Rechtsanwalt Urheberrecht und Medienrecht in Italien

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Rechtsanwalt zum Urheberrecht und Medienrecht in Italien

Urheberrecht

Das Urheberrecht gewährt dem Schöpfer eines Werkes einen umfassenden Schutz gegen die Übernahme von Dritten. Wohl kaum ein anderes Recht wird im Internet häufiger verletzt als das Urheberrecht. Texte, Musik, Bilder oder auch Grafiken fast alles wird im Internet trotz Schutz kopiert. Durch die Digitalisierung hat das Urheberrecht in den letzten zehn Jahren einen großen Bedeutungszuwachs erfahren.

Das Urheberrecht regelt juristisch das geistige Eigentumsrecht und schützt das Recht des Urhebers an seinen Werken. Urheber können anderen Personen Nutzungsrechte an ihren Werken einräumen. Das Urheberrecht ist jedoch eine Spezialmaterie. Urheberrecht erfordert Spezialisten. Urheberrechtliche Probleme gehören in die Hände eines Rechtsanwalts.

Der zentrale Begriff des Urheberrechts ist der des Werks. Ein Schutz besteht nur dann, wenn es sich bei dem Schutzgegenstand um ein Werk im Sinne des Urheberrechts handelt. Das Vorliegen eines Werks setzt nach dem Gesetz dreierlei Voraus: Es muss einen geistigen Inhalt besitzen, eine bestimmte Ausdrucksform und es muss sich darin eine gewisse Individualität widerspiegeln. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so ist das Werk, beziehungsweise der Urheber davor geschützt, dass andere dieses Werk nachahmen oder verändern. Dem Urheber stehen dann in aller Regel Ansprüche auf Unterlassung und Schadensersatz zu.

Egal, ob es um Nutzungsrecht, Verwertungsrecht, Vervielfältigungsrecht und Verbreitungsrecht, Lichtbild oder Lichtbildwerk, Bildrecht, Fotorecht, das Recht auf Privatkopie, die GEMA oder GVL als Verwertungsgesellschaften, um Plagiate oder ähnlich geht, auf die Kompetenz und Erfahrung eines Fachanwalts für Urheberrecht und Medienrecht können Sie sich verlassen.

Medienrecht

Medienrecht, das bedeutet Cybermobbing, Rufschädigung, ehrverletzende Äußerungen, unwahre Tatsachenbehauptungen, Markenmissbrauch aber auch Verletzungen des Persönlichkeitsrechts, unwahre Presseberichte oder Ehrverletzungen.

Hier gilt es schnell zu handeln. Im Medienrecht berät und vertritt ein Rechtsanwalt für Urheberrecht und Medienrecht Privatleute aber auch Fotografen, Bildagenturen, Shopbetreiber oder Verlage außergerichtlich und gerichtlich in allen Belangen des Medienrechts.

Als Teilgebiet des Medienrechts ist ein weiterer Schwerpunkt das Markenrecht. Hier werden die Mandanten bei der Markenrecherche, sowie bei der Anmeldung und bei markenrechtlichen Streitigkeiten im Inland und Ausland begleitet.

Ein Rechtsanwalt für Urheberrecht und Medienrecht geht für seine Mandanten gegen die Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte in öffentlichen Medien vor. Dies betrifft den Schutz des Rechts am eigenen Bild, den Schutz der informationellen Selbstbestimmung und auch den Schutz vor falscher oder herabwürdigender Berichterstattung. Er setzt für die Mandanten in diesem Zusammenhang Ansprüche auf Unterlassung, Gegendarstellung, Widerruf und Schadensersatz durch, gerichtlich und außergerichtlich.

Auf der anderen Seite berät und vertritt ein Rechtsanwalt für Urheberrecht und Medienrecht alle Arten von Unternehmen, die mit Berichterstattungen, Produktbewertungen und anderen Meinungsäußerungen zu tun haben, unabhängig davon, ob diese im Internet oder in gedruckter oder sonstiger Form verbreitet werden.

Über rechtsanwalt.com oder www.anwalt.com finden Sie ganz einfach den passenden Anwalt für Ihr Rechtsproblem aus dem Urheberrecht und Medienrecht.

Rechtsanwälte in Italien

Nach Angaben der Consiglio Nazionale Forense, der italienischen Rechtsanwaltskammer, sind in Italien rund 200.000 Rechtsanwälte tätig. Diese sind in der Regel Freiberufler und befugt, Ihre Mandanten in rechtlichen Belangen sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich zu vertreten.

Um in Italien Rechtsanwalt zu werden, ist ein fünfjähriges Studium der Rechtswissenschaften vonnöten. Dieses gliedert sich auf in ein dreijähriges Grundstudium und eine zweijährige Spezialisierungsphase, in welcher der Student entscheiden kann, ob er nach Abschluss seines Studiums als Rechtsanwalt, Notar oder Richter tätig werden will. Den Weg zum Rechtsanwalt können Italiener nach Erlangen des allgemeinen Abiturs bzw. eines Fachabiturs beispielsweise an den Universitäten von Rom, Neapel, Turin, Florenz, Bologna etc. beschreiten.

Nach vollendetem Jurastudium verlangt die Consiglio Nazionale Forense ein zweijähriges Praktikum bei einem Anwalt, bevor sie die Zulassung als Rechtsanwalt erteilt. Verkürzt werden kann dieses Praktikum durch den parallelen Besuch einer Anwaltsschule. Nach dieser Phase muss sich der Anwaltsanwärter noch einer schriftlichen und mündlichen Prüfung unterziehen, bevor er in die Anwaltschaft aufgenommen wird und sich als Rechtsanwalt in Italien niederlassen darf.

Wer an den höchsten Gerichten in Italien antreten möchte, muss zusätzlich noch mindestens 12 Jahre Berufserfahrung vorweisen können oder eine gesonderte Prüfung absolvieren.