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    Rechtsanwalt in Fachanwalt SAV für Erbrecht

    Fachanwalt SAV für Erbrecht

    Mit dem Ableben eines Menschen stellt sich immer die Frage, wem das Vermögen des Verstorbenen zufällt. In diesem Zusammenhang ist von entscheidender Bedeutung, ob der Verstorbene durch ein Testament oder Erbvertrag geklärt hatte, wer und in welchem Umfang jemand Erbe sein soll und wie diese Verfügung rechtlich gestaltet war.

    Erben ist nicht immer eine einfache Angelegenheit. Das Erbrecht in der Schweiz sieht feste Regelungen vor, was Erbfolge und Pflichtteil betrifft. Lassen Sie sich rechtzeitig von einem Fachanwalt SAV Erbrecht beraten.

    Viele Menschen machen sich darüber Gedanken, was passiert, wenn ein Ehepartner verstirbt. Reicht das Vermögen aus? Was steht mir überhaupt zu? Wie hoch ist mein Pflichtteil? Welche Erbfolge muss beachtet werden? Auch wenn das Thema Tod ein unangenehmes ist, sollte man sich rechtzeitig mit der Erbschaft befassen und überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, den Nachlass testamentarisch zu regeln.

    Dies beugt Erbstreitereien vor und verhindert, dass Hinterbliebene in finanzielle Schwierigkeiten geraten, gar Wohnimmobilien veräußern oder den Lebensstandard einschränken müssen. Gerade wer komplizierten Vermögensverhältnissen unterliegt und die Absicherung des Lebenspartners garantieren will, ist mit einem Testament auf der sicheren Seite. Das Schweizer Erbrecht sieht zwar klare Regelungen vor und wer die gesetzliche Erbfolge sowie die Pflichtteilzuordnung akzeptiert, kann auf ein Testament verzichten. Sonderregelungen, die von der gesetzlichen Erbfolge abweichen, müssen jedoch unbedingt schriftlich festgehalten und am besten von einem Notar beurkundet werden. Gerade dann, wenn einem der Erbbegünstigten mehr als der gesetzliche Pflichtteil zugesprochen werden soll, ist ein Testament zwingend notwendig.

    Grundsätzlich sieht das Schweizer Erbrecht vor, dass sich die Erbfolge nach einem vorliegenden Testament richtet. Es wird sowohl ein eigenhändiges (handschriftliches) als auch ein notarielles Schriftstück anerkannt, welches die Nachlassregelung festgelegt hat. Ist kein Testament vorhanden, kommt die gesetzliche Erbfolge nach dem schweizerischen Erbrecht zur Geltung.

    Die gesetzliche Erbfolge kennt klare Regeln: Nachkommen, Eltern, Ehegatte und eingetragene Partner sind pflichtteilsberechtigt. Sie werden damit juristisch zu Erben und haben beispielsweise das Recht, Bankauskünfte nach dem Tod des Erblassers zu verlangen.

    Der Pflichtteil beträgt drei Viertel des gesetzlichen Erbanspruchs, für jeden Elternteil die Hälfte und für den Ehepartner beziehungsweise eingetragenen Partner ebenso die Hälfte. Wurde ein Pflichtteilsberechtigter im Testament zu wenig bedacht, hat er das Recht, die volle Höhe seines Pflichtanteils von den anderen Erben zu verlangen.

    Angesichts der weitreichenden Folgen empfiehlt sich bereits frühzeitig eine anwaltliche Beratung durch einen Fachanwalt SAV Erbrecht, um spätere Rechtsstreitigkeiten der Erben zu vermeiden. Auch für den Fall einer Erbschaft steht er Ihnen selbstverständlich in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung. Wenn ein Testament verfasst oder vollstreckt werden soll, tauchen schnell viele Fragen auf. Können den Kindern unterschiedliche Erbteile vermacht werden? Ist eine Begünstigung zulässig? Oder wird gar der gesetzliche Pflichtteil verletzt? Ein Fachanwalt SAV Erbrecht möchte Ihnen in erbrechtlichen Auseinandersetzungen als Ihr Verbündeter und Partner beistehen. Er hilft Ihre Interessen vorgerichtlich und wenn nötig auch im Prozess bestmöglich zu wahren.