Rechtsanwalt Immobilienrecht und Maklerrecht in Kosovo

Rechtsanwalt zum Immobilienrecht und Maklerrecht in Kosovo

Immobilienrecht

Zum Immobilienrecht gehören sämtliche Rechtsverhältnisse, die im Zusammenhang mit dem Erwerb, der Belastung und der Veräußerung von Grundstücken, aber auch deren Verwaltung stehen. Das Immobilienrecht umfasst zahlreiche untergliederte Rechtsgebiete, wie beispielsweise das öffentliche und private Baurecht, Architektenrecht, Vergaberecht, Kaufvertragsrecht, das Immobiliarsachenrecht, worunter auch Hypothek und Grundschuld fallen, Mietvertrag und Pachtvertrag, Wohnungseigentumsrecht und das Marklerrecht gehören.

So wie der Bau eines Hauses ist auch der Kauf einer bereits vorhandenen oder noch zu errichtenden Immobilie, ob zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage, ob vom Bauträger oder von privat, stets ein Geschäft von erheblicher, wirtschaftlicher Bedeutung für alle Beteiligten. Rechtliche Beratung ist für alle Beteiligten unverzichtbar.

Auch wenn der Kauf einer Immobilie von Gesetzes wegen notariell beurkundet werden muss, heißt dies nicht, dass der Vertrag ausgewogen ist und die Interessen beider Parteien ausreichend berücksichtigt sind. Oft werden Immobilien unter Vorgabe unzutreffender Ertragsberechnungen, nicht erzielbarer Steuervorteil und nicht abgesicherter Mietgarantien verkauft (Stichwort: Immobilienbetrug / Schrottimmobilien). Diese Punkte prüft kein Notar, er muss sie nicht hinterfragen. Nicht nur hier lohnt es sich also, vorab einen Rechtsanwalt mit der Prüfung der Angelegenheit zu beauftragen.

Maklerrecht

Während der Makler nicht selten der Auffassung ist, dass ihn sein Gegenüber um seinen wohlverdienten Provisionsanspruch bringen will, fühlt sich der Maklerkunde häufig „über den Tisch gezogen“ und beanstandet das angebliche Missverhältnis zwischen Leistung und Entgelt (Maklercourtage). Die Maklerprovision, welche maßgeblich die Höhe der Erwerbsnebenkosten beim Kauf einer Immobilie beeinflusst, beträgt in Deutschland – abhängig vom Bundesland – zwischen circa drei und sieben Prozent der Kaufpreissumme. Teilweise wird die Provision zwischen Verkäufer und Käufer geteilt. Häufig ist sie auch als reine Käuferprovision ausgestaltet.

Da die Rechtslage oft hier nicht eindeutig ist, ist bei derartigen Fallgestaltungen häufig Verhandlungsgeschick gefragt, um die streitigen Fragen gleichwohl noch einer Lösung zuzuführen. Ein Rechtsanwalt für Maklerrecht berät Sie deshalb gerne bei Fragen, die den Abschluss und die Abwicklung eines Maklervertrages betreffen, damit sowohl Sie als Makler, als auch Sie als Kunde keine vermeidbaren Überraschungen erleben.

Über rechtsanwalt.com oder www.anwalt.com finden Sie ganz einfach den passenden Rechtsanwalt für Probleme aus dem Immobilienrecht und Maklerrecht.

Rechtsanwälte in Kosovo

Generell besteht im Kosovo kein Anwaltszwang, außer bei strafrechtlichen Angelegenheiten. Rechtsanwälte im Kosovo können an einer der staatlichen Universitäten ein Jurastudium aufnehmen, nachdem sie die gymnasiale Oberstufe absolviert haben, deren Besuch freiwillig ist. Um als Rechtsanwalt im Kosovo arbeiten zu können, muss eine Prüfung vor einer Instanz des Justizministeriums abgelegt werden. Außerdem ist es für angehende Rechtsanwälte notwendig, dass sie sich bei der Anwaltskammer registrieren, um eine Berechtigung zu erhalten, Mandanten vor Gericht vertreten zu dürfen. Grundsätzlich sind Anwälte im Kosovo für alle Gerichte zugelassen. Die Gebühren für einen Anwalt werden von der Anwaltskammer festgelegt.

Die Gerichtsbarkeit im Kosovo besteht aus drei Instanzen: den Grundgerichten, die sich in erster Instanz mit Rechtsstreitigkeiten auseinandersetzen, dem Berufungsgericht, welches für Verfahren zuständig ist, die sich gegen Entscheidungen der Grundgerichte richten, und dem Obersten Gerichtshof, der letzten Rechtmittelinstanz, die auch über grundsätzliche Rechtsfragen entscheidet. Insgesamt gibt es sieben Grundgerichte mit jeweils örtlichen Zuständigkeiten. Das Berufungsgericht und der Oberste Gerichtshof haben ihren Sitz jeweils in Pristina. Die Zuständigkeit der Gerichte ist in dem „Gesetz über die ordentlichen Gerichte“ geregelt.