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Das Land Baden-Württemberg bietet den Opfern des Polizeieinsatzes gegen Stuttgart-21-Demonstranten eine finanzielle Entschädigung. Das Bild des aus den Augen blutenden Rentners Dietrich Wagner ging um die Welt. Ihm wird eine sechsstellige Entschädigungssumme geboten.

Mit welchen finanziellen Entschädigungen können die Opfer rechnen?

Inzwischen ist es mehr als sechs Jahre her, dass mehrere Stuttgart-21-Demonstranten bei einem Polizeieinsatz im Stuttgarter Schlossgarten schwere Verletzungen erlitten haben. Das Land Baden-Württemberg möchte die Opfer nun entschädigen. Mehreren Geschädigten wurden Angebote für Schmerzensgeld gemacht. Dem schwer an den Augen verletzten Dietrich Wagner seien laut Aussage seines Anwalts, Ulrich Mann, 120.000 Euro angeboten worden. Außerdem sollen nach Informationen der Stuttgarter Zeitung vier weitere Demonstranten vier- bis fünfstellige Beträge erhalten.

Polizeieinsatz war rechtswidrig

Bei dem Polizeieinsatz gegen die Stuttgart-21-Gegner setzte die Polizei Wasserwerfer ein. Dabei kamen viele der Opfer mit schwersten Verletzungen davon. Zu diesen gehört ebenfalls der Rentner Dietrich Wagner. Er ist aufgrund der Druckstöße eines Wasserwerfers gegen seinen Kopf fast erblindet. Aus diesen Gründen hat das Verwaltungsgericht Stuttgart vor einem Jahr den Entschluss gefasst, dass der Polizeieinsatz rechtswidrig war. Die Schmerzensgeldangebote sollen nun geprüft werden. Zumindest seien sie „diskutabel“, sagte Rechtsanwalt Mann.

Quelle:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/stuttgart-21-demo-120-000-euro-entschaedigung-fuer-zwei-augen-a-1122380.html

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