Rechtsanwalt Computerrecht in Bad Aibling

Rechtsanwalt für Computerrecht in Bad Aibling

Das Computerrecht setzt sich aus dem Medienrecht und dem Telekommunikationsrecht zusammen und ist unter anderem im Telemediengesetz, Teledienstgesetz und Mediendienste-Staatsvertrag geregelt. Heutzutage nutzen ca. 80% der deutschen Bevölkerung einen Computer mit Internetzugang. Da die Medienkonvergenz wächst, ist das Computerrecht bzw. Internetrecht oder Onlinerecht ein Rechtsgebiet, welches der Gesetzgebung ein hohes Maß an Aktualität abverlangt. Gerade durch seine Anonymität, die Vermischung des Status als Dienstleister oder Nutzer und den dezentralen, internationalen Aufbau wirkt das Internet auf viele nahezu wie ein rechtsfreier Raum. Um auch im Netz sein Recht geltend zu machen und nicht den Überblick zu verlieren, empfiehlt es sich für Internetnutzer, einen kompetenten Rechtsanwalt hinzuzuziehen.

Hardware, Homepage, Handel – Hilflos?

Wer einen PC oder Laptop besitzt und mit diesem Websites aufruft, muss sich zunächst mit dem Rundfunkrecht beschäftigen, denn für derartige Empfangsgeräte fallen Gebühren an. Auch die reibungslose Abrechnung der Telekommunikationsdienstleistungen ist essenziell für die Internetnutzung. Bei der Erstellung einer Homepage ist es ratsam, einen Rechtsanwalt mit Erfahrung im Domainnamensrecht und Markenrecht zu konsultieren, denn von der Domainregistrierung und der Domainnutzung über Domainhandel bis hin zu Domaingrabbing gibt es auf diesem Gebiet vieles, was aufgrund mangelnder Kenntnisse im Computerrecht nicht rechtmäßig abläuft. Für Journalisten, welche das Netz als Onlineplattform nutzen, wird ein Rechtsanwalt als Berater im Medienrecht und dem darin verankerten Jugendmedienschutz relevant. Wird ein Handel über das Internet (z.B. eBay) getätigt, so greifen bestimmte Regelungen zum E-Commerce aus dem Zivilrecht, besonders auf Gewährleistung, Haftung und Vertragsschluss beim Warenkauf bezogen. Auch Gestalter von Onlinewerbung sollten Rechtsbeistand suchen, um wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen zu entgehen.

Rechtsschutz im Internet ist unerlässlich

Da das World Wide Web vor allem eine enorme Masse an Datenverkehr darstellt, ist es wichtig, sich als Nutzer und Ersteller von Onlineangeboten über Informationspflichten zum Datenschutz, rechtmäßige Datenerfassung und Vorratsdatenspeicherung im Klaren zu sein. Hierbei kann ein Rechtsanwalt nicht zuletzt bei der Einsetzung eines Datenschutzbeauftragten behilflich sein. Auch für Softwareentwickler ist bei Fragen zum Urheberrecht und Patentschutz bei Tauschbörsen und Privatkopien juristischer Beistand unabkömmlich. Leider sind auch Straftaten im Netz keine Seltenheit: Pornographie, Volksverhetzung und Datenausspähung sind durch das Internet wesentlich häufiger geworden. Wer durch Cybermobbing, einen Virus oder ähnliche Computersabotage, Cracker oder Computerbetrug Opfer von Internetkriminalität geworden ist, sollte sich frühzeitig an einen Rechtsanwalt wenden.

Rechtsanwälte in Bad Aibling

Für eine Anwaltstätigkeit in Deutschland muss der Anwaltsanwärter ein Studium der Rechtswissenschaften an einer Universität absolvieren. Dieses wird mit dem Ersten Staatsexamen abgeschlossen, danach folgt das zweijährige Referendariat, dessen fünf Stationen vor Gericht, bei verschiedenen Ämtern und in einer Anwaltskanzlei stattfinden. Erst dann kann die Ausbildung mit  den schriftlichen und mündlichen Prüfungen des zweiten Staatsexamens beendet werden. In Bad Aibling sind etwa 30 Rechtsanwälte tätig.