Rabattwürfeln ungesetzlich

Verfasst von Christian Schebitz am 16. Juli 2007

Das Oberlandesgericht Köln hat die Rabattaktion eines  großen Baumarktes für ungesetzlich erklärt. Während dieser Aktion konnten Kunden an der Kasse den Nachlass für ihre Ware mit Würfeln bestimmen. Die Spanne des Rabatts betrug zwischen 5 und 25 Prozent. Da aber der Kunde mit dem Würfeln verpflichtet war die Ware zu kaufen, gab das Gericht dem Antrag eines Verbraucherverbandes auf Erlass einer einstweiligen Verfügung Recht. Durch „Ausnutzung der Spiellust der Kunden“ seien die Kunden in ihrer Entscheidungsfreiheit und bei einem kritischen Preis- und Qualitätsvergleich beeinträchtigt. Daher sahen die Richter in der Aktion eine unlautere Wettbewerbshandlung. Quelle:

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  •  Financial Times Deutschland – Gericht verbietet „Rabatt-Würfeln“

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