/michalz86
Liechtenstein Natur

Liechtenstein ist ein mitteleuropäischer Binnenstaat, der an die Schweiz und an Österreich grenzt, er hat eine Fläche von 160,5 Quadratkilometern und ist somit der sechstkleinste Staat der Welt. Das rund 37.000 Einwohner zählende Liechtenstein ist eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage und gilt als eines der reichsten Länder der Erde, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf beträgt hier über 130.000 US-Dollar.

Das Gebiet des heutigen Liechtenstein war schon in der Steinzeit besiedelt, nach dem Abzug der Römer im frühen fünften Jahrhundert siedelten sich Alemannen in der Region an. Im achten Jahrhundert wurde die ehemalige römische Provinz Rätien, in der Liechtenstein liegt, in das fränkische Reich eingebunden. 842 wurden erstmals einige der Orte Liechtensteins urkundlich aufgeführt, darunter Balzers, Eschen und Schaan. Nachdem Rätien bzw. Teile Rätiens durch Vererbung aufgeteilt worden waren, entstand 1342 die Grafschaft Vaduz. Hier herrschten ab 1416 die Freiherren von Brandis, diese erwarben den nördlichen Teil der Herrschaft Schellenberg hinzu, sodass 1434 erstmals ein Gebilde in den heutigen Grenzen Liechtensteins entstanden war. 1699 bzw. 1712 erwarb der Fürst Johann Adam Andreas die Herrschaften Schellenberg und Vaduz, 1719 wurden die Gebiete zum Reichsfürstentum Liechtenstein erhoben, was heute als Geburtsstunde des Landes gilt, mit der Gründung des Rheinbundes und beim  Wiener Kongress wurde die Unabhängigkeit Liechtensteins später untermauert. Nachdem die Entwicklung des Landes zunächst schleppend verlief, brachte der 1852 mit Österreich-Ungarn geschlossene  Zollvertrag wirtschaftlichen Aufschwung. Nach dem Ende des ersten Weltkrieges orientierte sich Liechtenstein zur Schweiz hin.

Ein prägender Faktor in der Wirtschaft Liechtensteins ist die Industrie, in der rund 40% der Arbeitskräfte Liechtensteins beschäftigt sind. Prominente Firmen die in Liechtenstein gegründet wurden oder eine Niederlassung in Liechtenstein unterhalten sind die Hilti AG, die Ivoclar Vivadent AG, die ThyssenKrupp Presta AG, die Hilcona AG, Die Ospelt-Gruppe und die Hoval AG.

Die drei größten Banken des Landes sind die LGT Group, die Liechtensteinische Landesbank und die VP Bank, diese konnten in der Vergangenheit auch von dem Bankgeheimnis Liechtensteins profitieren, das bis vor wenigen Jahren eines der strengsten weltweit war. Seit 2011 existiert ein Doppelbesteuerungsabkommen mit der Bundesrepublik Deutschland.

Die Universität Liechtenstein wurde 1961 gegründet, hier studieren rund 1.200 Studenten. Über die am Rhein entlanglaufende, also knapp jenseits der schweizer Grenze befindliche Autobahn A13 ist Liechtenstein an das Autobahnnetz des Nachbarlandes angebunden. Die  Bahnstrecke Feldkirch (Österreich)–Buchs(Schweiz) verläuft über Liechtenstein und hat hier einige Haltestationen.

Die Liechtensteinische Rechtsanwaltskammer ist die berufsständische Vertretung aller in Liechtenstein zugelassenen Rechtsanwälte und für „die Wahrung der Ehre, des Ansehens und der Rechte wie auch die Überwachung der Pflichten des Rechtsanwaltsstandes“ zuständig. Sie ist auch für die Erteilung sämtlicher Bewilligungen gemäß dem Rechtsanwaltsgesetz zuständig. Wer als Rechtsanwalt in die von der Regierung Liechtensteins geführten Rechtsanwaltslisten eingetragen wird, ist automatisch Mitglied in der Liechtensteinischen Rechtsanwaltskammer.

Rechtsanwälte in Liechtenstein

Um in Liechtenstein als Rechtsanwalt tätig werden zu können, muss man ein erfolgreich abgeschlossenes Studium des österreichischen oder schweizerischen Rechts nachweisen können, außerdem sind zwei Jahre Berufserfahrung und das Bestehen der sogenannten Rechtsanwaltsprüfung vonnöten. In Liechtenstein sind insgesamt über 160 Rechtsanwälte zugelassen.