Rechtsanwalt Erbrecht in Italien

  • Valentina Loner

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    Arbeitsrecht, Bankrecht, Erbrecht, Kapitalmarktrecht, Mietrecht, Privatrecht (Haftungsrecht), Wohnungseigentumsrecht,
  • Paola della Campa

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    Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Immobilienrecht, Privatrecht,
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  • R.A. Avv.Dr. Peter Linser

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  • Dr. Harald Leitgeb

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  • Corinna Marzi

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  • Flaviano Fernando D'Ubaldo

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  • Dr. Sophia Tovazzi

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  • Dr. Ulrike Christine Walter

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  • Julia Buhr-Iurato

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Rechtsanwalt zum Erbrecht in Italien

Mit seinem eigenen Ende beschäftigt sich niemand gerne. Gleichwohl ist es unvermeidlich. Dieser bedauerliche Umstand führte zu einem der traditionsreichsten und komplexesten Rechtsgebiete: dem Erbrecht.

Das Erbrecht ist dabei ein ganz wesentlicher Teil unserer persönlichen Freiheit, geschützt durch Artikel 14 Grundgesetz. Ein Rechtsanwalt für Erbrecht unterstützt Sie sowohl bei der Verwirklichung Ihrer Ziele bei der Testamentsgestaltung, damit der Familienfrieden gewahrt bleibt, als auch bei der geduldigen Auseinandersetzung streitiger Erbengemeinschaften, sowie bei der Realisierung Ihrer Pflichtteilsansprüche gegenüber den Erben, einschließlich der Einholung aller Auskünfte bei den Erben.

Gestaltung von Testament oder Erbvertrag

Ein erbrechtliche Regelung (Testament oder Erbvertrag) sollte individuell gestaltet werden: Sobald Sie von der gesetzlichen Erbfolge abweichen möchten, sollten Sie fachkundigen Rat in Anspruch nehmen. Es gibt kein „Testament von der Stange“, jeder Fall ist anders.

Vielfach findet sich in Testamenten Formulierungen wie „X erbt das Haus und Y das Geld“. Hier ist zu erwarten, dass es später Streitigkeiten über die Höhe der Erbquote geben wird. Formulierungen, die für Sie eindeutig erscheinen, bergen für Juristen zahlreiche Fragen und Probleme. Und es sind Juristen, die den Erbschein bei testamentarischer Erbfolge erteilen oder die später im Erbrechtsprozess über die Erbquote entscheiden. Es ist nicht eine Frage, der Größe des Vermögens, ob Sie ein Testament benötigen. Vielmehr müssen Sie wissen, ob Sie von der gesetzlichen Erbfolge abweichen möchten: Dann benötigen Sie ein Testament.

Sie wollen, dass eines Ihrer Kinder möglichst nichts aus Ihrem Nachlass erhält? Auch nicht den Pflichtteil? Gerade hier gibt es keine Patentlösung und vollständig ausschließen können Sie den Pflichtteil nur unter engen Voraussetzungen. Aber es gibt Wege, so dicht wie rechtlich irgend möglich, an Ihr gewünschtes Ziel zu gelangen.

Anfechtung von Testamenten

Die meisten Testamente lassen verschiedene Auslegungsmöglichkeiten zu und vielfach sind Testamente angreifbar oder anfechtbar – auch notarielle Testamente. Es gibt Möglichkeiten, ein Testament „zu kippen“. Hier sind jedoch insbesondere bei der Anfechtung von Testamenten bei Täuschung oder Drohung des Erblassers Fristen zu beachten. Zögern Sie nicht, anwaltlichen Rat einzuholen, ehe es zu spät ist.

Vorsorge

Vor dem Tod gilt es, gemeinsam mit Ihnen ein wirtschaftliches, familiäres, steuerliches und rechtliches Gesamtkonzept zu entwickeln und hierfür eine maßgeschneiderte Lösung zu entwerfen. Zu den Tätigkeiten eines Rechtsanwalts in diesem Bereich zählen die Betreuung von Unternehmensnachfolge mit all ihren Facetten, die Erstellung von speziell auf Ihre Situation zugeschnittenen Testamenten – wie Unternehmertestament, Geschiedenentestament, Behindertentestament – die Entwicklung von Pflichtteilsvermeidungsstrategien sowie auch der Entwurf von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zur Abrundung Ihrer Nachfolgeplanung.

Im Erbfall

Nach dem Todesfall ist der Rechtsanwalt für Erbrecht als Testamentsvollstrecker tätig oder hilft Ihnen als Berater bei Fragen der Erbauseinandersetzung, der Geltendmachung oder der Abwehr von Pflichtteilsansprüchen, bei Fragen der Testamentsauslegung, der Durchsetzung von Vermächtnisansprüchen et cetera. Weiterhin fertigt er für Sie die Erbschaftssteuererklärung an und vertritt Sie in etwaigen Auseinandersetzungen mit den Finanzbehörden.

Sie haben Fragen zum Pflichtteil? Sie wollen wissen, welcher Unterschied zwischen Testament und Erbvertrag besteht? Wenden Sie sich vertrauensvoll an einen Rechtsanwalt für Erbrecht. Weitere Hinweise erhalten Sie unter www.erbrecht.de.

Rechtsanwälte in Italien

Nach Angaben der Consiglio Nazionale Forense, der italienischen Rechtsanwaltskammer, sind in Italien rund 200.000 Rechtsanwälte tätig. Diese sind in der Regel Freiberufler und befugt, Ihre Mandanten in rechtlichen Belangen sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich zu vertreten.

Um in Italien Rechtsanwalt zu werden, ist ein fünfjähriges Studium der Rechtswissenschaften vonnöten. Dieses gliedert sich auf in ein dreijähriges Grundstudium und eine zweijährige Spezialisierungsphase, in welcher der Student entscheiden kann, ob er nach Abschluss seines Studiums als Rechtsanwalt, Notar oder Richter tätig werden will. Den Weg zum Rechtsanwalt können Italiener nach Erlangen des allgemeinen Abiturs bzw. eines Fachabiturs beispielsweise an den Universitäten von Rom, Neapel, Turin, Florenz, Bologna etc. beschreiten.

Nach vollendetem Jurastudium verlangt die Consiglio Nazionale Forense ein zweijähriges Praktikum bei einem Anwalt, bevor sie die Zulassung als Rechtsanwalt erteilt. Verkürzt werden kann dieses Praktikum durch den parallelen Besuch einer Anwaltsschule. Nach dieser Phase muss sich der Anwaltsanwärter noch einer schriftlichen und mündlichen Prüfung unterziehen, bevor er in die Anwaltschaft aufgenommen wird und sich als Rechtsanwalt in Italien niederlassen darf.

Wer an den höchsten Gerichten in Italien antreten möchte, muss zusätzlich noch mindestens 12 Jahre Berufserfahrung vorweisen können oder eine gesonderte Prüfung absolvieren.