Rechtsanwalt Bogotá

  • Alexander von Bila

  • Helmuth Mauricio Gallego Sánchez

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Rechtsanwälte in Bogotá und Umgebung

Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens. Mit mehr als sieben Millionen Einwohnern ist Bogotá nach dem brasilianischen São Paulo die zweitgrößte Stadt auf dem südamerikanischen Kontinent und befindet sich zudem in einer Phase anhaltenden Wachstums. Bogotá ist nicht nur das wirtschaftliche  Herz Kolumbiens, sondern besitzt für das gesamte Land auch als wichtigster Bildungs- und Kulturstandort sowie als zentraler Verkehrsknotenpunkt überragende Bedeutung.

Das Straßennetz Kolumbiens weist in Bogotá seine größte Verdichtung auf und ermöglicht eine relativ schnelle Anbindung an die anderen großen Städte des Landes. Der größte Flughafen des Landes, der El Dorado International Airport, befindet sich in unmittelbarer Nähe des zentralen Stadtgebietes und wird von mehr als 20 Millionen Passagieren im Jahr genutzt. Seit dem Jahr 2000 existiert in Bogotá das TransMilenio-Bussystem, das erheblich zur Entzerrung des chaotischen Innenstadtverkehrs beitragen konnte und mittlerweile auch von anderen Städten in ähnlicher Form übernommen wurde. Mit der  Universidad Nacional de Colombia, der Universidad del Rosario, der Universidad Externado de Colombia, sowie zahlreichen anderen Bildungseinrichtungen ist Bogotá die bedeutendste Bildungsmetropole Kolumbiens.

In Bogotá wird rund ein Viertel der kolumbianischen Exportgüter hergestellt, wichtige Branchen sind die Textil-, die Lebensmittel- und die Metallbranche. Fast alle internationalen Unternehmen die in Kolumbien tätig sind, haben ihren Sitz in Bogotá. Trotz der schlechten Reputation, die Kolumbien aufgrund des seit Jahrzenten andauernden Bürgerkrieges genießt, gelingt es Bogotá seit dem Jahr 2000 eine zunehmend steigende Zahl an Touristen anzulocken; 2007 wurde außerdem das Instituto Distrital de Turismo (Tourismusinstitut des Hauptstadtdistrikts) eingerichtet .

Bogotá wurde am 6. August 1538 durch den spanischen Eroberer Gonzalo Jiménez de Quesada gegründet. Schon zu Zeiten des Vizekönigreichs Neugranada war Bogotá Hauptstadt, auch nach der Unabhängigkeit des Landes behielt es diesen Status. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts traten die Konflikte zwischen Konservativen und Liberalen in Kolumbien offen zutage und Bogotá wurde zum Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen. 1948 wurde der Präsidentschaftskandidat der Liberalen Partei, Jorge Eliécer Gaitán, ermordet, anschließend kam es in Bogotá zu schweren Unruhen und tagelangen Plünderungen. Im zwanzigsten Jahrhundert wuchs die Bevölkerung Bogotás durch Eingemeindungen, natürliches Bevölkerungswachstum und Zuzug von außen stark an: lebten 1905 noch 100.000 Menschen in Bogotá, waren es im Jahr 2000 fast 6,5 Millionen.