Vereinfacht: Reform zum Versorgungsausgleich verabschiedet

Verfasst von Christian Schebitz am 27. Mai 2008

Eine Scheidung ist nie eine leichte Angelegenheit. Erschwert wurde diese bislang zusätzlich durch komplizierte Regelungen wie mit dem sogenannten Versorgungsausgleich. Dabei handelt es sich um die Aufteilung der finanziellen Absicherung im Alter, die bislang ein aufwendiges und äußerst kompliziertes Prognoseverfahren nutzte. Nun verabschiedete das Kabinett einen Gesetzentwurf des Bundesministerium für Justiz, der dieses Verfahren ablösen und den Prozess der Güterteilung vereinfachen soll. Dabei gilt ein Gleichteilungs-Prinzip. In Fällen in denen ein Ehepartner nicht arbeitete, sondern Kinder erzog und den Haushalt führte, soll dieser nun eine eigene Absicherung erhalten. In den meisten Fällen handle es sich dabei um Frauen, so Bundesjustizministerin Zypries. So würde man zum Beispiel von nun an ein Betriebsrenten-Konto des arbeitenden Ehepartners aufteilen und so ein eigenes Konto für den anderen schaffen. Damit umgeht man die fehleranfälligen Rechnungen, die bisher zum Einsatz kamen. Zusätzlich wurden noch andere Vereinfachungen eingeführt. Beträgt die Differenz der späteren Renten weniger als 25 Euro im Monat oder beläuft sich die Dauer der Ehe auf unter zwei Jahren, findet kein Versorgungsausgleich statt. Quellen und Links

Beitrags-Navigation

Zu diesem Thema mit einem Anwalt sprechen!

29*

15 Minuten

  • 15 Minuten Telefonat mit einem Anwalt

  • Antwort auf eine konkrete kurze Fragestellung

Jetzt buchen

49*

30 Minuten

meistgekauft

  • 30 Minuten Telefonat mit einem Anwalt

  • Juristische Erläuterung des Problems & Handlungsempfehlung

Jetzt buchen

69*

45 Minuten

  • 45 Minuten Telefonat mit einem Anwalt

  • Diskussion eines komplexeren Problems und konkrete Tipps

Jetzt buchen

Haben Sie eine Frage zu diesem Thema und suchen die passende Rechtsberatung?

Anwalt anrufen