Rechtsanwalt Sanierungsrecht in Düsseldorf

  • Florian Dennler

    Suitbertusstr. 149 40223 Düsseldorf Bilk Nordrhein-Westfalen Deutschland
    Arbeitsrecht, Handelsrecht, Insolvenzrecht, Sanierungsrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht,
  • Marike Schwarz, Mülheim an der Ruhr

    Dieser Anwalt ist mit dem rechtsanwalt.com Gütesiegel ausgezeichnet
    Muhrenkamp 11 45468 Mülheim an der Ruhr Nordrhein-Westfalen Deutschland
    Bankrecht, Insolvenzrecht, Sanierungsrecht, Wirtschaftsrecht,
  • Marike Schwarz, Düsseldorf

    Dieser Anwalt ist mit dem rechtsanwalt.com Gütesiegel ausgezeichnet
    Immermannstraße 11 40210 Düsseldorf Nordrhein-Westfalen Deutschland
    Bankrecht, Insolvenzrecht, Sanierungsrecht, Wirtschaftsrecht,
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Rechtsanwalt für Sanierungsrecht in Düsseldorf

Das Sanierungsrecht ist ein wichtiger Bestandteil des Insolvenzrechts und kommt dann zum Tragen, wenn in einem Unternehmen Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vorliegen. Hierbei ist der Beistand eines Rechtsanwalts essenziell für den Ausgang des Insolvenzverfahrens, denn sowohl für Unternehmer als auch für Beschäftigte stellt die Regelinsolvenz eine Existenzbedrohung dar. Doch nicht zwangsläufig muss diese das Scheitern der gesamten Geschäftsidee bedeuten. Mithilfe eines guten Sanierungskonzeptes können gleichzeitig die Arbeitsplatzerhaltung und eine möglichst hohe Gläubigerbefriedigung erzielt werden. Der Rechtsanwalt beschäftigt sich dabei als Schuldnerberater mit der Auffanggesellschaft oder vermittelt bei einer Übertragung oder Sanierung des Betriebs mit dem Insolvenzverwalter, um ein für alle Beteiligten positives Ergebnis zu erreichen.

Transparenz und Umsicht sind wichtige Faktoren im Sanierungsrecht

Das Ziel einer Sanierung im Sinne des Zivilrechts sind vorrangig Einnahmeüberschüsse, welche zu einer Aufstockung der Insolvenzmasse und somit einer schnelleren Schuldentilgung gegenüber den Gläubigern führen. Zu diesem Zweck muss zunächst die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens restauriert werden. Während des ganzen Sanierungsprozesses ist ein kompetenter Rechtsanwalt eine jederzeit ratsame juristische Vertretung. Der erste Schritt in einem solchen Verfahren ist die Beschreibung des Unternehmens. Der Rechtsanwalt achtet hierbei auf eine vollständige Erhebung aller Informationen, die die Organisation, die bisherige Entwicklung und die Rechtsverhältnisse, die Finanzwirtschaft und die Leistungskraft des Betriebs betreffen. Auch bei der darauffolgenden Unternehmensanalyse kann ein Anwalt für Sanierungsrecht verhindern, dass das Ergebnis durch Zufälle oder Subjektivität und Voreingenommenheit beeinflusst wird. Zunächst wird dabei eine Lagebeurteilung unter Einbezug unternehmensinterner Gegebenheiten, der Aufgabenumwelt sowie des globalen Zusammenhangs  vorgenommen, um sich der Stärken und Schwächen des Unternehmens bewusst zu werden und daraus Rückschlüsse auf Zukunftschancen und Risiken ziehen zu können. Anschließend folgt eine systematische Analyse aller Krisenursachen nach Eingrenzung der besonders betroffenen Bereiche.

Mit gutem Rechtsbeistand in die Zukunft

Mit Blick auf die dem Unternehmensinsolvenzverfahren folgenden vier bis fünf Jahre gilt es, im Rahmen der Sanierung ein Leitbild für das Unternehmen zu erstellen. Hier hilft der Rechtsanwalt dabei, die Potenziale des Betriebs zu erkennen und die sich daraus ergebende Vorgehensweise, also die Sanierungsmaßnahmen, mittels derer das Leitbild erreicht werden soll, festzulegen. Dazu gehört außerdem eine Planverprobungsrechnung. Diese stellt die Situation des Unternehmens im Falle der Umsetzung und der Unterlassung der Sanierungsmaßnahmen gegenüber und beinhaltet einen Nachweis der Finanzierbarkeit und Rentabilität des Konzeptes, die Erstellung von Planbilanzen sowie eines Liquiditätsplans.  Bei jedem dieser Schritte ist ein Rechtsanwalt ein unerlässlicher Berater.

Rechtsanwälte in Düsseldorf

Die Rechtsanwaltskammer Düsseldorf verzeichnet knapp 6.000 Rechtsanwälte in Düsseldorf. Diese Rechtsanwälte verfügen über eine abgeschlossene Juristenausbildung, die sich aus einem fünfjährigen Jurastudium und einem zweijährigen Referendariat zusammensetzt. Der Besuch der Universität wird mit dem 1. Staatsexamen abgeschlossen. Im Referendariat nehmen die Rechtsanwaltskandidaten an Lehrveranstaltungen teil, die zur Vorbereitung auf das 2. Staatsexamen dienen, und sammeln in mehreren juristischen Stationen berufspraktische Erfahrungen. In Deutschland gibt es 27 regionale Rechtsanwaltskammern. Die Mitgliedschaft in der für den jeweiligen Bezirk zuständigen Kammer ist für alle Rechtsanwälte Pflicht.