Sicherheits-Problem bei Android: Verbraucherschützer klagen gegen Samsung

Verfasst von Katharina Gärtner am 21. Januar 2016

Verbraucherschutzorganisation reicht Klage gegen Samsung ein
fotolia.com/Tamas Zsebok

Android oder Apple? Diese Frage
spaltet die Smartphone-Nation seit es die multifunktionalen Geräte gibt. Beim
Kauf eines neuen Mobiltelefons entscheidet letztendlich der eigene Geschmack. Besonders
beim Thema Sicherheit hat der angebissene Apfel gegenüber seinen Konkurrenten
jedoch die Nase vorn.

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Verbraucherschützer treten Samsung, dem Marktführer für Android-Geräte, nun
auf die Füße und drängen darauf, dass der Smartphone-Hersteller
Sicherheitslücken zukünftig schneller schließt und länger Updates
bereitstellt.

Mehr Transparenz für Verbraucher

Die niederländische
Verbraucherschutzorganisation namens Consumentenbond bemängelt vor allem, dass
beim Kauf eines Smartphones nicht klar ist, wie lange es Updates für das
jeweilige Betriebssystem geben wird. So kann es sein, dass die Software bereits
nach relativ kurzer Zeit veraltet ist, womit erhebliche Sicherheitslücken
einhergehen. Deswegen fordern die Verbraucherschützer, dass Samsung Kunden
transparenter informiert und Sicherheitsproblemen schneller entgegen wirkt.

Die Hintergründe des Sicherheitsproblems

Die Forderungen der Verbraucherschutzorganisation
gründen sich auf einer Umfrage. Bei dieser kam heraus, dass ein Großteil der Samsung-Geräte
weniger als zwei Jahre lang mit Updates versorgt wird. Grundlegend taucht
dieses Problem bei fast allen Herstellern auf, die Android-Betriebssysteme verwenden, Samsung
ist in den Niederlanden jedoch Marktführer, sodass das Unternehmen besonders im
Fokus steht. Durch veraltete Software gefährden Hersteller wie Samsung in hohem
Maße die Sicherheit der Kunden.

Ein offener Brief des
Consumentenbonds hatte im Dezember zu keinem Ergebnis geführt, woraufhin sie Klage gegen Samsung eingereicht haben.
Die Verhandlung dazu ist für Mitte Februar angesetzt. 

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