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Facebook-Fallen

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Einmal Facebook, immer Facebook. Diesen Gedanken haben viele Nutzer der weltweit bekannten Internetplattform, die sich dort einst angemeldet haben und nun ihr Konto samt ihrer Bilder, Videos und Kommentare löschen möchten. Ist man ein Computer-Experte und weiß, wie man unter anderem Cookies löscht, stehen die Chancen gut. Falls nicht, sollte man sich zunächst an die Internetseite mit der blauen Leiste gewöhnen. Denn es kann mehrere Stunden bis hin zu Monaten dauern, bis man sein Benutzerkonto gelöscht hat.

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Deaktivierung ist nicht gleich Löschung

Enttäuschung, Stirnrunzeln und ein Gefühl der Hilflosigkeit können die Folge sein, wenn man nach zahlreichen Klicks bei „Kontoeinstellungen“ feststellt, dass das Konto lediglich deaktiviert und nicht vollkommen gelöscht ist. Eine Anmeldung mit der E-Mail-Adresse und dem damals verwendeten Passwort reicht aus, um eine Benachrichtigung mit den Worten „Willkommen zurück bei Facebook“ zu erhalten.

Und da erstrahlt auch schon das gesamte Profil mit dem Profilbild, der Freundesliste, den Videos und Pinnwandeinträgen im alten Glanze. Um sich das Stirnrunzeln zu ersparen, sollte man sich bereits vor einer Registrierung bei Facebook im Klaren sein, dass das Unternehmen die Daten von Mitgliedern nutzen kann – und zwar zeitlich unbegrenzt.

Im Facebook-Fieber

Ist man sich der „Datenschutz-Lücken“ und deren Konsequenzen bewusst, bietet Facebook auch viele positive Aspekte und diverse Möglichkeiten: Wie im „Facebook-Fieber“ möchte man auch Teil der Internetplattform und des sozialen Netzwerks sein. Neben einer gefüllten Freundesliste kann man in der Suchleiste nach „alten“ Bekannten suchen und neue Freundschaften schließen. Unter der Rubrik „Neuigkeiten“ ist man stets über die aktuellsten Handlungen von Freunden, Kommentare und Gruppenbeiträge, denen man sich anschloss, informiert. „XY ist mit YX und X weiteren Personen befreundet“ liest man auf der „Pinnwand“ von Freunden.

Doch nicht nur Benachrichtigungen, sondern auch Kommentare zu Bildern und Videos, die man selbst oder Leute aus der Freundesliste hochgeladen haben, füllen die Pinnwand. Ganz erstaunt sitzt man vor dem eigenen Bildschirm, sobald man ein Foto, auf dem auch Freunde oder Bekannte zu erkennen sind, hochlädt und die Gesichter auf einmal umrandet sind. Denn mit Hilfe einer Software zur Gesichtserkennung ist es Facebook möglich, Personen zu erkennen, sodass sie diese auf einem Foto markieren können.  Mit einem Klick landet man dann auf der Profilseite der markierten Person.

Mit einem Klick zur Kündigung

Doch nicht nur die Seite der Person, sondern auch eine ungewollte Gruppenzugehörigkeit kann einen Mausklick entfernt sein. Eine überschaubare Freundesliste mit „tatsächlichen“ Freunden wäre von Vorteil. Schließlich können Sie von diesen zu einer Gruppe zugeordnet werden, falls Sie diese Einstellung nicht abgestellt haben. Landet man in einer unseriösen oder extremistischen Gruppe, könnte Sie dies Ihre Arbeitsstelle kosten. Auch ein unüberlegter Kommentar unter dem Bild der letzten Geschäftsfeier kann zur Kündigung führen.

Ein „Post“ ist ebenso schnell abgesetzt und schon wissen Freunde (und auch Fremde, wenn Sie Ihr Profil öffentlich halten) was einen freut, bewegt oder ärgert. Doch auch ein einzelner Post kann schwere Folgen haben. So manchem Arbeitnehmer ist es nämlich schon einmal passiert, dass er unbedacht seinem Unmut über den Chef, die Kollegen oder generell die Firma Luft gemacht hat. Und auch wenn eine Gruppe vermeintlich nur aus Freunden besteht, kann diese mitsamt ihren Posts und Kommentaren schnell öffentlich werden.

Um böse Überraschungen oder eine Kündigung auf dem Tisch zu vermeiden, sollten Sie keine negativen Bemerkungen über den eigenen Chef oder die Arbeitskollegen auf Ihrer Seite „posten“. Denn Sie wissen nie, wer Ihre Seite ansieht und ob Ihr Chef nicht gerade mitliest…

Sicher im Netz

Damit sich der Traum vom sozialen Netzwerk nicht als ein Alptraum entpuppt, sollten Sie Ihre Profil- und Kontoeinstellungen genauestens unter die Lupe nehmen. Unter „Benutzerdefinierte Einstellungen“ kann man zum Beispiel einstellen, wer welche Daten sehen kann. Mit einem Häkchen können Sie vermeiden, dass Freunde oder fremde Personen Sie auf Fotos oder in Videos markieren.

Unter der Rubrik „Mein Konto“ – auf die man gelangt, indem man auf „Kontoeinstellungen“ klickt – ist es möglich, zu entscheiden über welche Vorgänge man E-Mail-Benachrichtigungen erhält. Sobald man die Häkchen entfernt hat, bleiben einem unzählige E-Mails erspart. Dennoch ist Vorsicht geboten: Denn sobald man diese Funktion deaktiviert hat, wird man nicht darüber informiert, wenn man beispielsweise in einem Bild markiert wurde oder ungewollt einer Gruppe angehört.

Instagram und Pinterest

Das soziale Netzwerk Instagram gehört mittlerweile ebenfalls zu Facebook und wird monatlich auf der ganzen Welt von über 1 Milliarde Menschen genutzt. Die Chancen und Risiken der Nutzung sind dabei die gleichen wie bei Facebook.

Die Online-Plattform Pinterest wächst ebenfalls täglich um mehrere tausende Benutzer an. Der Name Pinterest ist übrigens aus den beiden englischen Wörtern „pin“ (Anheften) und „interest“ (Interessen) entstanden. Sinn und Zweck des Ganzes ist es, dass man nützliche und interessante Ideen auf virtuelle Pinnwände heftet. Auf diese können andere Nutzer ebenfalls zugreifen, um wiederum ihre Pinnwände nach Belieben zu erweitern. Allein aus diesem Prinzip ergeben sich beinahe dieselben Fallen wie bei Facebook und Instagram.

Immer mehr Menschen werden deshalb zu „Aussteigern“ und wenden sich von den Onlinediensten ab. Genau wie bei Facebook stößt man bei dem Versuch das eigene Konto zu löschen allerdings auf Schwierigkeiten. Denn Instagram und Pinterest möchten ihre Mitglieder und deren Daten ebenso gerne behalten wie der blaue Riesen.

Instagram- Konto: Deaktivieren oder Löschen?

Zuerst einmal sollten Sie entscheiden, ob Sie Ihr Profil nur für unbestimmte Zeit deaktivieren oder dauerhaft löschen möchten. Entschließen Sie sich Ihr Konto vorübergehend zu deaktivieren können Sie dies über den Button „Profil bearbeiten“ tun, den Sie rechts oben auf Ihrem Profil finden. Dort finden Sie dann die Option „Mein Konto vorläufig deaktivieren“.

Vorteil dieser Variante ist, dass sie es sich jederzeit anders überlegen und Ihr Konto wieder aktivieren können. Während der Deaktivierung können Ihre Bilder nicht mehr online von anderen Benutzern abgerufen werden, ihr Profil ist damit unsichtbar. Endgültig gelöscht werden Ihre Fotos allerdings nicht.

Möchten Sie Ihr Konto hingegen dauerhaft löschen, müssen Sie einen Weg gehen, der auf den ersten Blick versteckt ist:

Mit diesem Link gelangen Sie direkt auf die Seite der dauerhaften Löschung Ihres Profils. Dort melden Sie sich mit Ihrem ausgewählten Benutzernamen und Passwort ein Ihres Kontos ein.
Anschließend erscheint eine Seite, auf der Sie erneut eine vorübergehende Deaktivierung vorgeschlagen bekommen. Für die dauerhafte Löschung müssen Sie dagegen einen Grund auswählen, woraufhin Ihnen zahlreiche Artikel und Hilfebereiche angeboten werden. Denn genau wie Facebook möchte Instagram möglichst viele Nutzer (be)halten.

Nach der erneuten Eingabe des Passwortes können Sie dann den roten Button „Mein Konto dauerhaft löschen“ drücken. Damit werden Ihre Fotos, sowie Kommentare und „Gefällt-Mir“-Angaben dauerhaft gelöscht. Falls Sie Ihre Fotos allerdings privat erhalten möchten, können Sie mithilfe eines „Instagram-Downloaders“ ein Backup all Ihrer Bilder erstellen, bevor Sie Ihr Konto löschen lassen.

 

Pinterest-Konto deaktivieren oder löschen

Auch beim Onlinedienst Pinterest müssen Sie entscheiden, ob sie sich nur vorläufig oder endgültig von Ihrem Konto trennen möchten. Eine vorübergehende Deaktivierung bewirkt, dass das eigene Profil inklusive aller erstellten Pinnwände nicht mehr sichtbar ist. Gehen Sie hierfür über die drei Punkte im oberen Bereich auf die Kategorie „Einstellungen bearbeiten“. Anschließend klicken Sie auf der linken Seite des angezeigten Bildschirms auf  „Kontoeinstellungen“ und wählen unter „Kontoänderungen“ den Button „Konto deaktivieren„. Als letzten Schritt verlangt Pinterest noch einen Grund für die vorübergehende Deaktivierung. Eine erneute Anmeldung aktiviert das Konto automatisch wieder.

Für den Fall, dass Sie sich entschließen Ihr Konto endgültig zu löschen, hat Pinterest noch einige Extra-Stolpersteine eingebaut. Gehen Sie zuerst vor wie bei der Deaktivierung des Kontos und wählen Sie unter den Kontoeinstellungen anstelle der Deaktivierung die Kategorie „Konto löschen„. Auch hier werden Sie anschließend aufgefordert einen Grund für die Löschung anzugeben. Außerdem muss nachfolgend eine E-Mail-Adresse angegeben werden, die mit dem Pinterest-Konto verknüpft ist, um zu bestätigen, dass das Konto gelöscht werden soll. Das eigene Profil wird Pinterest zufolge umwendend deaktiviert. Die Löschung des Kontos tritt allerdings erst nach weiteren 14 Tagen ein. In diesen zwei Wochen wird jede weitere Anmeldung als erneute Aktivierung gewertet und Ihre Löschung, bzw. Schließung des Kontos wird als nichtig angesehen.

Die Deaktivierung und Löschung eines Unternehmenskontos kann darüber hinaus nicht selbstständig vorgenommen werden, sondern muss über den Support beantragt werden.

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