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Eigentlich sollte es jeder wissen: Alkohol und Drogen sind
am Steuer tabu. Dennoch findet die Polizei immer wieder Spuren von verdächtigen
Substanzen, die im schlimmsten Fall zum Verlust des Führerscheins führen
können.

Was passiert, wenn man Kokain beim
Autofahren nimmt?

Ein Mann war bei einer Verkehrskontrolle anhand von Ausfallerscheinungen
aufgefallen. Die Polizisten unterzogen ihn daraufhin einem Urintest, durch den
Spuren von Kokain in seinem Körper nachgewiesen werden konnten. Zusätzlich
wurden eine ärztliche Untersuchung sowie ein Bluttest durchgeführt, die eine
Beeinflussung durch die Droge bestätigten. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde
reagierte mit einem Entzug der Fahrerlaubnis.

Ist der Führerscheinentzug durch
Drogenkonsum berechtigt?

Der Betroffene stellte daraufhin einen Antrag vor dem
Verwaltungsgericht Trier. Das Gericht bestätigte die Entscheidung der Behörde
und gab als Begründung an, der Mann habe gegen § 46 der
Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) verstoßen. Demnach sei die Eignung zum Führen
eines Kraftfahrzeugs durch den Konsum von Kokain oder anderen harten Drogen ausgeschlossen
und berechtige zum Entzug der Fahrerlaubnis. Dabei sei die Höhe der
nachgewiesenen Menge ebenso unerheblich wie Häufigkeit der Einnahme. Aus diesem
Grund sei die Behörde berechtigt gewesen, die Fahrt sofort zu unterbinden.

Quelle: Verwaltungsgericht Trier, Beschluss vom 05.01.2016,
Az.: 1 L 3706/15.TR

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